März, 1978
Hermine wurde am nächsten Morgen nicht vom Sonnenlicht geweckt, das in ihr Zimmer fiel, sondern von Severus lauter, eindringlicher Stimme, die die Gedanken, die ihr an diesem Morgen durch den Kopf gegangen waren, unterbrach. Es folgte eine weibliche, aber unbekannte Stimme.
"Ich kann nicht glauben, dass du so etwas Dummes getan hast, Sev!"
Hermine riss bei diesem Satz die Augen auf. Sev?
"Was Sirius getan hat, war unverantwortlich und falsch, und es hätte dich umbringen können, aber du hättest es besser wissen müssen." ,sprach das Mädchen zu welchem die Stimme gehörte. Fast hätte Hermine sie mit Ginny verwechselt bis es ihr wie Schuppen von den Augen viel: sie war gerade in einem Raum mit Harrys Mutter.
Severus Stimme war bitter. "Du hast ein ganzes Jahr lang nicht mit mir gesprochen. Du wolltest mir diesen Ausrutscher nicht verzeihen, wolltest mir nicht einmal zuhören, was ich zu sagen habe, und doch kommst du hierher gestürmt, bereit, Potters Ehre zu verteidigen?"
Lily war entrüstet. "Du solltest James dankbar sein! Nach dem, was ich gehört habe -"
"Zweifellos aus seinem eigenen Mund", spottete Severus.
"Wenn er nicht gewesen wäre, hätten McGonagall und Dumbledore nie davon erfahren! Sie wären nicht da gewesen, um deinen elenden Arsch davor zu bewahren, dass du..." Lily konnte sich nicht dazu durchringen, zuzugeben, was sie alle inzwischen als Wahrheit kannten. "...Werwolfsfutter geworden wärst. Du hättest getötet werden können!"
Hermine schob den Vorhang zurück und warf ihre Beine über die Seite ihres Bettes, wo sie die ganze Szene, die sich vor ihr abspielte, gerade noch rechtzeitig sah, um Severus leise, kaum hörbare Antwort zu hören.
"Was kümmert dich das?" flüsterte er.
Lily richtete sich auf, als wäre sie geohrfeigt worden.
"Weil... weil...", sagte sie und rieb sich das Gesicht. Sie schien nicht in der Lage zu sein, die richtigen Worte zu finden, um sich auszudrücken. "Oh, verdammt noch mal."
Hermine hörte den leisesten Anflug von Hoffnung in Severus Stimme. "Sind wir ... können wir ... Ich weiß, dass ich es beim letzten Mal total verbockt habe, aber können wir wieder Freunde sein?"
Hermine war fassungslos. Severus war mit Harrys Mutter befreundet? Oder zumindest befreundet gewesen.
"Nein."
Hermine sah, wie Severus wie erschlagen zurückwich.
"Was du getan hast, ist unverzeihlich. Ich wünsche dir nicht den Tod, Sev, niemals das...aber du und Avery, Rosier und Mulciber... Ich kann nicht, Sev. Du hast dich entschieden, zu ihrer Gruppe von Möchtegern-Todesessern zu gehören, du hast die Entscheidung getroffen, mich auf die schlimmste Art und Weise zu verletzen, die du kanntest, und ich...", sie schüttelte den Kopf. "Du bist nicht mehr der Junge, an den ich mich erinnere. Ich kann es nicht tun."
Hermine konnte sehen, dass Severus ihr nicht zuhörte. Bei dem Wort 'unverzeihlich' hatte sie ihn verloren. Sein Gesicht wurde von einem Vorhang aus fettigem schwarzem Haar verdeckt.
Sie sah, wie Lily sich bückte, um ihre Büchertasche aufzuheben, und sie sich über den Arm warf. Sie ging auf die Tür zu und hielt inne, als sie ihre Hand auf den Türknauf legte, um Severus anzusehen.
"Ich möchte nur, dass du daran denkst, Severus, dass es James war, der zu McGonagall gegangen ist und seinen besten Freund für dich verraten hat." Sie drehte den Griff und zog die Tür auf. "Denk daran, wenn du das nächste Mal darüber nachdenkst, ihn zu verhexen."
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The Paradox of Us
FanfictionWas ist schlimmer als ein Severus Snape - ganz genau, zwei Der Titel Halbblut Prinz macht Hermines 6. Schuljahr alle Ehre. Als sie sich nach der Liaison von Ron und Lavender in den Gängen von Hogwarts wiederfindet führen sie diese in den Raum der W...
