Ich will jemanden,
Der mich ansieht,
Der in mich,
Und nie an mir vorbei sieht.
Jemanden,
Der mich in der Ferne erkennt,
Der mich sein Wichtigstes nennt,
Der mir zeigt,
Warum es wert ist zu leben,
Dass ich damit ander'n etwas gebe.
Ich will in die Zeit,
In der der Weg nie der Gleiche bleibt,
In der ich ich bin,
Und nie verlier,
Weil ich immer mich gewinn.
Ich will jemanden,
Der mir jede Nacht sagt,
Dass die Sonne untergeht,
Auch, wenn die Welt noch steht.
Ich will diese eine Person,
Die niemals aufhört,
An den Sonnenuntergang zu glauben,
Weil darauf die Sterne folgen.
Die niemals einschläft,
Wenn ich red'
Die mit mir im Mond spazieren geht
Und mit mir tanzt zum Morgengrauen,
Ehe wir nach Hause laufen.
Ich will eine Person,
Die mich liebt wie das Sein,
Die daran glaubt,
Dass sich kein Weg umsonst vereint
Und dass Engel Regen weinen,
Wenn man ihre Flügel schneidet.
Eine Person,
Die immer an meiner Seite steht,
Die keins meiner Geheimnisse quält,
Und die mich liebt so wie ich bin.
Und manchmal,
Da schaue ich ihr in die Augen,
Der Person, an die ich manchmal nicht mehr glaube,
Die Augen sind tief,
Weil man so oft nach ihr rief,
Dass es ihr die Kräfte raubte.
Die Wangen sind rot,
Weil sie Ozeane weinte,
Als sich im Leben nichts mehr reimte.
Manchmal, wenn es herrscht die Stille,
Dann hör ich in ihrem Ton den Willen,
Dass sie nicht nach Hause geht,
Ehe die Sonne unter-
Und ihr Herz aufgeht.
Manchmal, da ist es ganz so,
Als hätt ich die Person gefunden, die ich such,
Und ich glaub, sie findest auch du,
Die Person, die du heut brauchst:
Wenn du in den Spiegel schaust.
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Kunst der Worte
PoetryWorte können mehr bewirken als so manch einer denkt. Sie bringen einen zum Nachdenken, zum Lachen, ja, manchmal auch zum Weinen. Deswegen sind hier ein wenig Poesie und ein bisschen Lyrik für euch. Ich wünsche euch viel Spaß beim Eintauchen in die W...
