{38} special day :3

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Damian PoV

Wir hatten unser Zeug gepackt und standen vor der Akademie, hier hatte ich ewig nicht mehr gestanden... Die Lehrer hatten gemeint, wir sollen hier warten, mehr nicht. Dann fuhr ein dunkelgrauer T5-Bus vor, Mr. Pillón saß am Steuer. Na das konnte ja lustig werden; Ein Wochenend-Trip mit meinem Bändigungslehrer...

Wir stiegen ein, nachdem wir unsere Sachen in den Kofferraum verfrachtet hatten, der Bus fuhr los. Die Fahrt würde nach North Dakota gehen, zu einem Flughafen in der Nähe von Fargo. Ms. Arlión war die andere Lehrerin, die mitgekommen war. "Ungefähr 5 1/2 Stunden", hatte sie auf die Frage 'Wie lange dauert die Fahrt' geantwortet. Innerlich könnte ich explodieren... 5 1/2 Stunden Fahrt bis zum Flughafen, dann 7 1/2 bis 8 Stunden Flug bis nach Schottland und wer weiß wie lange noch bis wir Geora tatsächlich gefunden hatten...

"Du solltest auch etwas schlafen", riet mir die Wasserbändigerin auf dem Beifahrersitz, "Wer weiß was dort auf uns wartet". Ich nickte nur abwesend und starrte aus dem getönten Fenster nach draußen. Schlafen konnte ich nicht, ich musste die ganze Zeit an Sie denken.

Nach 2 Stunden Fahrt schliefen alle, außer der Fahrer und ich. Mr. Pillón warf mir die ganze Zeit Blicke durch den Rückspiegel zu, keine Ahnung, was sie bedeuteten... Mittlerweile war es komplett dunkel, die Uhr am Armaturenbrett zeigte (-01:47-). Ich hatte außerdem keine Ahnung welchen Wochentag wir hatten, geschweige denn vom genauen Datum. Aber wichtig war nur, Geora zu finden...

"Du denkst an sie, hab ich Recht?", fragte plötzlich mein Bändigungslehrer. Ich schaute ihn nur über den Rückspiegel an, er mich ebenfalls. "Und?". Er lächelte, dass tat er extrem selten. "Und das bedeutet, dass du sie liebst. Und zwar sehr...". Den letzten Teil hatte er nur leise gesagt, eher zu sich selbst. "Versprich mir, dass du alles tust, um sie zurück zu holen", sagte er plötzlich streng und schaute mich durchdringlich an. Ich nickte nur verwirrt, er knurrte: "Sag es". Ich tat, was er verlangte, nur ich war überfordert, warum ihm das auf einmal so wichtig war. Dann fiel mir etwas ein.

"Sie haben jemanden verloren", sagte ich einfach gerade heraus. Sein Blick durchbohrte mich regelrecht, doch er nickte nach einiger Zeit.

"Ja, weil ich nicht alles getan habe, was ich hätte tun können. Deswegen solltest du es mir versprechen".

Dann herrschte Stille, zeitweise war mal jemand wach, schlief dann aber schnell wieder ein. Nach weiteren 2 1/2 Stunden standen wir endlich am Flughafen, ungewohnt... Seit Jahren hatten wir kaum etwas mit Menschen zu tun gehabt, die nichts von uns wussten. Die ganze Zeit über am Flughafen war ich nervös, das war ich immer unter Menschen, die ich nicht kannte. Zusammen gingen wir durch die verschiedenen Kontrollen, es war ewig her, dass ich am Flughafen war. Alles lief gut, bis ich an einer Kontrolle rausgenommen wurde. Der Polizist tastete mich ab, es war so ein scheiß Gefühl...

Dann merkte er, dass das nichts gebracht hatte und lies mich gehen. Gott...

"Was war denn?", fragte Lennox, als die anderen vor uns her liefen. "Keine Ahnung, aber dieser Polizist hat mich sehr seltsam angeschaut...", meinte ich und drehte mich noch einmal um; Fehler. Ich schaute diesem Typen genau in die Augen, er hatte mich die ganze Zeit angestarrt. Ich richtete meinen Blick wieder nach vorne und folgte den anderen. Wir setzten uns in unseren Terminal und warteten. Das war momentan gefühlt alles, was wir taten...

Auch nach mehr als 1 Stunde saßen wir immer noch in diesem Raum und warteten, als endlich die Durchsage für unseren Flug kam. Ich wollte aufspringen und los, aber Lennox packte meinen Arm und meinte: "Bleib sitzen. Wir kommen schon noch in den Flieger".

ACO - School of Elements (Book 2)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt