Zwischen uns, dir und mir
Steht jetzt und hier,
Nicht viel mehr als bloß Papier.
Zwischen dir und mir,
Steht immer schon,
Dass dir ein "nein" nicht wohl bekommt.
Zwischen du und ich,
Verspricht sich nichts,
Nur sehr viel, aus allem nichts und alles bitterlich.
Ich bin nicht du,
Nein, ich bin ich,
Was immer das auch heißt.
Oft erfuhr' ich dein Lob nicht
War oft zu roh und oft verkannt,
Und so oft du mich auch verglichst,
Bleicht meine Maske,
Der Vorhang fällt, / Zeigt mein Gesicht.
Wie oft musst' ich schon erdulden,
Dass Worte folgten, mich beschuld'en,
Dessen, dass ich vor Glück spring,
Wenn du mal wieder Feuer bringst?
Wie oft hast du an mir schon,
Deinen Frust wohl abgetan?
Und wie oft fühlt' ich mich bedroht,
Ohne dass du's mitbekamst?
Wie oft goss er den Regen in die Traufe?
Wie oft glaubt' ich, dass ich nun wohl ertrinke?
Wie oft, dass ich am Salzwasser ersticke?
Wie oft gibt es keinen Aufwind?
Wie oft schrieb ich ohne Tinte?
Wie oft rieb der feste Wickel,
Deiner Fesseln, mich zu schleifen, mich zu binden?
Für dich bin ich bloß roher Diamant,
Den man getrost wohl vorzeig'n kann,
Für dich glänz' ich nie brillant,
Weil ich nicht so bin, niemals sein kann,
Wie jeder schon geschliffen / Diamant.
Ich bin nicht du.
Ich kann nicht tun,
Was immer du mich fragst und sprichst
Ich will nicht heucheln, ohne Lohn, / Wenn ich nur weine, bitterlich.
Du bist nicht ich,
Belächelst du,
Doch auch nur, ach, zu gerne mich.
Denn ich werd' niemals so wie du / gerne hättest deinen Schliff.
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Kunst der Worte
ŞiirWorte können mehr bewirken als so manch einer denkt. Sie bringen einen zum Nachdenken, zum Lachen, ja, manchmal auch zum Weinen. Deswegen sind hier ein wenig Poesie und ein bisschen Lyrik für euch. Ich wünsche euch viel Spaß beim Eintauchen in die W...
