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Damian PoV

Ich wachte langsam auf, irgendetwas bewegte sich die ganze Zeit. Als meine Augen sich komplett an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten, sah ich die Ursache:

Geora bewegte sich, sie zuckte gelegentlich zusammen und warf ihren Kopf zur Seite. Ich zögerte nicht lange und rüttelte an ihr, bis sie aufwachte. Mit weit aufgerissenen und glasigen Augen schaute sie mich an, die Panik war deutlich zu sehen. "Hey, alles okay... Du bist sicher", fing ich an, sie zu beruhigen, es funktionierte; Ihre eben noch so schnelle Atmung normalisierte sich, auch ihre Augen wechselten den Zustand.

Trotzdem schaffte es eine Träne, über ihre Wange zu rollen, sie wischte sie schnell weg. Das braunhaarige Mädchen wollte sich wegdrehen, doch ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und zwang sie somit dazu, mich anzusehen. Ihre mehrfarbigen Augen schauten mich an, immer noch glasig. "Von was hast du geträumt?", wollte ich wissen, sie wich mir mit ihrem Blick aus.

"Geora, bitte... Rede mit mir", flüsterte ich ihr zu und lehnte meine Stirn gegen ihre. Ihr Blick richtete sich wieder auf mich, dann seufzte sie und schloss ihre Augen. Als sie sie wieder öffnete, fing sie an: "Ich war im Wald. Mrs Kingston hat mich verfolgt und schlussendlich gefunden... Wir haben gekämpft und... dann kamst du. Sie hat es gemerkt und ist langsam auf dich zugegangen. In ihrer Hand hatte sie ein Messer und hat-", sie musste kurz durchatmen, aber ich konnte mir denken, was als nächstes kam, "...und hat dich erstochen... Dann ist sie plötzlich verschwunden, aber du warst auch weg und ich-". Ich unterbrach sie, da sich bereits Tränen in ihren Augen bildeten. Ich küsste sie. Ich hatte sie an mich ran gezogen und küsste sie, meine Hände umrahmten dabei noch immer ihr Gesicht.

Ihre Lippen waren zwar noch kalt, aber es war ein unglaubliches Gefühl, welches ich nie vergessen werde...

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Am nächsten Morgen öffnete ich erneut meine Augen, dieses Mal war es aber nicht Geora's Verdienst gewesen. Das Auto war in Bewegung, wir fuhren wieder. Als ich richtig wach war, fragte ich, wo wir hinfahren würden. "Auf offeneres Gelände", hatte mir die Fahrerin des Wagens geantwortet, "Hier kann der Helikopter nicht laden". Dann schaute ich neben mich; Geora schlief noch, hatte sich aber von der Seite um meinen Oberkörper geschlungen. Sie war echt perfekt...

Nach einigen Minuten hatten wir den gut bewachsenen Wald verlassen und waren auf eine etwas schlichtere Gegend vorgestoßen. Nur noch wenige Bäume standen hier, es war eine recht freie Fläche. Der Boden war eher steinig, weshalb die Pflanzen hier sehr spärlich platziert waren.

"Wissen wir, wann genau der Helikopter kommt?", wollte ich wissen, Cleora antwortete mit: "Nein, aber frühestens in mehreren Stunden". Die beiden schwarzen Autos fuhren noch etwas länger, bis wir ein komplett leeren Felsen erreichten. Ms. Arlión und Cleora stiegen aus, genauso wie die 3 aus dem anderen Fahrzeug. Ich blieb sitzen, ich genoss Georas Nähe...

Ich schnallte uns beide ab und zog sie näher an mich ran, meinen Oberkörper hatte sie noch immer nicht losgelassen. Die anderen redeten draußen, doch ich ignorierte sie und konzentrierte mich auf das wunderschöne Mädchen, das in meinen Armen lag.

Sofort musste ich an die vorherigen Situationen denken; sprich, als der maskierte Schatten sie angegriffen hatte oder als Geora die violetten Blitze erschaffen hatte. Sofort wurde mein Griff um sie fester, in diesen Momenten wurde sie nur verletzt...

Plötzlich regte sie sich, langsam öffnete sie ihre Augen und sah mich an. "Hey", begrüßte ich sie, ein Lächeln kam zurück. "Hey...".

"Wie geht's dir?", fragte ich und strich ihr über den Rücken.

"Ganz okay, denke ich... Naja, man wird ja nicht jeden Tag nach Schottland entführt und kämpft gegen eine jetzt versteinerte Irre".

ACO - School of Elements (Book 2)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt