~ Chapter Twenty Seven ~

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Chapter Twenty Seven

Trevor schweigt eine Weile, bevor er antwortet.

"Vielleicht glaubst du mir das nicht, aber ich kenne dieses Gefühl. Glaub mir, ich kenne es auch schon deutlich länger als du. Auch wenn das verdammt arrogant klingt: Ich denke, dass ich in dieser Hinsicht mehr Schmerz gespürt habe als du. Ich weiß, dass du Nick über alles geliebt hast, und das klingt wieder arrogant, aber ich habe die Menschen, die ich verloren habe, mehr geliebt als du Nick. Manchmal habe ich das Gefühl, dass du der einzige Grund bist, wieso ich überhaupt weitermache."

Entgeistert starre ich ihn an. "Wen hast du verloren?"

Er schließt seine Augen und scheint zu überlegen, ob er mir es sagen will. Ich will nicht zu aufdringlich wirken, weshalb ich noch hinzufüge: "Du musst nicht antworten."

Er wirft mir einen dankbaren Blick zu. "Kaum jemand weiß davon und ich hätte gern, dass es auch so bleibt."

Ich will gehen und ihn in Ruhe lassen, aber plötzlich bemerke ich eine kleine glitzernde Träne, die auf seiner Wange runter rollt.

"Alles okay?" Besorgt sehe ich ihn an.

Er nickt leicht, scheint aber mit den Gedanken ganz woanders zu sein. "Ja." Seine Stimme ist brüchig, er atmet schnell.

"Sicher?", hake ich noch einmal nach.

"Ja, es ist nur-", er bricht ab und weiß nicht, was er als nächstes sagen soll. Dann steht er auf. "Ich muss gehen."

Ich hebe meine Hand zum verabschieden und will mich wieder meinem Cappuccino widmen, als er beim gehen noch mal kurz anhält.

"Danke, dass du mich nicht ausgelacht hast", flüstert er so leise, dass nur wir beide es hören können.

Und ehe ich etwas erwidern kann, ist er schon weg.

Im nächsten Moment spüre ich eine Hand auf meiner Schulter und ich zucke zusammen. Ich bin verdammt schreckhaft. Aber ich atme erleichtert auf, als ich erkenne, wer es ist.

"Jana."

"Was wollte Trevor gerade?", fragt sie mich grinsend. "Sag nicht, da läuft nichts zwischen euch. Wie ihr euch gegenseitig angeschaut habt! Das erkennt ein Blinder von 100 Metern."

Ich weiß nicht wieso, aber ich werde rot. "Jana, da ist wirklich nichts. Der Typ hat mich mehrmals abserviert!", beschwere ich mich, während sie einen Schluck von meinem Cappuccino nimmt.

Sie lacht nur.

Hinter ihr taucht Jake auf - mit zwei Tüten Mcdonalds in den Händen. Super.

"He, da ist aber auch was für mich dabei, oder?" Mit einem gespielt ernsten Blick starre ich sie an. "Wenn nicht, werde ich nämlich böse!"

"Klar, dich zu vergessen, ist ja auch schwierig." Sie wirft mir eine der Tüten zu. "Long Chicken Menu, wie immer."

Gierig reiße ich die Tüte auf und heiße herzhaft in meinen Burger. Ich liebe Long Chicken, viel mehr als Whopper oder sonstige berühmte Burger.

Jana und Jake setzen sich hin hnd zu dritt essen wir die Mahlzeit, obwohl es erst halb elf ist.

Wir bleiben noch eine Weile in der Stadt, dann kehren wir zum Campus zurück.
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"Heute gehst du doch mit Trevor zum Freizeitpark, oder?" Jana überprüft im Spiegel, ob ihr Outfit passt. Zufrieden über ihren heutigen Look setzt sie sich auf den Sessel im Zimmer.

"Fuck." Das habe ich total vergessen. "Du hast Recht." Eilig zwänge ich mich in meine Jeans. Dann haste ich zum geeinigten Treffpunkt.

"Du bist spät dran!" Jake sieht mich an und lacht. 

"Sorry", entschuldige ich mich, während ich nach Trevor suche. Der ist anscheinend auch zu spät, denn ich entdecke ihn nicht.

Plötzlich höre ich schnelle Schritte hinter mir und ich drehe mich um. Trevor sprintet auf uns zu, seine Lederjacke flattert dabei im Wind und zugegeben, dieser Anblick gefällt mir.

Ich weiß nicht, was an einer flattender Lederjacke toll sein soll, aber es sah echt cool aus.

Als er ankommt, wundere ich mich, wieso er so normal ist. Ich mein, wenn ich so rennen würde, wäre ich nach wenigen Sekunden total außer Puste, mein Gesicht wäre rot und ich würde schnaufen.

Aber nichts, rein gar nichts, ist bei ihm zu erkennen.

Trevor begrüßt seine Freunde mit einem lockeren Handschlag und ignoriert mich dabei völlig. Idiot. Der hat mich doch eingeladen?

"Also, wer fährt?", fragt Simon, der offenbar keine Lust hat, einfach nur rum zu stehen, sondern los will.

Ein paar Jungs melden sich, und die Fahrgruppen werden aufgeteilt. Am Ende muss noch einer mehr fahren, weil es zwei Plätze zu wenig gibt.

"Kate fährt mit Trevor alleine!", schlägt Jake vor und zwinkert mir zu. Verfluchter Wichser.

Ich will protestieren, aber schon haben die Jungs sich auf den Weg zum Parkplatz gemacht.

"Fahren wir mit deinem oder meinem Wagen?", will Trevor wissen.

"Mir egal", antworte ich. "Aber ich kenn den Weg zum Freizeitpark nicht und mein Navi ist kaputt gegangen."

"Dann also mit meinem", stellt er fest und führt mich zu einem roten, alten Ford-Truck.

Er steigt ein und ich folge seinem Beispiel, indem ich auf den Beifahrersitz springe.

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Wow, ist das krass. 24k. 24k. 24k!!

Danke ❤

Hey, tut uns wirklich leid, aber dieses restliche Jahr ist leider total vollgeplant bei uns, sodass nur ein Kapitel pro Woche erscheinen wird. Aber ab Silvester werden wieder alle drei Tage Kapitel kommen, versprochen! ❤

Ziel für Chapter Twenty Eight: 04.12.2018

Personal GirlGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt