Niall
,,Mister Payne. Sie müssen schon mit mir reden, dass wir ihnen helfen können", der Seelenklempner blickte Liam eindringlich an, doch Liam hielt es nicht mal für nötig, seinen Kopf zu heben.
Seufzend lehnte sich Dr Johnson zurück. ,,So kommen wir nicht weiter, Mr Payne." Es klang wie eine Enttäuschung.
,,Ich möchte nicht mehr auf die Bühne. Ist das schwer zu verstehen?", sprach Liam bedrückt und sah endlich auf.
Seit seiner Panikattacke waren 5 Tage vergangen.
5 intensive und vorallem schwere Tage.
Das Konzert wurde nach Liams hilflosen Schrei sofort unterbrochen und er direkt ins Krankenhaus verfrachtet. Doch ihm fehlte nichts.
Nichts medizinisches jedenfalls. Modest hatte direkt einen Psychologen zu uns geholt, welcher mit Liam zweimal am Tag sprach.
Die Medien überschlugen sich seitdem Auftritt, doch alle unsere sozialen Netzwerken waren fürs Erste stillgelegt.
Wir kamen nicht weiter. Liam sprach nur davon die Band zu verlassen und seine Karriere als Musiker zu beenden.
,,Hilft es ihnen denn nicht, wenn ihre Bandkollegen dabei sind?", bohrte Johnson weiter und machte sich Notizen, als Liam keinerlei Regung zeigte. Er wirkte so unfassbar leer und kraftlos. Dabei wusste ich, dass er gezwungen wurde einmal am Tag zum Sport zu gehen, um wieder fit zu werden.
,,Sie sollen sich verpissen. IHR ALLE!", seine Stimme wurde lauter. Sie klang unfassbar gequält.
Eigentlich kümmerten mich die Probleme der Jungs nicht großartig. Doch das mit Liam saß tief. Sein Schrei hatte mich erschüttert. Auch jetzt bereiteten mir seine Worte Gänsehaut.
Nun wandte sich Dr Johnson an uns: ,,Ähm...ich halte es für besser, wenn wir die heutige Sitzung mit euch beenden."
Er warf uns allen jeweils einen kurzen Blick zu und wir nickten einvernehmlich. Beim Rausgehen warf ich Liam noch einen Blick zu, welchem er gekonnt auswich.
,,Wie soll das jetzt weitergehen?", entwich es Harry frustriert.
,,Du hast diesen Johnson doch gehört. Liams Panikattacke wurde durch einen Burnout ausgelöst. Das wird länger dauern", erklärte Louis und klang dabei nicht weniger gefrustet, wie Harry. Ich dagegen fuhr mir einfach nur durchs Gesicht.
Es war zum Kühe melken.
Auf dem Flur des Hotels begegneten wir Paul, welcher gerade tele-
fonierte: ,,Ja...ja ich weiß... Jaha! Ich kann es doch auch nicht ändern, Mensch!
Mit diesen Worte legte er auf und seufzte gestresst. ,,Ich hab die Konzerte vor der Pause erstmal abgesagt", gestand er und warf erneut einen prüfenden Blick auf sein Handy.
Paul war absolut überfordert. Auf der einen Seite machte er sich natürlich Sorgen um Liam, auf der anderen musste er alles um One Direction herum organisieren.
,,Ihr habt morgen einen Fernsehauftritt bei Jimmy Fallon", erklärte er uns wissend. ,,Morgen früh geht euer Flieger und sonst ist nichts geplant. Die nächsten zwei Wochen habt ihr frei und solange versuchen wir den alten Liam zurückzubringen. Entspannt euch ein wenig."
Pauls Worte blieben mir im Gedächtnis. Er hatte Recht. Wir konnten Liam anscheinend nicht helfen, dass könnte nur der Psychologe und Liam selber.
Ich wusste nicht, was die Jungs nun tun würden, meine Beine jedoch trugen mich wie von selbst zu Ellas Zimmer. Sie hatte sich in den letzten fünf Tagen zurückgezogen, da sie uns Zeit geben wollte als Band. Ich wusste ledeglich, dass sie sich mit dem Buch beschäftigte.
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Back to you 》N.h
Fiksi Penggemar"Du musst die Vergangenheit loslassen, damit die Zukunft eine Chance hat." Aber ist das wirklich so? Ella war sich sicher: Ihre Vergangenheit war nichts, woran sie großartig festhalten sollte. Aber was sie nicht wusste, dass ihre Vergangenheit scho...
