Chapter 2

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Hier lag ich also. In Harry's Haus. In einem riesigem Raum, der wie ein Hotelzimmer aussah.

Als ich merkte, dass ich schon 10 Minuten auf die Decke starrte und an Harry dachte, setzte ich mich ruckartig auf.

Wow, seine Lippen waren so sanft, so weich..., träumte ich wieder  weiter.

Nein, Emily. Nicht schon wieder. Bleib bloß ruhig. Du darfst nicht so oft an ihn denken, sonst verlieb- nein. Das wird nicht passieren. Mir doch nicht. Ich meine...hallo? Ich hatte mich lang nicht mehr verliebt und so schnell ging das nicht bei mir.

Nervös zog ich mir seine Sachen an, die er mir vorher gebracht hatte.

Na toll, jetzt musste ich noch auf's Klo, aber ich wusste nicht, wo es war also musste ich ihn fragen. Ich lief die Treppen hinunter und sah ihn von hinten. Harry lag auf dem Sofa in eine Decke gekuschelt. Er sah sich einen Film an.

"Harry?", fragte ich und merkte wie er erschrak. 

"Hey Em!", lächelte er verwundert.

"I'm sorry I scared you. I just wanted to ask you where the bathroom is?"

"Come with me, I'm gonna show you!" Er befreite sich aus Decke und - oh mein GOTT.

Er hatte kein T-Shirt an. 

Ich stand da und sah seinen Oberkörper mit großen Augen an. Mein Mund war weit offen. Ich betrachtete seine Tattoos, die mich anstarrten, seinen gut gebauten Körper, der fast nicht bekleidet war und... Ich bewunderte ihn einfach nur.

Etwas an ihm ließ ihn gefährlich aber auch süß aussehen. Es machte mich verrückt. 

Ich versuchte wegzusehen, aber meine Augen waren schon so sehr auf seinen Oberkörper fixiert, dass ich nicht mal mehr blinzeln konnte. Komm zu dir Emily.

Er ging voraus. Seine Rückennmuskeln spannten sich an, als er hinauf ging. Ich entschloss mich ihm zu folgen und stieg die Treppen mit weichen Beinen hinauf.

Schwer atmend versuchte ich meinen Blick von ihm zu lösen, aber es ging nicht.

"Here we are!", grinste er.

Als er merkte, wie ich ihn die ganze Zeit betrachtete sagte er schnell: "Oh, I'm sorry, I should've worn a shirt." Er grinste frech und seinen grünen Augen funkelten.

Ich schüttelte meinen Kopf, um wieder wo anders hinsehen zu können.

"No, no. It's okay!"

Nein, es war nicht okay. Er ist daran Schuld, dass mein Herz fast aufgehört hatte zu schlagen. Er kann froh sein, dass ich keine Fangirlattacke bekam.

"Okay, then...Night!"

Er machte die Tür hinter sich zu und ging hinaus. Ich lehnte mich erschöpft am Waschbecken ab und versuchte ruhig zu bleiben. Ich sah hinauf, in den Spiegel. Mein Gesicht war wieder rot, ich sah aus wie eine Tomate. Das war mir peinlich. Ich wusch es und trocknete es sanft mit dem Handtuch ab. Die Röte ließ etwas nach.

Ich erledigte meine Geschäfte im Badezimmer und lief wieder ins Gästezimmer.

Müde schmiss ich mich auf das Bett. Ich nahm mein Handy und deckte mich bis zu meinem Kinn zu. Ich dachte nur an Harry. Als er meine Stirn küsste... Er erwärmte mein Herz mit jedem Blick. Es fühlte sich so richtig an. Ich lächelte und schloss friedlich meine Augen und bald versank ich in das Schwarze.

***

Am nächsten Morgen wurde ich mit einem Klopfen geweckt. Ich lächelte, da ich wusste, dass es Harry war. Ich setzte mich auf, richtete mein Haar und räusperte mich.

"Come in, Harry!"

Die Tür öffnete sich und er stand vor mir mit einem breiten Grinsen.

"Slept well, princess?"

"Yea-"

Wartet... Hat er mich gerade Prinzessin genannt?

Noch bevor ich weitersprechen konnte, zog er mich an meinem Arm die Stufen hinunter, ins Esszimmer. Gott sei Dank, hatte er noch seine Pyjamas an. Mein Herz konnte Shirtless-Harry nicht mehr verkraften.

"I prepared breakfast for us!", gab er stolz an und wir setzten und gegenüber und fingen an zu essen.

"You're so sweet, thank you, Harry. You don't have to do this for me, I bet there are other things you'd rather do right now!"

"I'm doing this for a girl for the first time. You are special, you're my best friend. I'd do anything for you!"

Ich errötete leicht und genoss das gemeinsame Frühstück noch mit ihm.

"Are-are you single?" Er sah mich fragend an und steckte eine Traube in seinen Mund.

Danke, dass du diese peinliche Stille endlich brichst!

"Yea, I bet you are not!", grinste ich frech.

"I am! I'm not that bad boy anymore. By the way... What are you doing in your free time? Do you still attend a school? A college or-"

"Nah, I'm a model. I finished school with you, don't you remember? I moved to London because of the model agency I work for. But it isn't the only agency who wants to work with me. Sometimes managers come to me and want to book me for a shooting or something else.", erklärte ich.

"That's why you look so stunningl! Wow, I'm so proud of you" Er versuchte locker zu bleiben, doch man sah, dass er verwundert war.

Er wechselte das Thema. "The lads are coming tonight, I hope you'd love to get to know them as much as they do!"

Noch ein Grund auszuflippen. Was glaubt er, was er mir da antut? Ich sollte Niall, Louis, Liam und Zayn kennen lernen? Oh Gott, wenn er nur wüsste, dass ich ein Directioner bin...

"The lads" Seine Worte schwirrten mir immer noch durch den Kopf.

"I'm looking forward to tonight!" Lächelte ich schief und wollte mir die Nervösität nicht anerkennen lassen.

Ich öffnete meinen Mund, um noch etwas zu sagen, doch da bemerkte ich, dass Unruhe vor der Villa herrschte.

"Beste Freunde" [ hs.ff ]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt