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21. The truth

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ELEANOR

Von Chicago hatte ich nicht viel zu sehen bekommen, schließlich hatte ich die meiste Zeit geschlafen.

Dies wollte ich in New York nun anders machen.

Louis hatte seitdem Gespräch draußen nicht mehr mit mir geredet und auch im Flugzeug war er überraschend ruhig gewesen. Wie er gestern erwähnt hatte, schlief er wirklich auf der Couch. Die Nacht war dadurch die reinste Hölle gewesen. Zu wissen, dass dein Freund neben an schlief, aber dich nicht da haben wollte, war scheiße.

Die Stille war zum Kühe melken und spätestens als wir unser Apartment im Mercel Hotel betraten, platzte mir entgültig der Kragen.

,,Ich habe keine Lust mehr auf diesen Kindergarten", sprach ich so plötzlich, dass Louis überrumpelt den Koffer abstellte und mich augenblicklich anstarrte.

,,Das hier", ich machte eine unwirsche Handbewegung. ,,Ich hasse das. Diese Stille. Die Art wie du mich ignorierst. Ich könnte mich in diesem Moment ausziehen und nackt vor dich hinstellen und du würdest mich ignorieren."

In Louis Gesicht veränderte sich nichts. Ich sah nur, wie seine Augen an meinem Körper entlang fuhren.

,,Warum tust du es nicht einfach", sprach er abrupt.

Ich runzelte die Stirn.

,,W-was?", stotterte ich. Seine Worte überforderten mich dermaßen, dass ich nicht wusste, was ich sagen sollte. Sofort rutschte mir mein Herz in die Hose.

,,Zieh' dich aus, dann sehen wir, ob ich dich weiter ignoriere."

Mein Kopf war wie leer gefegt. In meinen Ohren rauschte das Blut. Louis Stimme wurde tiefer und in seinen Augen war die Lust zu sehen.

Ohne groß nachzudenken, fing ich an, seiner Forderung nachzugeben. Quälend langsam zog ich meine Hose aus, gefolgt von meinem Pulllover, welchen ich achtlos auf den Boden warf. Mein Atem ging schnell und flach, zu sehr konzentrierte ich mich auf Louis hungrigen Blick. Ich wollte mich gerade an meine Unterwäsche machen, als ich kurz stoppte.

Louis' Blick schien mich aufzusaugen und ich fühlte mich wie ein schüchternes Mädchen unter seinem Blick.

Schon lange hatte er mich nicht so angesehen.

,,Scheiß drauf", murmelte er plötzlich und schüttelte den Kopf. Im selben Moment zog er sich sein T-shirt über den Kopf und presste seine rauen Lippen auf meine. Ich konnte gar nicht richtig reagieren, schon stolperte er Richtung Schlafzimmer, beziehungsweise versuchte er das Schlafzimmer auszumachen.

Seine Berührungen waren nicht weich und zärtlich, sie waren hart und fordernd. Wie von selbst verschwand meine restliche und seine Kleidung von unseren Körpern.

,,Louis.. ich", ein Keuchen verließ meinen Mund. ,,Nein El, jetzt nicht", unterbrach er mich und küsste mein Schlüsselbein.

,,Louis...", flüsterte ich, bis er endlich genervt aufstöhnte und kurz inne hielt. ,,Was ist?", meckerte er mich an und sah mir tief in die Augen. ,,Entschuldigung angenommen", sagte ich mit zittriger Stimme und sah, wie Louis' Blick sich erhellte. Grinsend legt er seine Lippen auf meine, nicht mehr so fordernd und hart wie gerade eben, sondern eher zärtlich und leidenschaftlich.

Der Sex mit Louis war unglaublich. Ich weiß nicht ob es an dem Streit lag, aber es war genial. Und er hatte recht gehabt. Wie sollte ich jetzt noch sauer auf ihn sein?

Oberkörperfrei und ledeglich mit seiner Boxershort bekleidet lag er neben mir auf seinem Bauch und hielt die Augen geschlossen. Langsam strich ich über seinen gebräunten Rücken. ,,Ich habe dich vermisst", entwich es mir, während ich durch sein braunes Haar strich. Louis öffnete seine Augen immer noch nicht, lächelte aber dennoch. ,,Ich dich auch", antwortete er kurz.

Back to you 》N.hGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt