Zwei Wochen waren vergangen, seitdem Raja zum Recken ernannt worden ist. Sie hat von den anderen nichts gehört, worüber sie auch sehr froh war.
Raja war jeden Tag beim Titanen, wo sie manchmal den ganzen Tag verbrachte. Auch wenn sie Anfangs kein Recke werden wollte, war sie auf irgendeine Weise froh den Titanen steuern zu dürfen. Mittlerweile war der Titan auf dem Daskida-Berg, damit er näher am Dorf war. Wieder war sie im Titanen, als der Eingang sich öffnete. Fragend sah sie hinter sich und wer war es? Genau das arrogante Federvieh. „Was willst du?" Sie verdrehte ihre Augen und widmete sich wieder dem Kontrollsiegel. „Du musst mitkommen. Das Schloss wird angegriffen.", antwortete er. Er klang wie immer arrogant, aber irgendwie auch verkrampft. „Lass den Scheiß und verschwinde aus meinem Titanen." „Ich verschwende doch nicht mit sowas meine Zeit. Entweder du kommst jetzt mit oder die Yiga übernehmen das Schloss." Ihre Augen weiteten sich. „Yiga?", schrie sie halb. „Ja, als wenn du-" und schon rannte sie raus. „Fina! Lass niemanden rein. Ich bin gleich wieder da.", rief sie noch. Revali flog wieder zurück ins Schloss und Raja holte ihr Pferd.
In Hyrule Stadt traf Raja schon auf die ersten Yiga. Es war relativ einfach die meisten zu besiegen, doch diese Yiga-Offiziere waren schon härtere Brocken. „Du wirst niemals es schaffen mich zu besiegen.", prahlte einer der Offiziere. „Das hat schon mal einer von euch gesagt und es ist damit ausgegangen, dass ich innerhalb von 5 min besiegt habe.", erzählte Raja gelangweilt. Sie fing an anzugreifen und zielte, von ihr aus, auf die rechte Seite. Der Yiga machte sich bereit auszuweichen. >Wie einfach man sie durchschauen kann< Der Offizier hatte schon seinen Sieg gesehen. Jedoch hat er nicht die Täuschung bedacht und wich direkt in ihr Schwert aus. „Du ..." Er hat seinen Satz nicht beendet und verschwand. „Feigling.", murmelte Raja.
Sie rannte weiter um so viele Yiga, wie möglich zu besiegen. Diese Menschen waren das Letzte. Man sollte sie alle ohne Ausnahme auslöschen. Gerade als sie weiter gehen wollte, sah sie einen Schatten im Augenwinkel. Ein Yiga zog ihre Aufmerksamkeit. Dieser machte aber nichts, sondern starrte sie nur an. Sie hielt an und sah diesen an. Einen Moment standen sie so da und niemand tat was. Die Statur kam ihr irgendwie bekannt vor. Sie wusste nur nicht woher. Gerade als sie was sagen wollte, hörte sie einen Kampf in der Nähe. Raja drehte sich um und sah Link und einen Yiga, der anders als die anderen aussah, kämpfen. Als sie wieder den anderen Yiga suchte, war dieser nicht mehr da. Komisch.
Sie rannte zu Link, um ihm zu helfen, doch der Yiga verschwand plötzlich. Link stand da und atmete schwer. Dieser Kampf war sicherlich schwer für ihn. Plötzlich sah sie einen Schatten oben auf einem Dach. Niemand hatte ihn bemerkt, bis er sprang und drei Kunais auf Zelda warf. Raja rannte noch schneller und holte dabei ihr Schild raus. Der Mini-Wächter sprang vor die Prinzessin und wollte sie schützen. Der würde sich nur selber zerstören. Sie wollte unbedingt wissen was genau er ist und zu welchem Zweck er erschaffen worden ist. Also wollte sie nicht zulassen, dass er jetzt kaputt geht. Sie sah noch wie Link gerade zu ihr wollte, doch er würde es nicht schaffen. Er ist erschöpft und dadurch langsamer. Sie stoppte vor dem Wächter und hielt ihr Schild vor ihrem Kopf, wo die Kunais abprallten. Der Wächter sprang so hoch, dass er weiter flog als er wollte etwas weiter weg hinflog.
Raja sank ihren Schild und sah diesen Offizier an. Dieser starrte, genauso wie der andere, sie an. „Ich tat, was in meiner Macht stand. Doch die Zukunft ist unberechenbar. Auch für dich Raja. Alle Mann, Rückzug!", rief er und alle Yiga verschwanden und hinterließen eine verwirrte Raja zurück. Woher kannte er ihren Namen? Die Yiga waren komische Leute. Erst der Angriff vor ein paar Wochen, dann gerade eben der nicht angegriffen hat und jetzt dieser. „Raja? Du kennst Supah?", fragte Zelda sie. „Natürlich nicht. Ich weiß selber nicht weshalb der mich kennt. Diese Yiga sind abscheuliche Menschen. Sogar dieser andere Yiga hat mich so komisch angeschaut.", erzählte sie. „Welcher andere Yiga?", fragte Zelda skeptisch. „Keine Ahnung. Die sehen doch alle gleich aus.", antwortete Raja genervt. Gerade als Zelda wieder was sagen wollte, machte sich dieser Wächter wieder bemerkbar. Er erzeugte irgendwelche Töne, die wütend klangen. Wie wütende Töne klingen, wusste sie nicht, aber fröhlich klangen sie nun auch nicht. „Was willst du jetzt von mir?", fragte Raja noch genervter. Er antwortete wieder mit Tönen. „Nur um es klar zu machen. Wäre ich nicht eingeschritten, dann wärst du ein Mini-Wächter mit drei Kunais im Auge. Ein Danke wäre glaube ich eher das Richtige, anstatt dass du dich hier aufregst." Der Wächter wurde wieder sauer und lief Raja in die Füße. „Was soll das jetzt?" Sie versuchte ihm auszuweichen und möglichst nicht auf ihn zu treten. Irgendwann sind Mipha und Daruk gekommen und haben über das was sie sahen gelacht.
„Hört auf zu lachen und nehmt euch ihn. Wenn er weiter macht, dann trete ich noch auf ihn.", rief sie zu den anderen. Zelda kam zu ihr und hob den Wächter. Sie lächelte sie an, worauf Raja nur zu den andern gegangen ist. „Was ist überhaupt passiert? Wieso waren hier so viele Yiga?", fragte Raja die Recken. Sie sah jeden an und bemerkte dass Link sie irgendwie sauer oder genervt ansah. Was hat er denn jetzt? Ist er sauer, dass nicht er Zelda beschützt hat? Soll er doch. „Ich weiß nicht genau. Wir waren auf Patrouille in Hyrule Stadt und plötzlich waren sie überall.", antwortete Mipha. „Ja, wir mussten uns aufteilen, damit wir den Hauptmännern helfen konnten. Es wurden aber immer mehr.", bestätigte Daruk Mipha's Aussage. „Wisst ihr weshalb sie hier waren? Waren sie im Schloss? Wurde der König angegriffen?", fragte Raja nach. „Soweit wir wissen, ist der König in Sicherheit und die Yiga waren nur hier.", antwortete Link. >Der kann reden?< dachte sich Raja.
Was die Recken nicht wussten, war dass ein gewisser Orni sie beobachtete. „Woher kennt die Prinzessin sie? Sie wohnt doch am Ende von Hyrule.", fragte dieser sich. „Frag doch sie. Ich denke nicht dass sie dich beißt", kam es hinter him. Es war Urbosa. „Und was machst du hier?", fragte er sie. Er hatte gerade keinen Nerv sich mit Urbosa zu unterhalten. Sie war eigentlich ganz in Ordnung, aber sie war manchmal sehr direkt und sagte auch was sie dachte. „Das könnte ich dich auch fragen, Revali. Was hältst von der neuen?" „Ich weiß nicht. Sie scheint gut zu sein, aber ich kann sie nicht leiden.", gab er zu. „Also dasselbe wie bei Link?", fragte sie. Es war anders als bei Link. Bei ihm wusste er weshalb er ihn nicht mochte. Bei Raja war es wahrscheinlich das erste Treffen. „Ja und nein. Ich habe keine Ahnung. Sie ist eine Hylianerin. Die sind eh nutzlos.", antwortete er. „Sie ist noch eine Shiekah. Eine ihrer Elternteile war eine.", korrigierte sie ihn. „Woher weißt du das jetzt wieder?" „Prinzessin Zelda,", antwortete sie. „Und woher weiß sie-" „Frag sie selber, Revali. Oder du kannst Raja fragen. Vielleicht erzählt sie was."
Hey. Also ich habe schon ein paar Kapitel vorgeschrieben und die Geschichte wird mehr in Richtung "Zeit der Verheerung" gehen. Joa das ist das einzige was ich sagen wollte. Schöne Woche noch :)
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Revali x OC
FanfictionEs wurde ein fünfter Titan in Gestalt eines Wolfes in der Phirone-Region ausgegraben. Dafür wurde Raja aus Angelstedt von Prinzessin Zelda auserwählt. Jedoch haben die beiden nicht gerade das beste Verhältnis. Warum gerade Raja dafür ausgewählt word...
