B E L L A
Alte Gefühle überkamen mich, und bevor ich mich bremsen konnte, landete ich in Harry's Fang. Ich wollte mich schnell raus reden, und dann geschah etwas unerwartetes.
"Diese Situation erinnert mich an die guten, alten Zeiten." Mir stockte, um ehrlich zu sein, der Atem. Ich wusste nicht, dass er sich damit beschäftigte.
Wir hörten ein Knacksen und sahen in die Richtung, und zu meiner Enttäuschung oder Erleichterung (je nachdem ob sie sich an gestern erinnern konnte), war es Stacy.
Die Hände in der Hüfte, ein Bein abgeknickst und direkt zu uns schauend stand sie da. Weder ich noch Harry konnten ihren Blick deuten, also erwiderten wir ihn bloß.
Ich hätte schon gedacht, sie würde ihre emotionslose Grimsasse in ein Lächeln verwandeln, aber da habe ich mich wohl wieder getäuscht.
"Sag mal, was fällt dir ein, Harry so nah zu sein?" Wütend kam sie auf uns zu und zog Harry weg. Er sah etwas verzweifelt aus.
"A - aber was ist mit gestern?" Ich wollte mich irgendwie raus hauen, da ich keine Nerven hatte, wieder einen Streit anzufangen.
"Gestern?!" keifte die Blondine und kam beängstigend auf mich zu.
"Ja." entgegnete ich provuzierend und verschrenkte meine Arme.
"Dass ich nicht lache! Du hast mich geschlagen." Sie zeigte auf ihre, noch immer, rötliche Wange. Ich kicherte kurz auf. Anscheinend erinnerte sie sich nicht, was danach passiert ist.
Ich bemerkte plötzlich Niall, welcher sich neben mir aufstellte und mir damit zeigte, dass er mich verteidigen würde.
Ich lächelte ihn an.
"Du bekommst noch, was du verdienst." Ist das einzige, was sie mir noch zu sagen hatte, bevor sie Harry wegschleifte. Schnell lachte ich verächtlich hinterher.
Seufzend drückte ich mich an Niall, welcher die Arme um mich schlang. Und wieder spürte ich Geborgenheit, aber nicht in der Art, welche ich bei Harry gespürt habe.
S T A C Y
"Für was hält die sich eigentlich?" fragte ich angepisst während wir ins Hotel gingen. Schweigend zuckte Harry mit den Schultern und grinste.
"Grins nicht so!" kicherte ich und wartete, bis der Fahrstuhl stehen blieb, damit wir einsteigen konnten. Harry drückte den Kopf, ehe sich die Fahrstuhltüren schlossen. Ich legte meinen Kopf bei seiner Schulter ab, und wartete, bis Harry etwas sagte. Ich sah ihm Spiegel, dass er bereits den Mund öffnete, doch er musterte uns beide, und beließ es dann dabei.
Ich drehte mich in seine Richtung und kam seinem Ohr näher.
"Wenn ich mich frisch gemacht habe," fing ich an, und griff auf seinen Schritt, was ihn kurz aufzucken ließ, "dann werd' ichs dir besorgen." Ich raunte so gut wie ich konnte nur konnte.
Harry keuchte leise auf und schnappte scharf die Luft ein, ehe er seine Augen zusammen presste und sich gegen die Wand des Fahrstuls lehnte.
"A - aber-" Er konnte nicht richtig denken, da meine Hand in seine Hose wanderte, und ich sein Glied, über seiner Boxer, massierte.
"Sshhh. Du wirst gefickt, kein wenn und aber." befahl ich und lächelte ihn an. Erregt und schnell nickte Harry. Augenblicklich zog ich meine Hand heraus, da der Lift anhielt und sich die Türen öffneten.
Wir drängten uns zwischen den kleinen Kindern vorbei und der Lockenkopf sperrte unsere Tür auf. Ich schmiss meine Sachen von gestern aufs Bett und schloss mich im Bad ein, um mich zu duschen und Zähne zu putzen, bevor wir beide es angingen.
H A R O L D
Fuck! Was soll ich denn jetzt machen?!
Fick sie doch einfach, wie früher die ganzen Weiber.
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Teenage Dirtbag
Teenfikce”I don't think you can really define Love.“ - Harry Edward Styles German, Austrian. Copyright by myself, 2014 || by heartlyxxs
