Milch ist leer. (Aka der beste Titel ever.)

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Es war kein schöner Tag. Es war warm, eigentlich. Die Vögel singen schöne Lieder, eigentlich. Wir hatten einiges vor, eigentlich.
Doch mich hat das alles nicht interessiert.
Ich lag einfach auf der Couch. Mich interessierte nicht was Joke machen wollte, absolut nicht.
Er bat mir was zu essen an, ich lehnte ab.
Er fragte ob ich fern sehen will, ich lehnte ab.
Er fragte ob ich mitkommen will, ich lehnte ab.
Er fragte mich, wie es mir ginge, ich antwortete nicht.
Ich ignorierte ihn, ich ignorierte alles.
Mir ging es nicht gut, jedoch hatte dies nichts mit meiner physischen Gesundheit zu tun.

Ich wurde so geboren. Ich hab es im Blut. Depressionen? Die hat jeder mal, doch keiner gesteht es sich ein. Also nein, das ist es nicht. Ich bin bipolar. Mit 16 äußerten sich die ersten Symptome. Doch ich bin nicht zum Arzt, die würden mir eh nur das sagen was ich schon weiß. Meine Mutter war ebenfalls Bipolar, sie wurde mit Medikamenten zugedröhnt, was ihre persönlichkeit veränderte, zusätzlich hat sie diese auch noch mit Alkohol eingenommen, was das ganze nicht verbessert. Ich würde Lügen wenn ich sagen würde dass ich mich daran gewöhnt hätte. Wie sollte man sich auch daran gewöhnen, mit der besten Laune die man sich vorstellen kann schlafen zu gehen und mit manischen Depressionen aufzuwachen?
Ich hatte seit Ewigkeiten keinen Anfall mehr. Das letzte mal ist bestimmt schon über ein Jahr her. Aber genau dass ist das gefährliche, du weißt nie wann es zuschlägt. Du weißt nie wann es aufhört.
Der Schub hielt dieses mal 8 Tage an. Acht Tage in denen ich kaum was gegessen habe, in denen ich Jokes die übelsten Beleidigungen an den Kopf geworfen habe, in denen ich nicht gelebt habe. Am schlimmsten war es als er nicht da war, ich hätte alles tun können. Ich hätte mir ein Messer schnappen können, eine Waffe, ich hätte aus dem Fenster springen können, und ganz ehrlich, es war ein harter Kampf das ganze nicht zu tun.
Doch jetzt ist alles wieder gut, fragt sich nur für wie lange.
Ich Sitze auf der Couch, überlege wie ich jetzt am besten aufstehe ohne sofort wieder hinzufallen. Außer um ab und zu mal aufs Klo zu gehen bin ich in den letzten Tage nicht aufgestanden. Langsam aber sicher nehme ich mir Klamotten die mir Jokes besorgt hat, bete dabei dass sie mir passen, und gehe dann ins Bad um zu Duschen. Ich stand eine ganze Weile unter der Dusche, bis ich die Haustür hörte. Dann stieg ich raus, trocknete mich ab und zog mir das zu große Shirt und die grade so passende Hose an. Im Wohnzimmer wurde ich schon erwartet. Jedoch war Joke nicht alleine, er hat den Riddler mitgebracht.
"Was macht denn Ed hier?" , "Freut mich auch dich zu sehen, guten Morgen." Joker klingt sarkastischer als ich ihn je erlebt habe. "Eigentlich wollte ich dass er sich dich mal anguckt, er ist sowas wie ein Arzt. Also, eigentlich." , "Bist du das?" ich richte mich an Edward. "Nicht ganz. Eigentlich bin ich weit entfernt vom Arzt sein. Ich bin, war mal Forensiker. Er dachte ich könnte dir trotzdem helfen." , "Breaking News: ich brauche keine Hilfe, ich weiß was mit mir los ist. Aber vielen dank dass du hier bist, tut mir leid dass du wieder reingezogen wurdest." ich laufe in die Küche und schütte mir Cornflakes in eine Schüssel, bemerke dann dass wir keine Milch haben. Also ziehe ich mir eine Sweatshirtjacke an und wollte grade die Wohnung verlassen, doch Jokes hällt mich vorher auf. "Alles gut bei dir?" , "Alles bestens, ich will neue Milch hören, brauchst du oder der fragezeichen Mann auch noch was?"

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Ich möchte nur klarstellen, dass weder ich noch welche aus meinem Freundes oder Familienkreis Bipolar sind, zum Glück.
Ich habe die Krankheit verharmlost dargestellt. Ich bin kein Experte auf dem gebiet. Tut mir leid wenn einer der Leser dieser Geschichte davon betroffen sein sollte und/oder ich bei irgendjemanden damit negative Gefühle aufgerufen habe, das war nicht meinte Absicht.

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