Ich bin eine Künstlerin,
Die ohne Pinsel malt,
Ein Bild erschafft,
Ganz nach meiner Wahl,
Den letzten Strich setzt,
Die letzte Farbe verteilt,
Um vollkommen erledigt,
Meine Visionen zu teilen.
Ihr seid die Menschen in der Galerie,
Die dicht vor dem Gemälde stehen,
Eure Worte sanft, wie Blätter,
Im Winde uns'res Austauschs wehen.
Stil betrachtet ihr,
Fasst in Worte, was ich nur deute,
An jenem Orte, dieser kargen Welt,
Seid ihr alle Menschen,
Die meinen Zeilen Stimme schenken.
Wir stehen alle im Museum,
Nur dort ist uns're Galerie,
So viele Künstler
Und ihr habt mich gewählt.
Wir stehen im Museum,
Doch allein ihr versteht,
Anhand dieses Gemäldes,
Was ich euch heut erzähl.
Familie, Feind und Freunde,
Alle eingewählt,
Haben sich nie mit mein' Zeilen gequält.
Familie, Feind und Freunde,
Allesamt vereint,
Haben allesamt gemein,
Dass sie mich niemals sehen
Und meine Sprache nicht verstehen.
Sie sind Welten von uns entfernt,
Wir nutzen and're Sprache,
Wir nutzen and're Währung -
Und doch,
Am Ende des Tages,
Gehen wir alle ins gleiche Museum.
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Kunst der Worte
PuisiWorte können mehr bewirken als so manch einer denkt. Sie bringen einen zum Nachdenken, zum Lachen, ja, manchmal auch zum Weinen. Deswegen sind hier ein wenig Poesie und ein bisschen Lyrik für euch. Ich wünsche euch viel Spaß beim Eintauchen in die W...
