2 Kapitel

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Stella

Ich zuckte zusammen und drehte mich ruckartig um. Die Haustüre des großen Hauses vor mir steht weit offen,am Türrahmen lehnte ein junger gut aussehender Mann. Sein Blick wanderte über meinen Körper was mir ein komisches Gefühl im Magen bereitete.

Als seine Augen genau meine trafen sah ich sofort zu Boden. Dieser Mann scheint mir sehr unheimlich,wer weiß warum der hier überhaupt mitten im Wald lebt? "Bist du der Melodie gefolgt?" raunte er mir plötzlich ins Ohr. Ich erschrak als ich bemerkte das er jetzt hinter mir stand. Ein feiner Geruch von Männerparfum stieg mir in die Nase,sein heißer Atem streifte immer wieder in meinen Nacken und seine Lippen waren keine 2 cm von meinen Ohr entfernt.

"Hat es dir gefallen?" fragte er wieder. Worauf will er hinaus? Natürlich hat mir dieser himmlische klang gefallen,wer so spielen kann ist ein Engel auf Erden. Es ist einzigartig wie schnell und sanft die Finger einer Person über die weißen und schwarzen Tasten des Klaviers gleiten. "Ä-ä-ähm..." stotterte ich. Gerade bekam ich einfach kein Wort raus,er machte mir Angst sodass ich schon zitter. Seine Gegenwart bereitete mir ein komisches Gefühl im Bauch,ein Gefühl das mir sagt 'RENN!'.

Genau das tat ich diesem Moment auch. Ich habe immer auf mein Gefühl gehört und wenn es mir sagt das ich weg von dieser Person soll dann werde ich das auch tuen. Ich kenne diese Person nicht,er könnte Mörder,Drogendealer und sonst so ein shit sein. Lieber irre ich bis es hell ist im Wald rum bevor ich noch eine Sekunde länger bei diesem Fremden verbringe. Meine Beine tragen mich Automatisch immer weiter in den dunklen Wald. "BLEIB STEHEN!!" hörte ich ihn brüllen,das veranlasste mich dazu nur noch schneller zu laufen. Doch dann passierte es,das was mich immer in jedem Film aufregte,ich fiel über einen dicken Ast und machte mit dem Moosigen Boden Bekanntschaft.

Wenn ich liegen bleibe übersieht er mich vielleicht,ich meine es ist ja dunkel und ich habe eine schwarze Jacke an die Wahrscheinlichkeit das er mich sieht ist so gering das es schon fast ein perfekter plan war. Ich versuchte also so leise wie möglich zu Atmen,versuchte mich so flach wie möglich auf den Boden zu legen und bewegte mich nicht. Die schweren schritte auf dem Waldboden kamen immer und immer näher. "Wo bist du nur?" lachte er heißer,wieso lacht der denn jetzt? Der ist doch echt verrückt,ich sah ihn keine 2 Meter von mir entfernt. Bitte lieber Gott lass ihn mich nicht sehen,ich flehe dich an!

"Hab ich dich!" er packte grob meine Haare und zerrte mich auf meine wackeligen Beine. Er war einen ganzen Kopf größer als ich,im Mondlicht blitzen seine grünen Augen auf und das Braun gelockte haar was im um sein Gesicht fiel passten perfekt zu den makellosen Gesicht. Ein dreckiges Grinsen umspielte seinen teuflischen Lippen,er befeuchtete seine Lippen mit seiner Zunge und sah mir dann direkt in meine Augen. "Warum läufst du weg?!" schnauzte er mich an,ich zuckte bei seinem harschen Tonfall zusammen und ging einen Schritt zurück.

Das half nicht viel da ich dann direkt gegen einen der dicken Baumstämme knallte und er mir immer näher kam. "Du kommst unerlaubt auf mein Grundstück und dann nimmst du dir die Erlaubnis unhöflich zu sein!" tadelnd sah er auf mich herab.

"Hast du das Klavierstück gespielt?"

Baoh alter ein Bullshit aber das Kapitel brauche ich jetzt so :)

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