~ Chapter Thirty Four ~

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~ Chapter Thirty Four ~

Schnell suche ich nach Trevors Nummer und schreibe ihm eine Nachricht: Hast du wirklich mit Celine Schluss gemacht?

Nur wenige Minuten später kommt seine Antwort. Ja, wieso?

Ich überlege kurz, bevor ich meine Antwort eingebe. Nur so.

Ich bin mir selber nicht sicher, wieso ich es unbedingt wissen wollte. Irgendeinen Teil meines Gehirns hat es interessiert.

Ich stecke mein Handy wieder ein. In wenigen Tagen werde ich ein Jahr älter. 20 Jahre. Das klingt... Irgendwie komisch. 20.

Ich mache mir, wie immer, viel zu viele Gedanken. Ich seufze, dann versuche ich wieder, mich auf das Lernen zu konzentrieren.

Es klopft an der Tür. Ein bisschen genervt öffne ich sie und bin überrascht, als Trevor vor mir steht.

"Hey...", unschlüssig, was ich tun soll, schenke ich ihm ein kurzes Lächeln.

"Hey", antwortet er. Er klingt überhaupt nicht nervös, eher vertraut.

"Ehm... Was gibt's?"

"Nichts, wollte dich nur kurz besuchen kommen."

"Okay."

Seine braunen Haare sind total durcheinander, was ich irgendwie süß finde. Er trägt ein enges Tshirt, dass seinen gut gebauten Körper betont. Ein verdammt heißer Anblick.

Zum Glück bemerkt Trevor nicht, dass ich ich die ganze Zeit anstarre. Dabei will ich es gar nicht. Mein Blick ist einfach auf ihn fixiert, so als wäre da Klebstoff.

"Und was willst du machen?", erkundige ich mich. "Willst du was trinken oder so?"

Er schüttelt seinen Kopf. "Nein, danke."

Eine peinlich Stille entsteht und keiner von uns weiß, was er als nächstes sagen soll. Dann ergreift Trevor das Wort.

"Jake hat mir gesagt, du hast bald Geburtstag?"

"Ja."

"Okay."

Wieder Stille.

"Ich weiß, dass es jetzt komisch klingt", fange ich an, "aber wieso hast du eigentlich mit Celine Schluss gemacht?"

Er lächelt. "Weil ich bemerkt habe, dass es viel bessere Mädchen als sie gibt. Du zum Beispiel."

Ich werde rot. Habe ich mich gerade verhört?

"Okay... Danke", stottere ich und es klingt eher wie eine Frage.

"Du bist schön, weißt du das eigentlich?" Er hört sich so an, als wäre das alles nur nebenbei und unwichtig, aber ich kann die Anspannung in seiner Stimme bemerken.

"Du auch." Meine Wangen verdunkeln sich immer mehr.

"Ich weiß", grinst er und zerstört damit den Moment.

Auf einmal kommt er ein, zwei Schritte auf mich zu. Ich erstarre, als er eine Hand auf meine Hüfte legt.

Dann klingelt sein Handy. Er seufzt und ninnt den Anruf an. Nach dem Telefonat sieht er mich mit einem nicht definierbaren Blick an.

"Ich muss gehen", sagt er, schreitet zur Tür, lächelt noch kurz und verschwindet.

Was ist gerade passiert? Als er direkt vor mir stand, da habe ich etwas gespürt. Eine Art Verbundenheit. Was wäre passiert, wenn er geblieben wäre? Ich kann mich nicht bewegen.

Da war etwas zwischen uns, ganz bestimmt. Die Stelle, an der er mich berührt hat, kribbelt leicht, so als wäre seine Hand immer noch da.

Mir wird kalt. Wahrscheinlich bilde ich mir alles nur ein. Es war eine kurze Berührung, das ist alles. Es gibt kein Knistern, keine Verbundenheit. Nur meine Fantasie.

Und doch glaube ich, dass es nicht nur in mir etwas ausgelöst hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das unbemerkt an in vorbeigegangen ist. Ja, es ist nicht wirklich viel passiert, aber trotzdem - da war was.

Hätten wir uns geküsst? Die Atmosphäre hätte gestimmt. Ich bin hoffnungslos in ihn verfallen. Ich seufze erneut und hasse mich dafür, dass ich so naiv bin.

Plötzlich muss ich an Nick denken. Wenn er da wäre, wäre alles so viel einfacher. Ich hätte keine Zeit, an Trevor zu denken und würde glücklich mit Nick zusammen studieren.

Ein Schluchzen entweicht meiner Kehle. Es tut immer noch so verdammt weh, an ihn zur denken.

In meinen Gedanken tauchen Bilder auf. Bilder, auf denen er lacht, auf denen er lächelt. Ich kann nicht anders, ein heftiger Heulkrampf überfällt mich. Ich vergesse Trevor, ich vergesse das Studium, ich vergesse alles, nur Nick nicht.

Selbstekel bildet sich in mir. Wie kann ich so sehr in Trevor verschossen sein, wenn ich noch so sehnsüchtig an Nick denke? Er war mein alles, auch als Trevor kam. Und jetzt ist er weg. Einfach weg.

Ununterbrochen rennen meine Tränen meine Wangen runter. So lange habe ich es geschafft, meine Trauer zu ignorieren und jetzt kommt alles raus. Der ganze Schmerz, den ich zu unterdrücken versuche.

Ich kann nicht in diesem Zimmer bleiben, ich brauche frische Luft, und zwar dringend. Ich taumele aus dem Zimmer und beachte die Blicke der anderen Studenten nicht. Ich gehe zu dem Park und setze mich auf eine Bank, die noch unbesetzt ist.

Nick, Nick, Nick. Nick.

"Scheiße", fluche ich und stoße noch einen lauten Schluchzer von mir.

Erschrocken höre ich auf, als ich eine Hand auf meiner Schulter spüre.

"Alles okay?", fragt Trevor mich.

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Sorry, das so lange kein neues Kapitel kam!
Was ist eigentlich eure Lieblingsgenre beim Lesen?

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