Kapitel 28

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Die Truppen, die auf dem Vergessen Plateau die Stellung halten sollte, wurden in einen harten Kampf verwickelt. Viele gefährliche Monster, wie silberne Moblins und Wächter jeglicher Art, wurden in der Nähe der Zitadelle der Zeit gesichtet. Dieser Ort war für viele Bewohner Hyrules ein Heiligtum. Dort soll man die Präsenz von den Göttinen Din, Farore, Nayru und Hylia am stärksten spüren. Viele fanden an diesem Heiligtum ein Zufluchtsort, wo sie auf bessere Zeiten hofften. Heute war einer dieser Tage und doch traute sich keiner zu der größten Gebetsstatue in ganz Hyrule. Zu groß war die Gefahr auf die dort lauernden Monstern zu treffen. Durch die Angst diesen wichtigen Ort zu verlieren, riefen die Truppen nach Hilfe, welche sie bei den Recken, der Prinzessin und den Yiga-Mitgliedern fanden.

"Auf dem Vergessen Plateau sind unzählige Wächter. Die Gegner sind in der Überzahl", klagte Luna vor sich hin. Sie hatte Recht. Viele von ihnen besaßen sogar Elemente. Rajas Theorie war, dass die Pyromaguse etwas damit zu tun hatten oder es Ganons Werk war. Um dies herausfinden zu können, müsste sie diese untersuchen. Außerdem fragte sie sich auch noch wie der Prozessor der Wächter nicht beschädigt ist. Dieser wäre doch entweder überhitzt, unterkühlt oder überladen. Doch gerade war keine Zeit für Überlegungen. Sie musste schnell eine Lösung für die vielen Wächter finden und sie glaubte auch schon zu wissen wie das anstellen würde.

"Ich lasse einfach einen Energiestrahl auf sie los." Raja sah vom hässlichem Spektakel weg und ging zur Kontrolleinheit. Sie wurde jedoch aufgehalten. "Was ist wenn du Unschuldige triffst? Soldaten oder sogar einen der Recken?" Nisha hielt sie am Arm fest. Da ihr Griff so fest war, was auf ein präzises Training hinweist, konnte sie nicht weiter voran schreiten. Raja sah sie nur belustigt an. "Ich kenne Fina so gut wie meine eigenen Taschen. Wenn ich einen Titanen steuern kann, dann definitiv sie. Nicht wahr?" Die Frage wurde mit einem lautem Schrei des Titanen beantwortet, welches wie ein Ja klang.

Der Laut des Titanen lenkte die Aufmerksamkeit vieler zu dessen Lärmquelle. Die Reaktionen waren in zwei geteilt. Die einen freuten sich endlich Unterstützung durch einen Titanen zu bekommen und die Anderen zittert vor Angst. Wobei die zweite Reaktion den Gegnern zuzuordnen war. Als Vah Fina nah genug an die Wächter herankam, stand sie still. Alles war still. Jeder wartete auf das, was gleich geschehen würde. Der Titan sammelte seine ganze Energie und verwandelte diese in einen blauen Laser. Während die Boklins versuchten zu fliehen, versuchten die Moblins und Wächter den Titan mit Steinen oder ebenfalls mit einem Energiestrahl zu treffen. Ein paar trafen sogar, doch diese wurden vom robusten Material der Oberfläche abgefangen. Doch diese Monster wurden von Vah Fina besiegt. Jetzt war es hoffentlich nur noch ein wenig Arbeit auch dieses Gebiet zurückzuerobern.

"Und ich habe keinen Unschuldigen getroffen. Ich weiß schon was ich tue", verkündete Raja ihren Erfolg. "Wollt ihr nun kommen oder weiter dieses Blutbad mit anschauen?" Die Beiden entkamen ihrer Starre und folgten der Recke aus dem Titan. Wenn sie überhaupt noch eine war. Sie ist mittlerweile schon zwei mehr oder weniger ausgestiegen und doch konnte sie nicht aufhören. Sie hatte keine Schuldgefühle, eher war das eine Wiedergutmachung. Sie war es ihrer Schwester schuldig, wie auch ihren Eltern. Sie wollte nicht mehr Menschen beim sterben zusehen. Vor allem nicht wenn es ihre eigene Familie ist.

Raja, Luna und Nisha waren vor der Zitadelle der Zeit angekommen, als sie ein bestimmtes Monster gesehen hatte. Die Farbe vom Fell, diese Streifen, auch die Waffe war dieselbe. Konnte es sein? Konnte sie nach all den Jahren Rache ausüben? Doch diese Gedanke verflog, als dieser sich umgedreht hatte. Er hatte keine Halskette. Somit konnte er es nicht sein. Das Gesicht war auch ein anderes. Zwar hatten Beide genauso hässliches, aber trotzdem konnte man eine Abweichung erkennen.

Überall konnte sie die anderen Recken kämpfen sehen. Dass sie ihn noch nicht zur Strecke brachten, verwunderte Raja. Auf ihn zugehend holte sie ihr Schwert aus. Jedoch mit ihrer linken Hand. Ihre Rechte war ja noch verstaucht, durch ihren Schlag gegen die Wand. Erst bemerkte wie blau sie geworden ist. Es war mittlerweile schon hell geworden. Raja war sehr nervös. Nicht nur dass es ihr erster Kampf war mit einer silbernen Leune war, sondern auch machte ihre Hand ihr Sorgen. Glücklicherweise war sie nicht allein. Luna und Nisha standen neben ihr und werden ihr helfen diesen zu besiegen.

Revali x OCWo Geschichten leben. Entdecke jetzt