Ich lief neben ihr her wärend sie mir von ihrer tollen Zeit und dem super Wetter dort erzählte. Außerdem war das Essen da der Hammer, meinte sie, und alle sehr freundlich.
Ich nickte nur immer wieder oder sagte mal etwas kurzes dazu, aber ich wusste das es dort, wo sie immer war, schön war. Und auch wenn ich nicht unbedingt neidisch war, würde ich mir wünschen auch mal sowas tolles machen zu können.
Das allerdings würde niemals passieren und an den Gedanken hatte ich mihc schon vor Jahren gewöhnt.
,,Und wie war es bei euch? Alles geklappt?" Plötzlich war ich hellwach und die Erinnerungen an die vergangenen Momente mit Aiden spielten sich vor meinem inneren Auge ab. Ich konnte ihr das nicht sagen, nichts davon würde ich ihr sagen wollen.
Sie wäre viel zu verletzt und vermutlich total sauer auf mich. Was natürlich verständlich wäre aber das wollte ich nicht. Wenn sie nicht einmal zwei Tage Zuhause ist sollen die wenigstens gut werden.
Es war einfach nicht der richtige Moment. Obwohl ich bezweifel das es den dafür gibt.
,,Ja alles gut. Die Arbeit gefällt mir auch und kochen kann Aiden ja auch also bin ich nicht verhungert. Die Wohnung steht noch!", lachte ich um meine bedrückenden Gedanken zu verbergen.
Und es funktionierte. Tori begann ebenfalls zu lachen. ,,Dann ist ja gut, ich hatte mir schon ernsthaft Sorgen gemacht jemand hätte den anderen eingesperrt oder so." ,,Vielleicht habe ich das ja!", konterte ich doch sie lachte nur lautstark.
Wir nahmen uns ein Taxi und unterhielten uns, beziehunsgweise erzählte sie mir die ganze Zeit etwas aus ihrem 'Urlaub'.
Zuhause angekommen war von Aiden keine Spur. Zum Glück, denn ich hatte immernoch große Angst das sich einer von uns verplappern könnte und unsere 'Affäre', oder was auch immer wir hatten, auffliegt.
,,Ich hab so einen Hunger!", stöhnte meine beste Freundin, ließ ihr Gepäck mitten im Flur stehen und lief in die Küche hinüber. Lachend folgte ich ihr und legte meine Tasche auf der Arbeitsfläche ab.
Sie stöberte im Kühlschrank aber wurde anscheind nicht so richtig fündig. ,,Lust auf Pizza?", fragte sie.
Sonntag hatten du und Aiden auch Pizza, mischte sich meine innere Stimme ein. Ich würde sie am liebsten verbannen doch das ist wohl kaum möglich. Schließlich bin ich ja ich das, was mihc selbst so aufregt.
,,Oder Chinesisch?", schlug sie vor als ich ihr nicht antwortete. ,,Ehm...", wieso musste auch alles mit Aiden zutun haben? Keine Sekunde des Tages vergang ohne das ich an ihn denken musste oder mich irgendwas an ihn erinnerte.
,,Ich hätte Lust auf Fisch?", fragte ich eher als dass es nach einer Aussage klang. ,,Ja das klingt super! Ich schau mal."
Sie nahm ihr Handy und ließ sich auf der Couch nieder. Als sie mich fragte ob ich ihr etwas zu trinken bringen könnte lachte ich, aber bejahte trotzdem.
,,Ich hab eins gefunden, nicht weit von ihr und es hat nur gute Bewertungen!", verkündete sie nach nicht einmal fünf Minuten. ,,Ist ja super", entgegnete ich.
Sie legte ihr Handy beiseite und meinte, dass sie kurz nach oben geht. Den Koffer und ihre Tasche nahm sie mit und war dann auch schon verschwunden. Ich warf einen Blick auf die Uhr. 16.47 Uhr. Aiden müsste bald kommen.
Schon wieder. Wie bereits erwähnt, ich konnte nicht aufhören an ihn zu denken und das ist eine echte Qual. Wie soll ich denn den heutigen Abend überstehen mit den beiden bei mir. Oh man das kann echt was werden!
Etwas 20 Minuten später öffnete sich die Haustür und Aiden kam hinein. ,,Hey, ist Tori schon da?", wollte er gleich wissen ohne überhaupt die Tür ganz geschlossen zu haben. Ich deutete mit dem Kopf in Richtung erste Etage. ,,Duschen oder so."
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Uncover my "Lush Life"
Genç KurguRiley Banner ist 21 Jahre alt und wohnt noch bei ihrem alleinerziehenden und gewalttätigen Vater Mike in Australien. Ihre Mutter ist als sie sechs Jahre alt war, mit ihrem neuen Lover nach Südamerika gezogen und hat seid her kaum noch Kontakt zu ihn...
