(Aylins Sicht)
Sonntag: 26.12.2021, 13:23
"Leute ich habe Hunger", quäle ich mich und setzte mich auf das Sofa. "Wie wäre es in ein Restaurant zu gehen?", fragt Maxwell und sieht zu mir rüber. Ich nicke begeistert und sehe zu Mary. "Ich bin dabei", lacht sie und ruft mit einer Handbewegung John zu uns. "Baby frag mal die anderen, ob sie essen, gehen wollen", kommandiert sie ihn. Er nickt und befolgt seiner Mission. Minuten später kommt er zurück mit Raphael und Maxwell im Schlepptau. "Nur die beiden wollen mitkommen. Die anderen haben kein Hunger", erklärt uns John und geht Richtung Eingang, um sich seine Schuhe anzuziehen. Grinsend folge ich ihm und schlüpfe in meine Sandalen. "Leute lasst uns ein Mofa mieten", kommt es von Maxwell und deutet auf den Stand, der um die Ecke von unserem Ferienhaus liegt. "Ja man", klatscht John mit ihm ein und Raphael klopft auf seine Schulter, bis er zu mir eilt und sein Arm um mich legt. Mein Herzschlag beschleunigt sich, als er mit mir zum Stand läuft. Sein Griff liegt fest um meine Taille, während sein Daumen über meine Haut streift. Kurz schließe ich lächelnd meine Augen, aber reiße sie wieder auf, als wir um die Ecke abbiegen. Raphael löst sein Arm um mich und geht mit den anderen Jungs in den Laden rein.
"Du magst ihn", erwischt mich Mary. "Nein, was meinst du?", täusche ich vor und kratze mich am Nacken. "Wie du ihn anschaust, wenn er in den Raum kommt oder wie nervös du wirst, wenn er dich berührt. Dir liegt was an ihm", erklärt sie mir und ich seufze. "Er hat was Besonderes an sich", gebe ich zu und blicke in den Stand, wo die Jungs unsere Mofas bezahlen und sich grinsend auf drei setzen. Zwei Augenpaare treffen auf meine. Raphael lächelt mich süß an, und deutet auf den Platz hinter sich. "Geh zu ihm", gibt mir Mary als Tipp und setzt sich zu ihrem Freund. Langsam laufe ich auf Raphael zu und sein Lächeln wird immer großer, weshalb ich nichts anderes tun kann, als mich hinter ihm auf das Mofa hinzusetzen und meine Arme, um seinen Bauch zu schlingen. Mit quietschenden Reifen fährt er los und ich Kralle mich fester an ihn. Ich hatte keine Angst, ich wollte nur, dass ich ihm noch näher bin. Ich lege mein Kopf auf sein Rücken ab und spüre seinen schnellen Atem, weshalb ich kichern muss.
Minuten später kommen wir in der innen Stadt an und parken neben einem Restaurant. Nachdem Raphael vom Mofa steigt, hält er mir seine Hand hin, um mir zu helfen. Als ich neben ihm zum Stehen komme, legt er seinen Arm wieder um meine Hüfte und führt mich in das Restaurant. Hinter uns hört man leises Getuschel, aber ich war dabei seine Berührungen zu genießen. Wir setzten uns an einen Tisch und warten ungeduldig auf die Bedienung. „Man habe ich einen Kohldampf", gierig blättert Maxwell in der Karte. „Auf was hast du Hunger, kleine?", kommt es fragend von meinem Sitznachbar. „Was gibt es den leckeres?", widme auch ich mich nun auch der Speisekarte. „Das sitzt grad neben mir", kommt es neckend von Raphael, was Mary kichern lässt. „Ha Ha", erwidere ich schmunzelnd. „Warum sagst du nicht sowas über mich", schmollend sieht Mary zu ihrem Freund. Panisch schaut John zu Raphael, doch dieser zuckt nur mit den Schultern. „Was kann ich euch bringe", unterbricht uns der Kellner und nacheinander geben wir unsere Bestellungen auf, was John erleichtert, ausatmen lässt. Als nach einer Zeit unsere Teller gebracht werden, beginnen wir mit dem Essen. „Was machen wir eigentlich danach?" „Was wollt ihr denn machen" unterbricht John seine Freundin. „Wir können ja die Stadt besichtigen und schauen, wo wir morgen feiern", schlägt Maxwell vor und wir alle stimmen ihm zu.
Sonntag: 26.12.2021, 16:19
Der Kellner kommt an den Tisch und bringt uns die Rechnung. Schnell hole ich mein Geldbeutel aus meiner Tasche, um zu zahlen. Raphael sieht sich die Rechnung an und legt ein hunderter Schein auf den Tisch. Er schiebt es weiter an Maxwell und legt seine Hand auf meinen Geldbeutel, damit es auf meinem Schoß bleibt. "Ich habe schon für dich mit gezahlt", gibt er mir Bescheid und ich sehe ihn verwirrt an. "Warum denn? Ich habe selbst Geld dabei", frage ich ihn und sehe in seine honigbraunen Augen. Er drückt mir nur heimlich ein Kuss auf meinen Hinterkopf und lächelt. "Danke ehrlich", schmunzele ich und reiche ihm ein Fünfziger Schein. "Ich nehme es nicht an", sagt er ernst und drückt den Schein wieder in meine Hand. Ich seufze, aber auf seinen Lippen erscheint wieder das wunderschöne Lächeln, weshalb ich einknicke. Die anderen zahlen ebenfalls und wir erheben uns von unseren Plätzen, um das Resteraunt wieder zu verlassen.
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Zwei Fremde (Raf camora FF)
Fanfic..."Wir sind nur Freunde, also hat es dich nicht zu interessieren, ob ich die oder eine andere ficke", knurrt er mich wieder an. "Ist das so?" frage ich ihn mit gebrochener Stimme und die Angst vor einer Wiederholung der Vergangenheit ist sichtlich...