Vielen lieben Dank an alle Leser. Vielen Dank für die Abstimmungen. Heute ein wenig Übergang ;)
Er glaubte es immer noch nicht, dass er sich zu diesem verdammten Unsinn überreden ließ. Es war ... eine dumme Idee. Er wollte nicht hier sein, weil er nicht wusste, wen er zuerst nieder fluchen sollte. Robert oder Pansy. Es war eine überzogene Hochzeit. Überfüllt mit Glanz und Gloria. Kitschig und Übertrieben darf es eher. Es war keine Hochzeit, sondern ein Massenauflauf. Aber Astoria hatte recht, die Presse, die natürlich Vertreter hier hatte um von dem Großereignis zu berichten, stürzte sich mit ihren Kameras regelrecht auf Astoria und ihn. Er hatte besitzergreifend eine Hand an Astorias Rücken gelegt. Offenkundig gezeigt, zu wem sie gehörte. Zu ihm. Nur zu ihm. Sie sah umwerfend aus. Ein Traum aus feinem hellblauem Stoff. Ein Kleid, das mit den breiten Trägern und den Schnitt an eine griechischen Göttin erinnerte, so wie ihre Hochsteckfrisur. Keine Unsicherheit bezüglich ihres Körpers war zu sehen. Es gab diesbezüglich nichts. Sie war wunderschön. Atemberaubend. Man konnte kaum glauben, dass sie bereits ein Kind zur Welt gebracht hatte. Sein Kind. Seinen Sohn und Erben.
Er nippte an dem Champagner und sah sich in der Menschenmenge des Empfanges um. Er hatte schon ein paar bekannte Gesichter gesehen. Hier und da Smalltalk betrieben. Er wollte nicht hier sein und er blieb nur wegen Astoria auch noch nach dieser Zeremonie hier. Sie beide gaben das Bild, keinen Groll gegen das neue Ehepaar zu haben, ab. Was gelogen war. Er wollte Robert Greengrass am liebsten umbringen, dieses Arschloch. Er atmete tief ein und aus, als er Pansy näher kommen sah in ihren seltsamen aufgeputschten Hochzeitskleid. Zu viel Spitze und zu viele Diamanten schmückten das Kleid. Es war so übertrieben, wie diese Hochzeit. Sein Blick glitt zu Astoria, die sich mit ihrer Schwester unterhielt.
„Ich dachte nicht, dass ihr kommt.", murmelte Pansy, als sie Draco übertrieben auf die Wangen zur Begrüßung küsste.
„Du hast uns eingeladen und meine Frau ist mit ... deinen Göttergatten sogar verwandt."
Pansy lachte aufgesetzt.
„Ich weiß, dass du meinen Mann nicht leiden kannst, Draco."
„Falsch.", erwiderte Draco leise. „Ich würde deinen Mann am liebsten umbringen, dieses elendige Schwein." Pansy schnappte nach Luft. „Wie konntest du ihn heiraten?", fragte Draco kühl. „Robert ist sogar unter deiner Würde."
„Er ist charmant und..."
„Er ist reich. Nicht mehr und nicht weniger. Machen wir uns nichts vor, Pansy."
„Du kennst Robert nicht.", unterbrach die Braut ihn und er schüttelte den Kopf.
„Nein. Du kennst diesen Mann nicht. Er hat versucht meine Frau zu töten." Und praktisch damit auch sein Kind. „Und ich würde ein Auge auf ihn haben, wenn es um seine Geschäfte geht oder zumindest dein Vermögen sichern. Er ist ein Idiot, wenn es darum geht Gold zu machen."
„Du kannst nicht so über ihn reden."
Draco grinste schief. „Ich kann und ich werde. Ich bin nur hier, um Liebkind zu machen, damit die Presse nicht schreibt, wie wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen. Nur darum."
Pansy schnaubte.
„Das wäre nicht nötig gewesen. Die Presse hat doch ohnehin nur ein Thema. Dich und deine Frau ... dieses ... Kind."
Draco zog seine Brauen nach oben.
„Kind? Sie ist die Mutter meines Kindes und wie du siehst eine erwachsene, attraktive Frau."
„Oh bitte, seit wann stehst du auf kleine brave Mädchen?"
Draco rollte mit den Augen. „Oh Pansy, Eifersucht steht dir so gar nicht."
Ganz zu schweigen, dass Astoria im Bett und an anderen Orten, wo sie Sex hatten, ganz sicher nicht, ein kleines Mädchen war. Merlin er begehrte sie.
Pansy wurde rot vor Zorn. „Eifersüchtig? Auf dieses Ding? Mach dich nicht lächerlich. Du hast was Besseres verdient."
Draco lachte leise und nippte an seinem Glas.
„Besseres? Schau dir Astoria an. Sie ist umwerfend schön. Kommt aus gutem Hause und hat einen ausgezeichneten Ruf. Ich denke, ich habe das Beste bekommen was man kriegen konnte."
Ganz zu schweigen, dass sie liebenswert, ehrlich und ein wunderbarer Mensch war.
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Der Deal
RomansaHyperion Greengrass hat sich verspekuliert. Die Familie und das Unternehmen stehen vor dem finanziellen Ruin. Doch eine Möglichkeit steht offen, Draco Malfoy, der zu den reichsten Männern Englands gehört, um Hilfe zu bitten. Doch Draco Malfoy ist ke...
