Kapitel 32

480 22 3
                                        

Langsam aber sicher ist das Ende in Sicht. Stellt euch bitte darauf ein :) Und vielen lieben Dank für eure Empfehlungen und fürs Lesen. Lasst doch auch mal ein Review da und gebt mir Rückmeldung wie ihr dass Paaring findet. ^^





Astoria hatte nichts dazu gesagt, dass Draco Pansy in der Untersuchungshaft besuchte. Sie hatte auch nichts gesagt, als er mit ihrem Vater über die Firma gesprochen hatte und die Beiden einen nächsten zehn Punkte Plan aufgestellt hatten. Sie war damit nicht zufrieden, aber sie kannte ihren Mann. Er ließ sich nicht von seinen Ideen abbringen. Sie hatte ihn nur gebeten es nicht zu übertreiben. Die Heiler im Mungo hatten extra gesagt, dass er sich die nächsten Tage ausruhen sollte, und zwar dringend. Er hatte ihr versprochen nicht zu übertreiben, also hatte sie ihn widerwillig gehen lassen. Sie fand es nicht gut. Sie verstand zwar seine Beweggründe, aber glücklich war sie mit dieser Entscheidung nicht. Sie ging nachhause, schickte ihre Schwiegermutter nachhause, die sich um Scorpius gekümmert hatte und umsorgte selbst ihren kleinen Sohn.

Scorpius kränkelte immer noch und Astoria lief deshalb mit ihm auf dem Arm rum, während er langsam einschlief. Sie hatte ihren Sohn die letzten Tage wenig gesehen. Die meiste Zeit war sie bei Draco im Hospital gewesen. Draco würde gesund werden, ihrem Sohn ging es gut, bis auf die Erkältung und Robert saß im Gefängnis. Ihr ging es also gut und sie würde sich nicht weiter deshalb aufregen. Als Scorpius begann einzuschlafen, ging sie Richtung Kinderzimmer mit ihm, während sie weiter das Märchen erzählte. Er verstand es vermutlich noch gar nicht. Aber sie sang ihm immer vor oder erzählte ihm Geschichten. Scorpius beruhigte das immer. Er erkannte dann ihre Stimme. Sie legte ihn vorsichtig in sein Kinderbettchen und er blinzelte müde zu ihr auf, weshalb sie sanft seine kleine Hand streichelte und ruhig sprach.
„Und als die kleine Hexe ihm anbot ihm etwas wegen seiner Tapferkeit zu geben und weil er sie gerettet hat, erwiderte der junge Zauberer. Ai, feines Mädchen. Einen Schatz möchte ich haben. Doch ist es weder Gold, Silber noch Ruhm. Was kann es nur sein? Kannst du es erraten?"

Ihre Stimme wurde zum Schluss immer leiser und sie verstummte milde lächelnd, als Scorp endlich schlief.
„Es ist Liebe. Stimmt's?", fragte eine bekannte Stimme und Astoria wandte sich um.
Draco stand am Türrahmen gelehnt und lächelte milde.
„Du kennst das Märchen vom übermütigen Zauberer?"
Draco schmunzelte.
„Meine Mutter hat es mir früher immer vorgelesen. Ich dachte als Kind eigentlich immer, dass er sie einfach nur Küssen will. Also einen Kuss von ihr möchte. Aber es ist nicht der Kuss. Er möchte sie. Ihre Liebe." Sie nickte, während sie auf ihn zuging und ihn sanft küsste zur Begrüßung. Endlich war er wieder zu Hause. „Hat er das den verdient?", fragte Draco, als sie sich von ihm löste. „Er macht in der Geschichte doch nur lauter Unsinn. Oder?"
„Aber er rettet sie. Sie und ihre Familie vor dem Verderben damit."
„Mmh.", machte er und teilte ihre Lippen mit seinen.
„Ich glaube, ich muss das Buch nochmal lesen.", murmelte er gegen ihren Mund.
Ja, dass sollte er vielleicht.

Er löste sich schwer von ihr und schien an ihr vorbeizusehen. Auf Scorpius Bettchen.
„Geht es ihm besser?"
Sie nickte beruhigend.
„Ja. Mach dir keine Sorgen. Der Heiler hat gesagt, dass es ihm in ein paar Tagen schon wieder gut gehen wird. Er hat heute sogar schon vernünftig getrunken."
„Zum Glück.", murmelte er und sie legte eine Hand an seine Wange und zwang ihn sie anzusehen.
„Wie geht es dir? Hast du ... Konntest du alles regeln?"
„Ja. Ich habe mit Pansy gesprochen. Alles andere machen unsere Anwälte."
„Gut.", sagte sie ruhiger und ging an ihm vorbei. „Du solltest dich hinlegen.", fügte sie hinzu, als sie ins Schlafzimmer ging.
„Du bist davon immer noch nicht begeistert.", stellte er fest.
„Das war ich von Anfang an nicht. Seitdem Dad und du ... diesen ... Plan ..." Unsinn, so sollte sie es nennen. „... euch ausgedacht habt."
Er schloss die Tür hinter ihnen und öffnete sein Hemd, um es auszuziehen.
„Ich dachte eigentlich, du wärst Stolz." Sie wandte sich um. Stolz? Auf so einen Unsinn? „Im Punkto Weiterentwicklung.", meinte er gelassen. „Der alte Draco Malfoy hätte vermutlich dafür gesorgt, dass sie beide im Gefängnis verrotten."

