Georas PoV
Mittlerweile saßen Mrs. Kingston und ich im unteren Stock und frühstückten, das war schon seltsam... Ich saß neben der Verräterin meiner Schule und neben der Person, die mich fast getötet hätte und tat nichts. Nichts... Aber ich musste strukturiert vorgehen, sonst würde ich hier nie wegkommen. "Hat der Berg dort hinten einen Namen?", fragte ich nach wenigen Momenten, ich musste solche Fragen stellen, so bekam ich Informationen. Sie schaute mich an und überlegte. "Ja, hat er. Schottisch, deswegen hört er sich ein wenig seltsam an. Beinn Dearg".
Ich lächelte leicht, gezwungen, aber sie erkannte es nicht so. "Haben wir Fotos auf diesem Berg? Also zusammen?". Sie nickte, da sie fertig war, stand sie auf und kam mit einem eingerahmten Bild zurück. "Hier, das sind dein Vater, du und ich auf dem Berg. Wir waren wandern, außerdem haben wir viele Tiere dort gesehen". Sie hatte mir das Bild überreicht, ich schaute es mir genauer an;
Mr. und Mrs. Kingston, außerdem ein braunhaariges Mädchen, welches mir sehr ähnlich sah. Aber in Wahrheit war es ihre echte Tochter, Alexandria. Sie standen nebeneinander auf diesem Berg, der Boden war aus Stein, Moos wuchs uneben auf den einzelnen Steinen und drumherum. Auch ein wenig Gras, Bäume waren dort keine. Außerdem war es sehr windig, das konnte man an den Haaren der anwesenden Personen erkennen.
"Wie alt war ich da?", wollte ich wissen, sie antwortete mit "8". Es war bereits eine Weile her, mindestens 10 Jahre. "Wie sieht es dort jetzt aus?". Sie zuckte nur mit den Schultern, ich musste dort hoch...
"Kann ich vielleicht dort hoch gehen? Um zu sehen, wie es jetzt aussieht?". Sie zögerte und überlegte, bevor sie mir antwortete. "Wenn du dort hoch gehst, werde ich mitkommen".
Damian PoV
Die Zeichnung hatte eine Weile gedauert, nach 1,5 (1h 30min) Stunden war sie fertig. Ich nahm das Papier in die Hand; es zeigte Tannenbäume, Kiefern, auf deren Spitzen Schnee lag. Während ich mir die Zeichnung genauer anschaute, fragte Cleora die Vorgängerin Georas nach Geräuschen und Kleinigkeiten. "Irgendwelche speziellen Geräusche, zum Beispiel Autos oder Wasser?", hörte ich sie fragen, die Antwort bekam ich nicht mehr mit.
Nach vielen Stunden, mindestens 3, hatten wir ein klares Bild ihres Standorts;
Man hörte keine Autos, also war es nicht in der Nähe eine Straße. Man konnte jedoch Wasser hören, einen kleinen Bach oder Fluss. Windig war es ebenfalls, sehr sogar. Allgemein musste es höher gelegen sein, oder an einem sehr kalten Ort liegen.
Wir hatten recht viele Informationen gesammelt, jetzt mussten wir uns nur noch auf die Suche nach passenden Orten machen...
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"Wir suchen schon seit Stunden", stöhnte Hunter, er hatte jedoch Recht; wir hatten ungefähr um 11 angefangen und mittlerweile war es 16 Uhr... Die Lehrer hatten gehen müssen, sie mussten genug machen. Außerdem würden wir das hier auch allein schaffen. Sie hatten uns vor einer Stunde etwas zu Essen vorbei gebracht, nachdem sie die Bibliothekarin davon überzeugt hatten, dass wir etwas sehr wichtiges zu tun hatten und so den Raum nicht verlassen und unsere Suche nicht unterbrechen müssten. Es hatte nach viel hin und her Gerede funktioniert, dann war es wieder ruhig. Das einzige, was zu hören war, war unser Atmen und das Umblättern der Seiten aus Cleoras Buch. "Geht das nicht schneller?", fragte ich, nachdem ich meine Karte frustriert auf den Boden geworfen hatte. Während ich mir durch die Haare fuhr, hörte ich die Asiatin sagen: "Ich könnte vielleicht helfen...".
Das sagt sie ja früh...
"Ich weiß nicht, ob es funktioniert, aber..."
"Bitte, tu es einfach...", unterbrach Hunter sie und legte den Kopf in den Nacken.
"Okay, vielleicht kann ich sie mit unserer Verbindung und verschiedenen Karten aufspüren".
"Damit rückst du ja früh raus...", hörte ich Hunter murmeln, als er sich wieder normal hingesetzt hatte.
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ACO - School of Elements (Book 2)
Fantasy{!Teil 2 der ACO-Reihe!} (Man sollte den ersten Teil gelesen haben) [Meine Eltern. Vor mir standen meine Eltern. Ich konnte mich an alles erinnern, wirklich alles... Ich spürte eine einzelne Träne meine Wange runterlaufen, weitere folgten. Ich umarm...
