Der ewige Kreislauf des Lebens.
Was war das eigentlich?
Genau konnte keiner das beantworten, schließlich war es eine Frage der Perspektive. Das war alles im Leben.
Jedes Wesen, jede Seele, sieht die Dinge anders.
Seufzend tappte ich aus meiner Höhle und ließ den Blick über meine gut genährten Wölfe schweifen, die in weniger Entfernung herumtobten und ihren Spaß hatten.
Ob ich wohl jemals auch so viel Spaß haben würde?
Ich schüttelte mein langes Fell und sprang dann mit kräftigen Sprüngen den Steinhang hinunter. Mein Rudel machte bereits etwas Platz, sodass ich leichtfüßig neben ihnen landen konnte.
Ich nickte meinem Beta zu bevor ich mich umsah. Mein Blick fiel auf einen bestimmten Wolf.
"Aiden.", sprach ich. "Komm mit mir."
Mit den Worten machte ich einfach kehrt, mit dem Wissen, dass er mir folgen würde, und nahm meine Menschengestalt an.
Aiden, der bereits in seiner Menschengestalt gewesen war, folgte mir mühelos. Seine Muskeln waren unschwer zu erkennen, sein dunkles Haar betonte die noch dunkleren Augen und seine Haut hatte einen angenehmen Braunton.
Himmlisch.
Ich bewegte mich schweigend weiter und verlangsamte ersr, als wir bei einem kleinen Fluss ankamen.
"Hier." murmelte ich. "Setz dich bitte zu mir."
Er nickte sofort und ließ sich neben mir nieder, seine dunklen Augen musterten mich fragend.
"Meine Luna, was ist dein Anliegen?", wollte er sofort wissen.
Die frische Brise zauste mir mein Haar und so strich ich es mir sorgsam glatt, währenddessen ich sprach.
"Könnten wir...diese ganzen Förmlichkeiten bitte lassen?"
Verwirrt neigte er den Kopf.
"Danke.", murmelte ich.
Plötzlich spürte ich eine warme große Hand an meinem Arm.
Ich sah ungläubig auf, Aiden hatte sich mit genähert.
Durfte ich das zulassen?
Durfte die Luna sich von einem normalen Werwolf berühren lassen?
Ich regte mich nicht, als er seine andere Hand sanft an meine Wange legte und mich zwang, ihn anzuschauen. Eine Sekunde nach der anderen verging, während ich tief in seinen grauen Augen versank.
Wir schwiegen beide.
Ich kann nicht sagen, ob es Stunden oder Minuten waren.
Ich kann nichts sagen.
Es war einfach passiert.
Er hatte den Kopf gesenkt, unsere Gesichter hatten sich einander genähert.
Und dann, ganz sanft und behutsam, hatte er seine weichen Lippen auf meine gelegt und mich geküsst.
Ich hatte erwidert.
"Aiden.", wisperte ich atemlos.
"Wie soll ich das dem Rudel erklären?"
Meine Augen funkelten glücklich, aber sorgenvoll.
Aiden war freundlich und beliebt, ich zweifelte nicht daran, doch konnte ich Teufel, meinen Teufel, vergessen?
"Wie du willst, Kleine.", entgegnete er raunend. "Ich habe Zeit."
Da huschte nun doch ein warmes Lächeln über meine Lippen.
Und ich küsste ihn erneut.
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Hey✌
Ich werde die Lesenacht vorraussichtlich an Weihnachten machen, da ich noch einige Ideen habe.
Genaueres erfahrt ihr später.
Bis dann♡
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WOLFSRUF: Die Luna Der Wölfe | #PlatinAward2017
Werewolf(vorsicht: Das Buch wurde von meinem 14-Jährigen Ich geschrieben und ist teilweise fehlerhaft :,D ) Jung und genervt. Das sind die zwei Wörter, die Lina im Moment am besten beschreiben. Seit ihre Mutter gestorben ist, gehen Gerüchte um; jeden Tag sc...
