Kapitel 12

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Ich wachte mitten in der Nacht auf, umschlugen von etwas starkem. Ich drehte mich ein Stück zur Seite als ich einen schlafenden Aiden hinter mir erblickte. Sein Arm war um mich geschlungen und seinen Kopf hatte er auf meine Haare gelegt.

Er sah so süß und unbeschwert aus, wie er da lag mit seinen Haaren im Gesicht und seinen leicht geöffneten Lippen.

Doch dann kerhten die Erinnerungen an letzte Nacht, beziehungsweise an den letzten Abend zurück und ich könnte mich dafür schlagen. Ich hatte wieder mit Aiden geschlafen. Oder gefickt, wie er es vormuliert hatte.

Ich erinnerte mich wie wir danach im Bett lagen, mein Kopf auf seiner Brust lag und er aus dem Nichts plötzlich meinte, ich zitiere: Ich hab noch nie jemanden so gefickt.

Das Blut schoss in meinen Kopf, zum Glück schlief er noch. Ich sah zur Uhr, sie zeigte halb sechs.

Ich beschloss noch etwas neben ihm liegen zu bleiben und den *verbotenen* Moment zu genießen. Ich sollte es nicht und ermahnte mich auch jedes Mal wieder, doch er wusste ich er mich dazu brachte schwach zu werden, dies benutzte er dann geschickt gegen mich.

Ich bereute keinen Moment mit Aiden, es tat mir Tori gegenüber nur eben scheiße Leid. Ich hätte es nicht tun sollen aber seit wir uns das erste Mal geküsst haben hörte dieses Kribbeln nicht auf wenn ich an ihn dachte.

Aiden war eine Nummer zu groß für mich kleines Dorfmädchen, das war mir durchaus bewusst. Doch er sagte doch, er begehrte mich? Ob er es überhaupt so meinte, oder nutzte er mich nur aus um diese Dinge von mir zu bekommen?

Mein Kopf schmerzte als ich mir den Kopf darüber zerbrach, also ermahnte ich mich aufzuhören.

,,Morgen Babe", riss mich eine angenehme, raue Stimme aus meinen verschachtelten Gedanken. Ich sah direkt in seine tiefblauen Augen. Ich war verwundert in wie vielen Situationen ich schon in sie geblickt hatte.

Mal waren sie ruhig und warmherzig bläulich, dann im anderen Moment dunkel und kühl, sodass man sich am besten von ihm fernhielt...

,,Hey", murmelte ich und musste sein Lächeln einfach erwidern. Er stützte sich auf seinen Ellenbogen und küsste meine Lippen zärtlich. ,,Ich könnte mich daran gewöhnen", hauchte er wieder.

,,Woran?", fragte ich nach. ,,Dich, so, in meinem Bett wenn ich aufwache." Seine Worte berührten mich und lösten wieder dieses bekannte Kribbeln aus.

Er legte seine Hand auf meinen Bauch und zog mit seinem Zeigefinger Kreise um meinen Bauchnabel. Bei dieser Geste musste ich grinsen und wollte erst garnicht aufstehen, doch ich musste noch duschen.

Ich setzte mich auf als er fragte wohin ich gehen wollte, es war erst kurz nach sechs. ,,Duschen. Irgendwie bin ich verschwitzt." Er grinste breit und tat so als wüsste er von nichts.

,,Du solltest mehr tragen als nur mein T-Shirt sonst hol ich dich gleich zurück ins Bett", raunte er mir zu. Sein Shirt reichte mir bis zur Mitte meiner Oberschenkel.

,,Nein, ich habs mir anders überlegt. Ich will das du garnichts anhast."

Ich schüttelte verlegen den Kopf und flüchtete schnell ins Badezimmer, obwohl ich dieses Bett am liebsten den ganzen Tag nicht verlassen würde.

Meine Gedanken waren wirklich schlimm für meine Verhältnisse, doch gegen sie, gegen die Sehnsucht nach Aiden, konnte ich absolut nichts tun. Ich hätte nie gedacht das er so ist, dass ich so bin!

Nach dem duschen zog ich mir in meinem Zimmer schwarze Unterwäsche an die weitestgehend aus Spitze bestand und darüber ein dunkelrotes, knielanges Kleid. Da es warm war, sehr sogar, brauche ich auch keinen Blazer, sagte ich mir.

Uncover my "Lush Life"Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt