Juni, 1997
Hermine ließ seine Hand los, und er vermisste ihre Wärme. Sie seufzte und sah auf einen alten Brandfleck in der Ecke des Tisches hinunter.
Nach keiner Ewigkeit, die Severus jedoch so vorkam, stand sie auf, wobei der Stuhl über das Linoleum zurückrutschte, und drehte sich um, um durch die Tür zurück ins Wohnzimmer zu gehen.
"Gehst du?... die Apparierbanne enden im Garten.", sagte er leise.
Hermine drehte sich wieder zu ihm um, "Nein."
Sie lehnte sich gegen den Türrahmen.
"Was machst du dann?" fragte Severus verwirrt.
Sie wandte sich wieder dem Wohnzimmer zu, "Möchtest du mit nicht rumführen wenn du mich schon zu dir einlädst?"
"Ich also... du musst nicht...", stotterte er.
"Diese Nacht. Es gibt nichts und niemanden außer uns, wenn du sie allerdings betrunken am Küchentisch verbringen möchtest..."
Severus bewegte sich so schnell, dass Hermine kaum sah, wie er sich vom Tisch erhob, bevor seine Lippen auf die ihren trafen.
Er drückte sie gegen den Türrahmen und sie spürte, wie sich die Scharniere in ihren Rücken bohrten.
Sie spürte, wie seine Hände zitterten, als sie sie auf ihre Wangen legten. Seine Lippen waren kalt, schmeckten nach Tabak und Nachtluft und seine Bartstoppeln kratzten an Hermines Kinn.
"Danke" hauchte er als er sich von ihr löste und sie versank in seinen tiefschwarzen Augen die so viel Wärme ausstrahlten. "Komm."
"Wohin gehen wir?", fragte sie, als er ihre Hand nahm und sie zur Tür führte.
"Irgendwo anders hin", sagte er. "Vorzugsweise irgendwo, wo es was zu essen gibt."
Hermine lachte leise auf, nahm den Mantel, den er von seiner Garderobe nahm, entgegen und ließ sich von ihm aus dem Haus führen.
Sobald sie eingehüllt war - der Mantel passte ihr erstaunlich gut - führte er sie in den hinteren Garten und streckte ihr einen Arm entgegen. Sie zögerte, bevor sie ihn nahm. Er konnte sie überall hinbringen. Er könnte sie an Voldemort ausliefern und niemand würde es wissen.
Sie nahm seinen Arm und ließ sich von seiner Apparation mitreißen.
Das erste, was sie wahrnahm, war, dass alles in einem Grauton gehalten war.
Sie befanden sich in einer schmalen Gasse. Sie roch nach abgestandenem Wasser und wurde von einem roten Neonschild auf der anderen Straßenseite beleuchtet, auf dem Quick's Pizza stand.
Die Fenster waren dunkel, so dass sie nicht ins Innere sehen konnte, aber wenn man sich das Äußere des Gebäudes anschaute, bezweifelte sie, dass dort überhaupt jemand speiste.
"Wo sind wir?"
Severus entfernte sich von ihr und blickte aus der Gasse, bevor er seinen Zauberstab schwenkte. Im Handumdrehen verwandelte sich seine dunkle Lehrrobe in einen ebenso dunklen Mantel, der ihm bis zum Knie reichte.
Schließlich antwortete er, "Ein kleiner Geheimtipp."
Als sie die Gasse verlassen hatte, führte er sie zu der Pizzeria auf der anderen Straßenseite. Sie folgte ihm zögernd.
Die Glocke über der Tür bimmelte halbherzig, als sie Quick's Pizza betraten. Der warme Duft von Tomatensoße und verbrannter Kruste umhüllte sie wie eine abgenutzte Decke. Das Innere war dunkel und veraltet, mit Holzböden, dunklen Tischen und schummrigem Licht. Ein alter Pac-Man-Automat stand in der hinteren Ecke neben einem kleinen Tisch, versehen mit einem. Zettel auf welchem Außer Betrieb zu lesen war.
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The Paradox of Us
Fan-FictionWas ist schlimmer als ein Severus Snape - ganz genau, zwei Der Titel Halbblut Prinz macht Hermines 6. Schuljahr alle Ehre. Als sie sich nach der Liaison von Ron und Lavender in den Gängen von Hogwarts wiederfindet führen sie diese in den Raum der W...
