Diamond
Eine kühle Brise umwehte mein Gesicht, das weiche Fell auf meinem Kopf wurde verwuschelt, alles drehte sich. Dunkle Schatten tanzten auf den Wänden, die sich verschwommen vor mir auftürmten und bei einem elenden Versuch mich umzusehen, ließen meine Beine nach. Dann lag ich auf dem kalten Waldboden, alleine, verwirrt, verlassen.
Als ich die Augen öffnete, befand ich mich in einem großen Raum. Er war ausgeschmückt mit Kornleuchtern, antiker Dekoration und der Boden bestand aus Mamor. Der Besitzer dieses Gebäudes musste reich sein. Erschöpft ließ ich den Blick weiter durch den Raum schweifen, bis ich ihn sah.
"Was machst du hier, Lucifer?"
Ungläubig wollte ich auf ihn zutraben, doch eine unsichtbare Kraft schien mich zurückzudrängen. Mein Körper gehorchte mir nicht mehr, ich war gezwungen eine Verbeugung zu machen.
"Die Frage ist eher, was du hier machst, meine Liebe", erwiderte er amüsiert und drehte sich zu mir um.
"Wo bin ich?"
"In der Hölle. Du bist tot, Schätzchen. Aber ich verstehe nicht, was du bei mir zu suchen hast. Eine liebe kleine Luna wie du sollte doch im Elysium sein, oder nicht?"
Seine Augen waren dunkel vor Zorn, doch warum er wütend war, konnte ich nicht verstehen. Die Entscheidung hierherzukommen hatte ich schließlich nicht gehabt. Irgendwas lief hier gewaltig schief.
"Warum bin ich hier, Liebster?", hauchte ich leise und wollte mich in einen Menschen verwandeln; nichts passierte. Langsam näherte ich mich Teufel, sah zu ihm auf. Er war so schön, so betörend schön. Und er war mein Mate.
"Ich weiß was du denkst. Nein, Diamond. Wir waren nie Mates, du warst nur dumm. Ich hatte es die ganze Zeit auf die neue Luna abgesehen. Sie ist so schön und hat Mumm, im Gegensatz zu dir."
Das tat weh.
Leise winselnd kroch ich rückwerts; mein Herz gebrochen, meine Sinne betrübt.
Ich hatte gedacht, er wäre der Richtige, der Wahre.
Aber das war er nicht.
"Warum hast du mich so leiden lassen? Warum hat es sich so richtig angefühlt?", fragte ich leise, ohne zu verbergen, dass die Antwort mich so oder so zerstören würde.
"Weil du ein gutes Rudel hast. Früher mochte ich dich wirklich, aber ich habe deine arroganten Seiten gesehen, die ich übrigens gar nicht ausstehen kann", antwortete er belustigt.
Das wars also.
Ich tot.
Die Liebe vorbei.
Das Rudel zerstört.
Die neue Luna falsch.
"Wo soll ich jetzt hin?", presste ich hervor.
Er erwiderte meinen Blick.
"Du darfst deine wahre Größe erlangen, Diamond, doch dafür musst du mir ewige Treue schwören und mein kleiner Kampfhund sein."
Was hatte ich schon zu verlieren, wo ich doch eh schon alles verloren hatte.
Wenigstens würde ich in seiner Nähe sein, ihm treu bleiben. Für immer.
Ich willigte ein.... ohne zu wissen, was das für Folgen haben sollte.
"Ich akzeptiere deinen Vorschlag."
"So seie es!", rief er feierlich und soforr wuchs ich um das Doppelte, wurde größer als Teufel es war -jedenfalls in seiner normalen Wolfsgestalt-, meine Fangzähne wurden riesiger, spitzer und blutrote Symbole waren auf meinen Flanken abgebildet. Mit trüben Augen blickte ich ihn an; als sein Monster auf ewig. "Willkommen im Teufelskreis, Diamond.", zischte er, drehte sich um und verschwand hinter der nächsten Tür.
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Heyy, hier ein kleines Kapi, weil es mir noch immer scheisse geht, aber ich mich komisch fühle nichts hochzuladen.
Wer hätte das gedacht? Diamond der große böse Wolf?
Nächstes Mal mehr... :)
Bis dann!♡
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WOLFSRUF: Die Luna Der Wölfe | #PlatinAward2017
Hombres Lobo(vorsicht: Das Buch wurde von meinem 14-Jährigen Ich geschrieben und ist teilweise fehlerhaft :,D ) Jung und genervt. Das sind die zwei Wörter, die Lina im Moment am besten beschreiben. Seit ihre Mutter gestorben ist, gehen Gerüchte um; jeden Tag sc...
