Kapitel 3

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Revali ging geradewegs auf die anderen zu, während Raja an denen vorbei lief. Als Vaila gerade was sagen wollte, unterbrach Raja sie. „Ja ja. Ich geh ins Haus.", und lief in Richtung des Gasthauses. Die Familie, bei der sie wohnt betreibt nämlich das Gasthaus in diesem Dorf. Sie wusste wenn die ganze Truppe hier rasten würden, dann würden sie in direkt neben ihr sein und darauf hatte sie nun wirklich keine Lust. Somit ging sie in das Lokal, wo sie direkt in ihr Zimmer sich verkroch.

Für den restlichen Abend kam sie nicht raus, weder für das Abendessen noch um draußen, wie jeden Abend, an die Küste zu gehen. Sie war wütend, wenn man es wütend nennen konnte. Sie wollte eigentlich nicht so auf die anderen reagieren.

Gerade als sie ins Bett gehen wollte, klopfte es an der Tür. „Ich habe keinen Hunger", rief sie sie zu der Person hinter der Tür. Doch anstatt, dass diese weggeht, öffnete sich die Tür. „Ich wollte eigentlich mit dir reden, Raja." Sie könnte diese Stimme unter hunderten erkennen. Es war niemand geringeres als Prinzessin Zelda höchstpersönlich.

„Was brauchst du.", kam es von Raja bissig. Zelda schloss die Tür und seufzte einmal laut auf. „Ich wollte dich etwas wichtiges fra-." „Wirklich? Hätte ich nicht erwartet, dass die Prinzessin von Hyrule von den ehrenwerten Recken begleitet, etwas wichtiges zu besprechen hat.", unterbrach Raja sie sarkastisch.

„Könntest du mir bitte zuhören?", fragte Zelda sie. Nachdem keine Antwort kam, fuhr sie auch fort. „Wir haben einen neuen Titanen in Gestalt eines Wolfes gefunden. Dafür brauchen wir einen weiteren Recken, um gegen die Verheerung Ganons gewappnet zu sein. Deshalb frage ich ob du diese Position annehmen würdest."

Raja konnte nicht glauben was sie hörte. Prinzessin Zelda wollte dass sie ein Recke wird? Nachdem Zelda nichts mehr dazu sagte und ihr Gesicht keine Miene verzog, wusste sie dass sie es ernst meinte.

„Nein", war die Antwort von Raja. Sie würde niemals sich von der königlichen Familie irgendetwas sagen lassen. Jedenfalls in diesem Moment nicht. Allerdings gibt es noch andere Gründe, wieso sie ablehnt. Die jedoch alle aufzuzählen, würde wahrscheinlich etwas länger dauern.

„Aber wieso? Die Existenz von ganz Hyrule steht auf dem Spiel. Wie kannst du nur so selbstsüchtig sein?", zu Ende wurde sie lauter, sodass die Leute draußen im Flur das Gespräch sicher hören konnten. Zelda konnte sich keinen anderen vorstellen als Recken. Sie hatte schon eine Fähigkeit, wie die anderen Recken.

„Mir ist es vollkommen egal was aus Hyrule passiert. Hier gibt es niemanden, den ich irgendwie beschützen wollen würde. Und das weißt du ganz genau.", war ihre Antwort. „Aber, aber ..." „Nichts aber. Du sollst auch mal andere Entscheidungen akzeptieren. Nur weil du die Prinzessin bist, heißt das nicht das jeder nach deiner Pfeife tanzt. Und jetzt bitte ich dich rauszugehen, damit ich endlich schlafen gehen kann.", unterbrach Raja sie.

Da Zelda wusste, wie stur dieses Mädchen ist, ließ sie es auch sein. Sie konnte nur hoffen, dass sie ihre Meinung ändern würde. Somit ging sie aus dem Zimmer. Doch bevor sie die Tür schloss sagte sie: „Es tut mir leid was passiert ist. Ich hoffe du kannst mir irgendwann verzeihen."


Okey das Kapitel ist sehr kurz, aber das nächste wird um einiges länger. Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen :)

Revali x OCWo Geschichten leben. Entdecke jetzt