Kapitel 37

232 20 4
                                        

April, 1978

Sie richtete sich auf, drückte ihre Lippen auf die seinen und machte sich wieder daran, seinen Gürtel zu öffnen. Diesmal waren ihre Bewegungen sicherer, und das Leder gab unter ihrer Berührung nach.

Severus stieß einen zittrigen Atem aus, als sie seinen Gürtel losließ, und seine Hände umschlossen ihr Gesicht mit einer Sanftheit, die in starkem Kontrast zu der Intensität des Augenblicks stand.

Als er sie wieder küsste, wich die Dringlichkeit von vorhin einer langsameren, bedächtigeren Bewegung. Seine Lippen bewegten sich auf ihren, als würde er sich jede Sekunde, jeden Atemzug, jeden Seufzer merken. Die Zärtlichkeit seiner Berührung war fast überwältigend, und Hermine spürte, wie sich ihre Brust zusammenzog und eine Woge von Gefühlen in ihr aufstieg, die sie nicht genau benennen konnte.

Es ging um mehr als das Verlangen - mehr als die elektrische Anziehungskraft zwischen ihnen, die seit Monaten schwelte. Es war Vertrauen, Verbundenheit und etwas Tieferes, etwas Zerbrechliches und Unausgesprochenes, das keiner von beiden bis jetzt anzuerkennen gewagt hatte.

Severus brach den Kuss ab und presste seine Lippen auf die Wölbung ihres Kiefers, wanderte hinunter zu ihrem Hals und drückte sie mit dem Rücken gegen das Bett. Sein Atem war warm auf ihrer Haut, und jeder Kuss ließ sie erschaudern. Er wanderte weiter nach unten, seine Lippen wanderten über ihr Schlüsselbein, bevor er den Rand ihres BHs erreichte. Seine Bewegungen wurden langsamer, seine Finger strichen zaghaft über den Stoff, und er hielt inne, um zu ihr aufzublicken.

Seine dunklen Augen suchten die ihren, erfüllt von einer unausgesprochenen Frage, die ohne Worte um Erlaubnis bat. Hermine nickte, ihre Wangen waren gerötet.

Langsam und vorsichtig schob er seine Finger unter den Rand und ließ sie nach unten gleiten, um ihre Brust freizulegen.

Seine Finger zogen eine weiche, ehrfürchtige Linie über ihre Haut, bevor er seinen Kopf senkte und seine Lippen leicht über ihre Brustwarze strichen.

Hermine keuchte, der Laut entkam ihr unaufgefordert, als eine Welle von Gefühlen sie durchströmte. Instinktiv wölbte sich ihr Rücken ihm entgegen, und sie spürte seinen Atem auf ihrer Haut, als er mit seiner Zunge über die empfindliche Spitze strich.

Die Spannung in ihrem Körper wurde mit jeder Berührung, jedem Kuss fester, ein Feuer brannte in ihr, das sie nicht löschen wollte. Sie verhedderte ihre Finger in seinen Haaren und drückte ihn enger an sich, während seine Lippen sie mit einer Ehrfurcht erforschten. Jede Berührung seiner Finger, jeder Druck seiner Lippen schien die Verbindung zwischen ihnen zu vertiefen und sie noch tiefer in den Moment hineinzuziehen.

Seine Hand wanderte ihren Körper hinunter und zögerte am Bund ihrer Hose. Die bedächtige Art seiner Bewegungen ließ ihren Puls schneller schlagen und ihren Atem stocken, als seine Finger den Knopf mit langsamer, präziser Sorgfalt öffneten.

Severus löste ihre Brustwarze aus dem sanften Sog seiner Lippen, sein Atem war warm auf ihrer geröteten Haut, als er sich leicht bewegte. Seine Hand glitt unter den Bund ihrer Hose, seine Berührung war vorsichtig, als ob er ihr jede Gelegenheit geben wollte, ihn aufzuhalten. Als sie das nicht tat und stattdessen ihre Hüften in einer stillen Einladung leicht anhob, begann er, sie nach unten zu schieben und den Stoff von ihrer Haut zu lösen.

Er lehnte sich einen Moment lang zurück und starrte sie an, während er ihr die Kleidung vollständig auszog und sie fast nackt unter ihm lag.

Sein Blick war intensiv, seine dunklen Augen saugten sie in sich auf, als könne er nicht glauben, dass sie real war. Der Hunger in seinem Blick war unverkennbar, aber er wurde durch etwas Sanfteres gemildert, etwas, das ihre Brust anspannte und ihren Atem stocken ließ. "Du bist wunderschön", murmelte er.

The Paradox of UsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt