Zum Frühstück

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Sylex trat aus seinem Zimmer. Es war Samstag früh und er wollte mit Drew frühstücken gehen. Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen als er an seine Freundin dachte. Noch immer konnte er nicht glauben, wie sehr sich sein Leben verändert hatte seit er auf die Schule gekommen war.

Er hatte Freunde gefunden, etwas was im Heim nie auch nur denkbar gewesen wäre. Dort hatte man ihn gefürchtet, etwas das die Jüngeren hier auch taten, doch im Gegensatz zu früher störte es ihn nicht. Noch dazu hatte er eine wundervolle Freundin, dass hatte er sich zuvor nicht einmal vorgestellt. Er hatte ja nichts gehabt, weshalb man ihn trotz seinen guten Noten und seinem guten Aussehen nicht angesehen hatte.

Nun aber hatte er eine Freundin, die schöner war als die meisten Frauen, die er vorher gekannt hatte. Dazu kam noch ihr wundervoller Charakter. Er hob den Kopf und klopfte gegen Drews Tür. „Komm rein!" Ihre Stimme kam leise und gedämpft und als Sylex in ihr Zimmer trat erkannte er auch warum. Drew war nicht in ihrem Zimmer, aber im Bad lief die Dusche.

Lächelnd ließ er sich auf ihr Sofa sinken und besah sich die Bücher, die sich Drew wohl aus der Bibliothek geholt hatte. Erneut war es quer durch die verschiedensten Themengebiete, unter anderem ein Buch, das auch Sylex interessierte. Es ging um Verschlüsslungscode und wie man sie ganz einfach knacken konnte.

Er öffnete das Buch und versank in der Welt der Codes, aus der er erst auftauchte, als er spürte, wie sich jemand an ihn schmiegte. Es war Drew, die nun neben ihm saß und ebenfalls in das Buch sah. Ihre noch nassen Haare waren zu einem Dutt gebunden und sie trug eine einfache Jeans und ein dunkelrotes Shirt. In seinen Augen hatte sie nie besser ausgesehen.

„Morgen." Sie sah ihn an und Sylex küsste sie. „Morgen, Kitten." Nur das er nicht mit ihren Haaren spielen konnte störte ihn. Allerdings nicht zu sehr, sodass er sie einfach weiterküsste und ihren Mundraum eroberte. „Du bist mein Kitten. Nur meins." Knurrte er gegen ihre Lippen und sie nickte, während sie leicht gegen seine Lippen keuchte.

Er konnte nichts anders, sondern schnappte erneut nach ihren Lippen. Das Buch fiel herunter, als er ihr Gesicht umschloss, gleichzeitig auf ihre Lippen biss und etwas daran zog. Drew keuchte und ließ ihn machen, krallte ihre Hände allerdings in sein Hemd. Ihn störte das wenig, er genoss ihre Hingabe und ihr Verlangen nach ihm.

Ihre Lippen wurden etwas malträtiert, doch das genossen beide. Als er zu ihrem Hals wanderte, legte sie den Kopf in den Nacken und keuchte. Er biss auf seinen Knutschfleck und sie schrie leise auf. „Fordere mich nicht heraus, Kitten. Ich glaube nicht, dass du das willst." Drew biss sich auf die Lippen und versuchte jedes Geräusch zu unterdrücken.

Sylex sah es und beschloss sie zu necken. Immer wieder biss er in ihren Hals, ließ gleichzeitig seine Hände an ihren Seiten auf und ab wandern. Drew löste eine Hand als seinem Shirt, schlug sie vor den Mund und rieb ihre Oberschenkel aneinander.

„So funktioniert das aber nicht, Kitten. Du wirst jetzt mal ganz brav mich all deine Laute hören lassen." Er kniff sie in den Hinter und zog ihr mit der anderen die Hand weg. Genießend hörte er ihr Keuchen. „Brav Kitten." Die Hand von ihrem Hintern wanderte über ihre Hüfte und zwischen ihre eng zusammengedrückten Beine.

Als sie seine Finger dort spürte und gleichzeitig fest in den Hals gebissen wurde, entfloh ihr ein Schrei, der deutlich höher lag als ihre normale Stimmlage. Ihre Augen richteten sich verschleiert auf ihn und er war stolz darauf, dass er sie so weit getrieben hatte. „Sehr brav, Kitten. Willst du eine Belohnung haben?"

In dem Moment, in dem Drew antworten wollte, klopfte es an die Tür. „Wie es scheint muss deine Belohnung noch etwas warten." Drew setzte sich auf und versuchte ihren Atem zu normalisierten, als es erneut klopfte. „Herein." Sylex legte sich auf das Bett und beschäftigte sich wieder mit dem Buch, das er erneut aufgehoben hatte, während Drew sich mit dem Mädchen unterhielt.

Die war schnell wieder weg und Sylx stand auf. Die leuchtenden Augen seiner Partnerin waren für ihn eine wahre Freude, doch er spürte auch seinen Hunger. „Komm, gehen wir frühstücken." Er sah, dass ihr das nicht so passte, was ihn zum Grinsen brachte. „Glaubt nur nicht, dass ich deine Belohnung vergesse. Die kriegst du schon noch."

Drew schien zwar besänftigt, aber nicht begeistert. Das fand Sylex aber nicht so schlimm. Er zog sie einfach an sich. „Mein Kitten muss sich keine Sorgen machen. Ich werde mich gut um sie kümmern. Ist immerhin meine Aufgabe." Drews Augen wurden größer als sie Sylex Worte hörte und erneut legte sich ein Schimmer über ihre Augen.

„Verstanden, Kitten? Ich belohne dich, wenn du brav bist und bestrafe dich, wenn du es nicht warst." „Ja, Meister." Es war ein beinahe lautloses Hauchen, das aus Drews Mund kam, doch Sylex konnte nicht glücklicher sein. Sie war auf sein Spiel eingegangen, dass er für sie spielte und damit scheinbar voll ins Schwarze traf.

Ihr schien es zu gefallen und nun war auch kein Wiederstand zu merken, als er sie aus dem Zimmer zog. Im Essensaal beschloss sie gemeinsam, dass sie im Teesaal frühstücken würden, denn draußen regnete es heftig und im Essensaal waren viele der Jüngeren und veranstalteten ihren üblichen Zirkus.

Im Teesaal dagegen war es ruhig. Außer ihnen hatte eine Neuntklässlerin sich hierher verzogen, die auf einem Block ihre Skizzen kolorierte und ein Quartett aus der vierten Klasse, die leise in ein Kartenspiel vertieft waren. Sie entschieden sich für einen Tisch direkt an den verschlossenen Glastüren zum Balkon zu essen.

„Wie gefällt es dir eigentlich bei uns?" „Merkt man das nicht? Mir gefällt es hier unglaublich gut. Hier seid ihr, hier bist du und mehr brauche ich nicht." Drew lief leicht rot an und sah auf ihren Teller. „Oh Kitten. Du wirst ja ganz rot."

Drew traute sich nicht aufzusehen oder zu antworten. Wirklich Angst hatte sie nicht, aber sie wusste nicht, wie sie sich nun verhalten sollte. „Du wirst ja auf einmal ganz verlegen, Kitten. Ist ja gar nicht üblich für dich. Verunsichere dich etwa so sehr?" Drew konnte nichts anderes tun, als leise zu nicken. Sylex grinste. Beugte sich zu ihr und küsste sie.

Gegen den DrachenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt