Kapitel 4

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Gerade lief Raja durch das Dorf. Sie war wirklich froh darüber, dass die Prinzessin und die Recken wirklich in der Früh aufgebrochen waren. Vor allem bei Zelda und diesem Orni. Er war, wie sie findet, arrogant, selbstverliebt und zu hundert Prozent nicht geeignet für diesem Job.

Sie steuerte geradewegs die kleine Quelle, neben dem Dorf, an. Sie sah wie eine kleine Fleckentenfamilie dort badete. Glücklicherweise flogen sie nicht sofort weg, als Raja sich an den kleinen Steg hingesetzt hat. Sie beobachtete die Vögel, bis jemand hinter ihr angerannt kam.

„Monster greifen an. Sie wurden in der Näher der Sonau-Ruinen gefunden. Wir müssen uns in Sicherheit begeben.", erzählte der Hylianer. Raja hat sich währenddessen wieder aufgestellt und die Fleckenten sind durch den Lärm weggeflogen. Monster? Die laufen doch so oder so hier überall um. In Necluda ist es gerade nicht eine Seltenheit auf diese zu stoßen. Aber es kam nie vor, dass sie in dieses Dorf vordringen. Hat das vielleicht etwas mit der Verheerung Ganon zu tun? Wo sie so darüber nachdachte, fiel ihr wieder ein dass in ihrem Buch über die vermehrten Monsterangriffe, vor der Verheerung, berichtet worden sind. Niemand wusste von diesem Buch. Nicht einmal die Shiekah in Kakariko wussten davon. Es beinhaltet die Aufzeichnungen der Verheerung von vor 10 000 Jahren. Dort steht, wie schlimm die Verheerung ausartete und wie die Wächter und Titanen eher ein Fluch als ein Segen waren. Ja, diese Technologie war außergewöhnlich und ja, man kann mit ihnen was gegen die Verheerung anrichten. Der Nachteil ist aber, wenn Ganon erwacht, kann er die Kontrolle der Wächter und der Titanen übernehmen. So steht es in diesem Buch, ob es nun stimmt oder nicht, weiß sie natürlich nicht. Das war auch ein Grund, weshalb sie nicht zugesagt hat. Wer ist denn auch so dumm und begibt sich in so eine Gefahr? Genau. Nicht Raja.

Moment mal. Woher weiß er denn bitte dass Monster in den Sonau-Ruinen sind. Solange er hierherlaufen würde, würden die Monster schon längst bis hier her vorgedrungen sein. Unauffällig griff sie in ihre Jacke und umgriff ihr kleines Messer. Das trägt sie immer mit sich, für den Fall wenn ihr etwas komisch vorkommt. So wie dieser Typ. „Wer bist du und was willst du?:", fragte sie bissig und richtete das Messer auf den Unbekannten. Dieser lachte nur und verwandelte sich? Er war ein Yiga: Diese Banditen waren Shiekah, die der Königsfamilie den Rücken zukehrte und jetzt anscheinend Ganon helfen. Er machte mehrere Flickflacks hintereinander und zückte sein Kopfsammler.

„Was willst du mit diesem mickrigen Messer anstellen? Ich bin ein Meister im Nahkampf und du bist kein ebenbürtiger Gegner für mich.", prahlte er. Wie sie diese Yiga-Bande hasste. Sie waren eine Schande für das ganze Shiekah-Volk, empfand Raja. Nur weil sie irgendein Problem mit dem Königshaus hatten. Na und? Sie auch. Und sie geht jetzt ganz sicherlich nicht zu diesen Verräter und wird einer von denen. Sie hat auch gehört, dass der Anführer ziemlich faul ist und alles seinen Lakaien überlässt. Wer genau er nun war, weiß keiner. Er trägt jedesmal eine Maske mit dem umgedrehten Shiekah-Symbol drauf.

„Du solltest mich nicht unterschätzen. Das wirst ganz sicher bereuen.", antwortete sie auf seine Frage. Sofort rannte er los und griff Raja an. Sie jedoch blieb ganz still und wartete. Kurz bevor er ausholte und sie traf, wich sie entspannt aus und nutze die Gelegenheit und stach in seine Seite. Der Yiga zog scharf die Luft ein und konnte nicht fassen, dass dieses kleine Mädchen ihn verwundet hat. Schnell kam er wieder zu sich und stellte sich wieder in Kampfstellung. „Das war nur Glück. Ein zweites Mal wirst du mich nicht treffen.", rief er wütend ihr zu. Raja antwortete nicht darauf und stand wieder nur still da. Wieder griff er ohne zu überlegen an und wieder mal wich Raja aus. Jedoch mit dem Unterschied dass sie in seine rechte Schulter stach, sodass er seine Waffe runterfallen ließ.

„Wie? Wie konntest du MICH besiegen? Niemand hat es je geschafft mich besiegen. Der einzige der es schaffen könnte, wäre Supah und Meister Koga." Er hielt sich seine rechte Schulter und teleportiert sich danach weg. Als er verschwunden war, lag auf einmal eine Schwertbanane auf dem Boden. Wieso mögen diese Idioten nur diese Schwertbananen? Raja konnte sie nicht mehr sehen. Sie sah sie jeden Tag auf den Palmen wachsen. Da muss sie sie nicht auch noch essen. Raja wischte das Blut mit einem Tuch aus ihrer Jackentasche und verstaute beides wieder weg. Den Kopfsammler vom Yiga nahm sie hoch und lief zurück zum Dorf. Wenn dieser Typ Recht hatte, dann sind Monster wirklich auf dem Weg hierher.

Revali x OCWo Geschichten leben. Entdecke jetzt