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Ich wachte auf und musste feststellen das ich noach wie vor bei meinem Vater war. Zwar lag ich nicht mehr auf dem Boden aber ich spürte dennoch den Schmerz den ich meinem Vater zu verdanken hatte. Schlagartig wurde mir kotzübel und ich lief zum Badezimmer welches sich am Flur befand und musste mich übergeben. Mit besorgter Stimme fragt Kitty mich was denn los sein. Ich konnte ihr zuerst nicht antworten, was sie zu Anlass nahm und mich fragte ob ich gestern zu viel gegessen hätte. Ich nickte.

"Du hast ganzschön lange geschlafen, Schätzchen. Nicht das du so kurz vor dem neuen Jahr krank wirst."

Sie strich mir über den Rücken. Ich entspannte mich und hörte langsam auf mich zu übergeben. Langsam richtete ich mich auf und betätigte die Spühlung. Mit kaltem Wasser wusch ich mit das Gesicht und den Mund spülte ich mir auch aus. Ich fühlte mich leer und Taub. Ich sah in den Spiegel und empfand nichts. Mein Blick glitt zu Kitty, die mich anlächelte.

"Wie lange hab ich geschlafen?"

"Naja ich weiss nicht wan du eingeschlafen bist aber den ersten Weihnachtsfeier-Tag hast du verschlafen und jetzt ist es schon Abend also mindesten 36 Stunden."

Ich nickte als Zeichen das ich sie verstanden hatte. Sechsunddreißig Stunden also. Nein achtundvierzig Stunden, vielleicht ein oder zwei Stunden weiniger, aber nicht mehr.

"Wenn du magst, kannst du in 15 Minuten runter kommen. Dann ist das Essen fertig. Es gibt Erbseneintopf."

Dann wandt sie sich mit ihrem immer freundlichen lächeln ab. Was wollte diese Frau von meinem Vater? Sie war viel zu gut für ihn. Wo war hier der Haken?

Obwohl ich keinen Hunger hatte ging ich in die Küche und zwang mich zwei Teller von dem Eintopf zu essen. Er schmekte gut und erinnerte mich wie Mutter ihn mal gemacht hatte, als ich Erkältet gewesen war. Mit einem mal spannte ich mich an. Ich hatte nicht gemerkt wie mei Vater dem Raum betreten hatte, er hatte eine Hand auf meine Schulter gelegt. Dort ruhte sie und tat sonst nichts.

"Bekomme ich denn keinen Begrüßungskuss von meier Familie?"

Fragte er gespielt empört. Sofort bekam er von Kitty einen Kuss auf den Mund und von Marcella und Manuell jeweils einen auf die Wange. Er sah mich erwartungsvoll an. Jedoch bewegte ich lich nicht, ich wollte ihn nicht Küssen. Grade als mein Vater sich zu mir beugen wollte, klirrte es eines der Fensterwar zersprungen.  Das letzte was ich hörte und sah war ein Zischen und rauch, bevor ich in eine Art Ohnmacht fiel.

...

Als ich wieder aufwachte lag ich nicht mehr im Wohnzimmer. Ich lag auch nicht in dem Bett oder dem Zimmer welches mir, in dem Haus meines Vaters gezeigt worden war. Nein, ich lag in einem fremden Zimmer. In einem großen Zimmer, in einer Villa, anscheinend. Wann und wie war ich hier her gekommen? Warum war ich hier? Wo war mein Vater und seine Familie? Aber viel wichtiger wo ist Kolja. Mit dem letzten Gedanken setzte ich nich blitzartig auf. Dies jedoch fand mein körper garnicht gut und antwortet mit Kopfbrumen und schwindel.

"Du solltest dich nicht so schnell bewegen kleier."

Stockholm SyndromWo Geschichten leben. Entdecke jetzt