Damian PoV
Wir standen noch um den Gefangenen herum, als plötzlich Ms Bradyng-Bell reingeplatzt kam. "Alle sofort in die Cafeteria, los!". Was war denn jetzt los? Wir folgten ihr in die Cafeteria, die bereits recht voll war. Mrs Ares stand vor der Menge, auf einem Tisch, und bat um Ruhe. "Wenn ihr hören wollt, was sie zu sagen hat, dann seid ruhig!", erklang die tiefe Stimme von Mr. Pillón, totenstille.
Mrs Ares räusperte sich, dann begann sie: "Es gab eine Entführung". Bestürzung war im ganzen Saal zu hören, ich wurde nervös. "Dr. Kylien wurde aus ihrem Zimmer entführt, wahrscheinlich gleichzeitig mit... Geora". Ein Schlag. Mitten ins Gesicht. Ich konnte förmlich spüren, wie das Blut aus meiner Nase lief.
"Wir wissen nicht, wie es passieren konnte, aber wir müssen alles versuchen, um beide wieder zurück zu bekommen. Auch wissen wir nicht, was Mrs Kingston jetzt mit den beiden vor hat".
Ich stand verkrampft neben Hunter, er bemerkte es und flüsterte: "Wir bekommen sie zurück. Versprochen...".
Als die meisten wieder gegangen waren, baten die Lehrer Lenox, Hunter, Cleora, Christian, Riccardo, Leonard und mich, mit ihnen zu kommen. Wir fanden uns kurz darauf in einem leeren Klassenzimmer wieder, hier hatten wir Musikunterricht gehabt... Mrs Ares, Mr. Pillón und Ms Arlión standen vor uns, Ms Arlión weihte uns ein:
"Wir haben euch ausgesucht, weil ihr damit am besten klarkommen werdet, außerdem seid ihr ihre Freunde. Deshalb möchten wir euch als Undercover-Gruppe einsetzten".
"Undercover-Gruppe?", fragte Cleora. "Ja. Wenn wir wissen, wo sich Geora befindet, kann es sein, dass wir euch einschleusen können, um sie wieder zu holen. Es muss nicht unbedingt sein, aber es wäre möglich", erklärte Mrs Ares. Wir nickten, dann entließen sie uns wieder. Eine Undercover-Gruppe? Was neues...
Kontaktmann Krankenhaus PoV
Ich hatte mich auf die andere Seite gestellt. Ich hatte die Entführungen gemeldet, außerdem würde ich mich mit den Lehrern der Akademie treffen. Ich würde ihnen alles sagen, was ich wusste. Ich würde ihnen helfen, den Avatar und meine Mutter wieder zurück zu bekommen...
Wir hatten uns einen Treffpunkt aus gemacht, weshalb ich meinen Zittel auszog, ihn auf den Beifahrersitz legte und in mein Auto stieg. Wir wollten uns in einer verlassenen Fabrik treffen, ich gab Gas, als ich auf der leeren Straße fuhr. Weit und Breit kein Auto zu sehen oder hören, ich wechselte auf die Landstraße.
Ich stieg aus, nachdem ich das alte Gebäude erreicht hatte. Ich schloss mein Auto ab und ging mit großen Schritten auf die Fabrik zu. Ich stand in der Mitte des ehemaligen Produktionsraumes, als ich hallende Schritte hörte. "Danke, das sie gekommen sind", meinte ich als erstes, mein Gegenüber nickte nur und meinte: "Ich bin Mr. Reynolds, außerdem bin ich dankbar dafür, das sie uns jetzt helfen".
Ich sagte ihm alles, was ich Mrs Kingston erzählt hatte, außerdem, was ich über ihren Plan wusste. "Okay, gut. Das werde ich alles meinen Kollegen erzählen, dann können wir besser arbeiten. Außerdem hätte ich ein Angebot für sie". Ich hörte auf. Ein Angebot?
"Sie können mit mir kommen. Zur Akademie. Dort wären sie erstens sicher, zweitens können sie uns dann immer bereits stehen, wenn wir sie brauchen". Ich überlegte. Sollte ich? Nach wenigen Augenblicken hatte ich eingewilligt. "Folgen sie einfach meinem Wagen, dann sollten wir beide schon an der Akademie ankommen", meinte er und verschwand aus der Fabrik.
Kurz darauf rollte ein schwarzer Geländewagen mit getönten Scheiben vor den Ausgang. Ich merkte mir das Kennzeichen, als ich an dem Auto vorbei lief. Ich stieg in mein Auto, welches neben dem Geländewagen sehr klein aussah, und fuhr dem losfahrenden Lehrer hinterher.
Wir fuhren seit längerer Zeit, das merkte ich, auch hatten wir eine kältere Region erreicht. Alles war vernebelt, leicht regnen tat es auch. Dann konnte ich langsam das riesige Gebäude vor mir erkennen...
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ACO - School of Elements (Book 2)
Fantasi{!Teil 2 der ACO-Reihe!} (Man sollte den ersten Teil gelesen haben) [Meine Eltern. Vor mir standen meine Eltern. Ich konnte mich an alles erinnern, wirklich alles... Ich spürte eine einzelne Träne meine Wange runterlaufen, weitere folgten. Ich umarm...
