Geora PoV
"Sie sind ein... Geist?", fragte der Luftbändiger noch immer ungläubig und starrte die Asiatin förmlich an. "Ja", antwortete sie, "aber ich wollte über etwas anderes reden".
"Das Nervengift".
"Richtig; ich habe die Wirkung gehemmt, doch sie muss von einem richtigen Arzt versorgt werden, sonst war dies nicht der letzte 'Anfall'", erkläre sie neutral. "Wann wurde es ihr verabreicht?", wollte Leonard wissen, meine Vorgängerin vermutete, dass es bei dem Kampf mit Mrs Kingston passiert sein könnte. Während die anderen redeten, saß ich noch immer auf dem Boden und schaute aufs Gras, als ich ein Geräusch hörte. Ein Motor, wahrscheinlich der eines Autos, ich drehte mich um. Tatsächlich; zwei schwarze Wagen kam aus dem Wald gefahren und hielt in der Nähe. Kurze Zeit später stiegen zwei Frauen aus, ich erkannte sie als Ms. Arlión und Mrs Ares. Meine Bändigungslehrerin hatte einen sehr erleichterten Ausdruck auf ihrem Gesicht, als sie mich erblickte und beschleunigte ihren Schritt.
Mit noch etwas wackeligen Beinen stand ich und ging auf beide zu, die Gruppe hinter mir bemerkte die Lehrerinnen der Akademie erst jetzt. Sie hatten mir erreicht, Mrs Ares drückte mich fest an sich. Sie drückte auf meine Wunde, weshalb ich ein undeutliches Geräusch von mir gab und sie mich darauf sofort los ließ. "Oh Gott, tut mir leid! Ich bin- ich bin einfach froh, dass es dir gut geht...", sagte sie entschuldigend und schaute mich lächelnd an.
Die restlichen Schüler hinter mir traten ebenfalls vor und wurden auch von den Lehrerinnen der Akademie begrüßt. Kurze Zeit später schüttelte Mrs Ares bereits die Hand des Piloten, Cleoras Vater. "Vielen Dank, dass sie unsere Schüler zurück gebracht haben", bedankte sich die Luftbändiger-Lehrerin bei ihm, bekam ein "Kein Problem" zurück und wendete sich dann uns zu. "Ihr müsst euch wieder aufteilen, sonst passt es nicht", meinte sie und schaute uns an. Wenige Blicke unter uns reichten, die Gruppen waren entschieden; Lennox, Cleora und Leonard bei Ms. Arlión, Damian und ich bei meiner Bändigungs-Lehrerin.
Nach einer schnellen Verabschiedung stiegen wir, in die Gruppen geteilt, in die mit schwarz getönten Scheiben versehenen Autos und fuhren los. Nach wenigen Minuten war die Hektik bereits wieder vorbei und wir fuhren ruhig durch den Wald. "Wie lange brauchen wir ungefähr bis zur Akademie?", fragte Damian, während er seinen Arm um meine Schulter und seine andere Hand auf meine gelegt hatte. "Ungefähr 5 1/2 Stunden, aber nur durch Waldgebiete", hatte sie geantwortet und konzentrierte sich wieder auf die holprige Straße, auf der wir fuhren.
Nach einer knappen halben Stunde begannen die Plateau-Bäume, auf denen wir rumgeklettert waren, als wir die kontrollierten Schüler verfolgt hatten... Viele Erinnerungen kamen hoch, gute als auch schlechte. Der erste der mir durch den Kopf schoss, war die Begegnung mit dem Leiter des Labors...;
Wir blieben stehen, ich konnte die Stimmen 3er Personen ausmachen. Ich presste mich gegen die Wand und versuchte, um die Ecke zu schauen ohne erwischt zu werden. Ich schaffte es und konnte einen Blick riskieren, ich erkannte 2 von ihnen. Eine der Personen war die, die die Akte aus dem Büro des Arztes gestohlen hatte... Die andere war... der Leiter des Labors?!
Scheiße...
Ich drehte mich wieder an die Wand zurück und schloss dir Augen. »Wir müssen hier weg...«, flüsterte ich und atmete schneller. »Warum?«, meinte Damian und packte meine Schulter.
»Weil es die Leute aus dem Labor sind, die die Schüler der Akademie entführt haben«, meinte ich leise und zog Damian hinter mir her. »Hallo GC5«, ertönte die Stimme, die ich hoffte, nie wieder hören zu müssen.
Ich schluckte, Damian spannte sich merklich an. »Na, hast du dich gut eingelebt? Ich hoffe nicht, du kommst wieder mit uns mit«.
Alles danach raste vorbei wie ein Rennwagen, doch dieser Moment nicht. Dieser Moment hatte sich ins Detail in mein Gehirn eingebrannt und würde wohl nie verschwinden...
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ACO - School of Elements (Book 2)
Fantasi{!Teil 2 der ACO-Reihe!} (Man sollte den ersten Teil gelesen haben) [Meine Eltern. Vor mir standen meine Eltern. Ich konnte mich an alles erinnern, wirklich alles... Ich spürte eine einzelne Träne meine Wange runterlaufen, weitere folgten. Ich umarm...