„In dem Punkt, wäre mir der alte Draco Malfoy lieber gewesen.", antwortete sie ehrlich, was ihn zum Lachen brachte. „Hör auf.", verlangte sie. „Und leg dich endlich hin. Du hast die Heiler gehört. Du musst dich die nächsten Tage noch ausruhen."
Sie zog die Vorhänge zu und zuckte zusammen, als Draco hinter sie getreten war und seine nackten Arme um ihre Mitte geschlungen hatte. Er küsste sie in den Nacken.
„Ich will mich aber gar nicht ausruhen.", säuselte er gegen die empfindliche Haut.
„Du darfst dich nicht überanstrengen.", atmete sie schwer, als seine Finger sich unter ihr Kleid, ihre Beine hinaufschoben.
Er lachte leise.
„Das ist nicht anstrengend. Das ist für mich Erholung pur. Glaub mir."
Er war ein Idiot. Ein verdammter Idiot.

Er küsste sie wieder und Astoria keuchte auf, als seine Finger fast neckisch sie über den Slip streichelten. Es ging furchtbar schnell, als wären sie beide nicht von Sinnen. Er wirbelte sie herum und küsste sie hart, während sie an seiner Hose herumfingerte. Kaum hatte er ihr Kleid aufgemacht, stieß er sie auf das gemeinsame Ehebett, nur um sie wieder hungrig zu küssen und sich über sie zu beugen. Sie schloss die Augen, als er sie von ihrem Höschen befreite und ihren Innenschenkel küsste.
„Du musst dich ausruhen."
Vernünftig sein. Einmal.
„Werde ich. Nachher. Versprochen.", atmete er schwer.
Er war so ein Dickkopf. Er verschloss ihre Lippen und sie keuchte gedämpft gegen seinen Mund, als er nach vorne stieß. Sich mit einem Stoß in ihr versenkte. Sie bog sich ihm entgegen und er stieß noch härter zu. Ihr Körper schien zu vibrieren. Er presste sich gegen sie. Küsste und streichelte sie. Sie wusste nicht wie, aber irgendwie schaffte er es ihren BH zu öffnen und ihn vom Bett zu schmeißen. Sie seufzte seinen Namen und vergrub ihre Finger in sein weiches Haar, als er über ihre Brust leckte. Verrückt, sie Beide.

Doch das spielte keine Rolle. Sie fühlte sich berauscht, während er immer wieder in sie eindrang. Sie sich seinem Rhythmus anpasste und ihre Beine enger um ihn schlang. Sie würde das nicht lange aushalten. Er knurrte auf und küsste sie so verlangend, dass sie fürchtete keine Luft mehr zu bekommen. Astoria hörte ihn ihren Vornamen stöhnen. Sie spürte, wie sich ihrer beider Atem beschleunigte und sie immer schneller wurden. Wie feiner Schweiß seinen Rücken hinab perlte. Sie sah kleine Lichter vor ihren Augen tanzen, als sie kam und ihre Finger in seinen Rücken krallte. Er schien sie noch fester an sich zu pressen, stieß erneut vor, bevor er sich heiß in ihr ergoss und auf ihr zusammenbrach.

Einen Augenblick verharrten sie so, während sie bebend ihn mit ihren Armen umschlang und sie beide schwer atmeten, als hätten sie einen verdammten Marathon gelaufen. Sie schloss ihre Augen und wartete, dass diese angenehme Welle des Orgasmus ganz langsam vorüberzog. Sie versuchte klar zu denken, was ihr schwerfiel. Sie lächelte, als er kleine Küsse auf ihren Hals setzte und ihr Ohr und blinzelte erst zu ihm auf, als er mit seiner Nase gegen ihre Stieß. Er sah so verdammt gut aus, dass er ihr immer noch den Kopf damit verdrehte.
„Tori.", flüsterte er leise und seine Augen lagen dunkle auf ihr. Seine Unterlippe schien zu zittern. „Ich liebe dich.", wisperte er leise und sie glaubte, ihr Herz setzte in den Moment einen Schlag aus.
Sie hatte es deutlich gehört, schien es aber im ersten Moment nicht zu verstehen. Geschweige zu begreifen.

Sie merkte erst, dass sie offenbar weinte, als Draco sanft eine Hand an ihre Wange legte und vorsichtig mit dem Daumen die Tränen wegwischte.
„Hey.", sagte er besorgt und küsste sie wieder. „Das ist nichts Schlimmes. Nur die Wahrheit."
Sie blinzelte und wusste nicht, was sie sagen sollte.
„Ist das dein ernst?", fragte sie leise gegen und er lächelte milde.
„Mein voller Ernst." Sie lachte erstickt auf, als er erneut sagte. „Ich liebe dich, Astoria." War sie tot? „Ich glaube", fuhr er ruhig fort. „Dass ich das schon lange tue, mir aber erst die letzten Wochen richtig bewusst geworden ist." Tatsächlich? „Ich liebe dich. Hörst du, Astoria? Du bist mein Leben."
„Draco.", wisperte sie erstickt.
„Scorp und du, seid das wertvollste, was ich habe. Alles was ich brauche." Er nahm mit der anderen Hand ihre und liebkoste sanft ihre Fingerspitzen. „Du hast mich gerettet, weißt du das?"
Sie sagte erneut seinen Namen und er blickte sie an.
„Ich liebe dich auch, Draco,", brachte sie erstickt hervor und er lächelte, bevor er sich zu ihr beugte und sie innig und sanft küsste.
Alles würde gut werden, das wusste sie mit Sicherheit. Egal was noch kommen würde.


Er liebte sie...


Sie liebte ihn...


Sie liebten sich, das war alles, was zählte und wichtig war. Alles was man brauchte, um alles zu überstehen.

Der DealWo Geschichten leben. Entdecke jetzt