Als ich aufwachte blickte ich in das Gesicht meiner Mum, sie hatte mich wachgerüttelt und grinste mich an. Draußen war es stockdunkel und ich brauchte eine Weile, bis mir klar wurde, wo ich war. Ich lag in meinem Bett und zwar in den Armen von Liam.
"Mum, wie viel Uhr ist es?"
"Es ist halb zwölf, ihr seid vor dem Fernseher eingeschlafen. Liam muss jetzt wieder nach Hause, außerdem ist morgen dein erster Schultag! Hast du schon deine Sachen gepackt?"
"Nein Mom, hab ich nicht.", sagte ich verschlafen.
Inzwischen war Liam auch aufgewacht, auch er brauchte eine Weile um zu realisieren wo er war. Als er mich ansah lächelte ich ihn an.
"Na, gut geschlafen?", fragte ich scherzhaft.
"Ja." , lachte er. Wir standen auf, meine Mum war schon wieder in ihr Haus gegangen. Liam stand schon in der Tür als mir noch etwas einfiel:
"Ähm Liam, könntest du mich morgen mit in die Schule nehmen? Und mir sie mir vielleicht auch etwas zeigen, damit ich mich zurecht finde?"
"Ja, klar mach ich gerne, sei einfach um halb acht auf der Straße."
"Ok, vielen Dank. Bis morgen.", sagte ich und umarmte ihn kurz
"Bis morgen.", sagte er und ging.
Ich war totmüde, aber bevor ich weiterschlafen konnte musste ich noch meine Schulsachen packen. Als letztes legte ich mir noch mein Outfit für morgen zurecht, des ich hatte das ungute Gefühl, das ich morgen stress haben würde. Als ich dann endlich wieder in meinem kuscheligen Bett lag, musste ich noch einmal über den Abend nachdenken, oder besser gesagt, über Liam nachdenken. Obwohl er mir am Anfang so gut gefallen hatte war er jetzt sowas wie mein bester Freund, ich hatte ihm fast alles über mich erzählt, doch dann fiel mir auf, das ich fast nichts über ihn wusste. Ich wusste, das er Liam hieß, 17 war und sonst nichts. Aber trotzdem hatte er mein Vertrauen gewonnen. Wenn ich ihn das nächste Mal sah, musste ich unbedingt mehr über ihn heraufinden.
Ich hatte recht, am nächsten Morgen verschlief ich um halb acht musste ich bei Liam sein, eigentlich hatte ich vorgehabt um sechs Uhr aufzustehen, aber daraus wurde dann sieben Uhr. Also hatte ich noch eine halbe Stund Zeit. Zum Glück hatte ich schon meine Sachen gepackt und so zog ich mich direkt an und dann ging ich frühstücken. Als ich aufgegessen hatte ging ich ins Bad, wusch meine Gesicht und schminkte mich. Als ich fertig war war es genau halb, ich schnappte meine Tasche, schloss die Tür ab, verabschiedete mich kurz von meinen Eltern und dann rannte ich auf die Straße, wo Liam schon auf mich wartete. Er saß bereits in seinem Auto und als er mich sah startete er den Motor. Ich stieg ein und schlug die Tür zu.
"Und, bist schon aufgeregt?", fragte er mich, ohne den Blick von der Straße abzuwenden.
"Nein, noch nicht, aber das kommt bestimmt noch.", lächelte ich. Sonst redeten wir nicht besonders viel.
Als wir an der Schule ankamen und ausstiegen drehten sich alle zu uns um und begannen zu flüstern. Eine Gruppe von Jungs, es waren drei, kamen auf uns zu und klatschten Liam ab, als sie mich sahen grinsten sie Liam vielsagend an.
"Und wer ist deine reizende Begleitung? Willst du uns nicht vorstellen?", fragte der eine Junge und wollte Liam aufziehen. Liam war ihm zwar einen bösen Blick zu, ließ sich aber nicht aufbringen. Er stellte sich näher an mich und legte seinen Arm um mich.
"Das ist meine neue Nachbarin, Amy." Ich hatte das Gefühl, das die gesammte Schule uns beobachtete.
"Ähm, hi", sagte ich schüchtern und lächelte die Jungs an.
"Wir sehen uns später, ich will Amy noch etwas die Schule zeigen." , sagte er und wir gingen weiter.
Auf dem Weg zum Schultor kamen noch andere Jungs und auch Mädchen auf uns zu, begrüßten Liam und die Mädchen warfen mir neidische Blicke zu, weil ich neben Liam lief.
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Second - my new life
RomanceAmy Willows ist 16 Jahre alt und war in ihrem ganzen Leben immer nur die Nummer 2. Jetzt muss sie nach Chicago ziehen, weil ihr Vater dort seine neue Stelle hat, und sie macht eine Liste mit Dingen, die sie in ihrem neuen Leben ändern will. Amy will...
