{40} special day :3

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Damian PoV

Es war (-07:49-), noch immer mehr als 6 Stunden... Mein Kopf lag schwer auf meinen Schultern, ich rutschte immer am Kopfteil nach unten. Meine Augen schlossen sich zeitweise von allein, irgendwann schloss ich sie freiwillig...

Ich fiel. Ich fiel durch das Nichts, bis ich irgendwann einfach stehen blieb. Ich wahr wieder in der Dunkelheit, wo ich mit Geora gesprochen hatte. Ich flog durch die Luft, dann kam fester Boden unter meinen Füßen. Überraschenderweise war es Erde. Ganz normale Erde... Ich dachte immer, im Nichts ist nichts? Wie kam dann die Erde hierher? Die Erde bildete einen Weg, dem ich zögerlich folgte, währenddessen sah ich mich um;

Außer der Erde war wirklich nichts hier, so wie es eigentlich sein sollte. Plötzlich stolperte ich über etwas und flog hin. Ich seufzte und stand wieder auf, klopfte mir den Dreck von meiner Jeans und schaute meine Handflächen an. Nichts. Keine Druckstellen, Schürfwunden oder Schnitte. Obwohl ich mit den Händen abgebremst hatte...

Es wurde immer seltsamer, plötzlich stand ein Baum vor mir. An der Stelle, wo ich hingeflogen war, stand jetzt eine Kiefer. Eine ganz normale Kiefer... Ich schüttelte den Kopf und kniff meine Augen zusammen, aber der Baum war noch immer da. Der Erd-Weg führte um den Baum herum und verlief dahinter in die Ferne, ich ging weiter. Wieder nichts, dieses Mal schaute ich jedoch mehr auf den Boden, um mich nicht nochmal dem Boden näher zu fühlen...

Auf einmal wurde die Erde zu Schnee, ich schaute hoch; vor mir lag jetzt ein Weg aus Schnee und Eis, die Erde hörte hier auf. Außerdem standen vereinzelt Kiefern in der Schwärze, sonst wieder nichts. Jetzt folgte ich dem Schnee und dem Eis, auf dem ich fast ausgerutscht wäre, und wurde immer nervöser. Kiefern. Diese Bäume hatten wir auf dem Bild des Geistes gesehen. Schnee. Auch das hatten wir gesehen, als plötzlich noch ein Fluss auftauchte, der in einen See mündete, war es komplett; ich befand mich an Georas Standort. Georas Vorgängerin hatte durch ihre Augen sehen können, danach hatte sie gezeichnet, was sie gesehen hatte.

Doch niemand war hier, außerdem kein Haus. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich keine Fußspuren hinterließ. Die ganze Zeit über im Schnee, ich hatte keinen einzigen Abdruck hinterlassen. Ich probierte, indem ich mehrere Schritte auf der Stelle machte, doch ich hinterließ nichts. Als ob ich nicht da wäre... Oder ein Geist. Ich lies mich nicht beirren und lief weiter, doch der Weg war weg. Ich befand mich einfach nur in der kleinen Winter-Wunder-Landschaft und wusste nicht, wo lang. Ich schaute frustriert auf den Boden, als ich dort eine kleine Flamme entdeckte. Sie bewegte sich leicht, hin und her, blieb nie stehen. Dann fing sie an, weg zu schweben, in den Wald. Ich rannte der Flamme sofort hinterher, sie wurde schneller und schneller, als sie plötzlich stehen blieb. Ich wäre fast gegen einen Baum gerannt, als ich mich umschaute. Ich stand vor einer Höhle, das innere wurde von einem kleinen Feuer beleuchtet. Ich betrat sie nach einigen Überlegungen, das Feuer wurde heller, je tiefer ich in die Höhle vordrang.

Die Wände waren von Brandspuren geprägt, außerdem von Kratzern und Blut. Hier muss in letzter Zeit ein Kampf stattgefunden haben, das Blut war definitiv schon mehrere Stunden alt. Ich schaute hoch, als ich ein Knacken hörte. Doch hier war nichts, wahrscheinlich war es das Feuer gewesen. Ich wendete mich wieder zu den Wänden, als ich plötzlich eine Frau in die Augen sah. Ich erschreckte mich und wich zurück, sie stand einfach nur da und bewegte sich nicht.

Sie sah aus wie eine Kämpferin, vielleicht eine Ureinwohnerin. Ihre braungelben Augen musterten mich.

ACO - School of Elements (Book 2)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt