"Sind deine neuen Leute diesmal auch wirklich vertrauenswürdig?" , "In dieser Stadt kannst dir eh nicht sicher sein." ist alles was er dazu sagt, "Aber ich wohne jetzt alleine in einem verlassenen Gebäude, für meetings treffen wir uns immer mal irgendwo anders." ich zünde mir eine Kippe an, er guckt mich mit einem finsteren Blick an. "Weißt du eigentlich wie schwer es im dunkeln ist deine Gesichtsausdrücke zu deuten, wegen all der Schminke?" , "Weißt du eigentlich, wie sehr ich dir die Zigarette aus der Hand schlagen möchte?" ist seine Antwort auf meine Anmerkung. Während ich rauche ist es still. Keiner sagt ein Wort. Dann breche ich die Stille. "Mein Chef, er war mein Freund. In den ersten Wochen war alles toll, doch irgendwann versuchte er mich zu unterdrücken, was mir natürlich nicht gefallen hat. Also hab ich Schluss gemacht. Dann wollte er mich kündigen, aber das durfte er natürlich nicht weil er keinen Grund hatte der ihm das Recht dazu gegeben hätte. (Levia die Rechtsanwältin am Start #allesklar) Deswegen hat er alles dafür gegeben dass ich selber kündige. Er hat meinen Lohn gekürzt, meine Stunden erhöht, mich nur die drecksarbeit machen lassen. Nun ja, das Ende der Geschichte kennst du ja schon." , "Klingt für mich nach einem plausiblen Grund ein Diner in die Luft zu jagen." ich lache, "Nicht wahr? Jetzt die Falcone story." , "Um ehrlich zu sein ist das eher unspektakulär. Ich habe ihm gedroht dass ich alle von seinen Geschäfften auffliegen lasse, sein Schwarzgeld vernichten werde. All sowas halt." , "Das hat ihn davon abgehalten irgendwelche Geschäfte zu drehen?" , "Das und das gebrochene Bein, ja." , "Gebrochenes Bein?" , "Nennen wirs Arbeitsunfall...Berufsrisiko." ich muss grinsen, "Aber natürlich doch." Als ich dann wieder nach meiner Schachtel greifen wollte, schlägt er sie mir diesmal tatsächlich aus der Hand. Dann nimmt er mein Kinn in meine Hand und dreht mein Kopf zu sich. "Was soll da-" er küsst mich.
Ich wünschte ich könnte sagen, dass ich den willen habe, den Kuss zu brechen, dass mich seine Narben stören würden, oder seine dämliche Schminke. Dass er ein schlechter küsser wäre, dass mich seine Haare die mir nun ins Gesicht hängen stören würden, dass ich angwidert wäre oder dass mich die Umgebung in der wir uns grade befinden stören würde. Aber das tut es nicht. Absolut nicht. Und die Situation in der wir uns grade befinden beschreibt doch ganz gut unser leben, oder? Ein Gebäude dass wahrscheinlich bald einstürzten wird, staubige, heruntergekommene Möbel, Dunkelheit. Er bricht den Kuss, lässt mein Gesicht los und springt auf. "Wenn du aufhörst zu Rauchen können wir wieder zusammen arbeiten." meint er, "Wer sagt dass ich mit dir arbeiten will?" Er zuckt überschwinglich mit den Schultern, "Ich melde mich." sind seine letzten Worte bevor er den Laden verlässt.
Hab ich das ganze grade geträumt?
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Okay okay okay okay okay.
Ich habs getan.
Ich habs geschrieben.
Und ich hoffe es war gut genug.
Ich wisst gar nicht wie oft ich diese Stelle schon in anderen Kapiteln in angriff genommen habe, es dann aber wieder gelöscht habe.
Gut also, jetzt ist es geschrieben und ihr habts gelesen, kein zurück mehr :D
Es.. Es tut mir leid?
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Smile
FanfictionLevia, 19 Jahre alt, führte ein nicht gerade normales Leben, doch als sie in ihn traf, drehte sich alles. In welche Richtung weiß sie allerdings selbst nicht wirklich. -------- Hey! Das ist mein erstes, fertiges Buch! Es sind einige Rechtschreibfehl...
