8. Kapitel

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Ich wünsche euch allen frohe Ostern und deshalb, gibt es heute ein kleines Osterspecial💕💐
Ein paar Sekunden später konnte ich wieder normal sehen und blickte in die grinsenden Gesichter meiner Cousins, die sich nur schwer das Lachen verkneifen konnte.
„Na, wen haben wir den da?",fragte sich Jack dümmlich.
Da ich wusste, das ich aufgeflogen war, versuchte ich mich hinter den Besen raus zu quetschen. Als ich zu Hälfte draußen war, blieb ich plötzlich stecken und versuchte verzweifelt, weiter raus zu kommen. Innerlich schlug ich mir gegen die Stirn, was in meiner jetzigen Lange allerdings nicht ging. Ich schaute verzweifelt zu den Jungs, die sich mittlerweile nicht mehr vor lachen halten konnten und ihnen schon die Lachtränen über die Backen liefen. Ich verdrehte nur die Augen und fragte, „Würdet ihr bitte so freundlich sein und mir hier raus helfen?!" Ich hörte mich dabei sehr gereizt an. Die zwei schauten sich kurz an.
„Als Strafe, dass du mich erschreckt hast, musst du da jetzt selber rauskommen",meinte Felix augenzwinkernd. Ich seufzte kurz auf und versuchte es weiter. Nach ca. Einer Minute, die meine zwei Cousins damit verbracht haben, mich weiter auszulachen, kam ich auf die glorreiche Idee, das ich den Besen und den restlichen Kram auch einfach auf die Seite, von mir weg schieben könnte.
Mittlerweile war ich schon fast so weit, meinen Köpf gegen die Wand hinter mir zu hauen, ließ es dann aber doch bleiben, weil es erstens nich gerade angenehm sein würden und ich bestimmt einen Beule bekäme, und zweitens würden meine Cousins dann gar nicht mehr mit dem lachen aufhören. Das ist ein mal der Fall gewesen und ich will nicht, das es nochmal passiert, da meine Brüder, die restlichen meiner Cousins und ich mehr als eine halbe Stunde gebraucht haben, da sie immer weiter gelacht haben.
Inzwischen war ich hinter dem Gerümpel hervor gekommen und streckte mich erstmal, wobei gefühlt jeder Knochen knackste. Meine Cousins haben sich wieder eingekriegt und ich stand ihnen wütend gegenüber.
„Was fällt euch eigentlich ein, mich da hinten eingequetscht zu lassen und dann noch die ganze Zeit, in der ich versucht habe da rauszukommen zu lachen?!",fragte ich sie und stemmte meine Hände in die Hüfte. Die beiden schauten nicht schuldbewusst, wie ich es erwartet hätte, sondern grinsten noch breiter als vorher.
„Es sah einfach zu lustig aus, als du versucht hast da raus zu kommen und es nicht geschafft hast, und außerdem, war es ja deine Strafe!",rechtfertigte sich Jack.
Ich schnaufte nur und quetschte mich zwischen den beiden Raus auf den Gang, da beide noch in der Tür standen. Ich ging beleidigt die Treppe runter und ins Wohnzimmer, indem mittlerweile nur noch Jayden und Jan saßen. Ich ging zum kleinen Tisch und nahm mir meinen Jogurt mit Früchten und setzte mich auf die Coach, neben Jayden.
„Hast du deine Verfolger erfolgreich abgeschüttelt?",fragte mich Jan mit einem spöttischem Grinsen im Gesicht. Gerade als ich schnippisch antworten wollte, kamen die ganzen anderen Jungs, inklusive Felix und Jack ins Zimmer.
„Nein konnte sie nicht!",antwortete Felix in einem amüsierten Ton. Ich schaute ihn mit zusammengekniffenen Augen drohend an.
„Wehe, einer von euch beiden sagt es den anderen!", dabei deutete ich mit meinen Fingern auf Felix und Jack. Die beiden grinsten sich nur an und Felix fragte schließlich,
„Und was willst du dagegen tun?", sein Ton war dabei sehr amüsant. Ich setzte mein bestes Fake-Lächeln auf und sagte im kalten Ton,
„Dann gibt es für euch beide Kuschelverbot!"
Die beiden sahen mich zuerst schockiert an, was dann eher durch eine ungläubige Mine ersetzt wurde.
„Das würdest du nicht machen, oder?!", fragte Jack, während er mich mit großen Augen ansah.
„Doch!", ich drehte mich von den beiden und den Anderen weg, die unser kleines Wortgefecht nur amüsiert verfolgt haben, und schaute wieder auf den Fernseher, obwohl da gerade sowieso nur Schwachsinn lief, was mich nicht im geringsten interessierte. Ich brauchte ja nur einen Grund die zwei nicht mehr anschauen zu müssen.
Aus dem Augenwinkel bekam ich mit, das Luke den beiden mitfühlend auf die Schultern klopfte und meinte,
„An eurer Stelle, würde ich was immer ihr gesehen habt nicht weitererzählen, sie zieht so was wie Kuschelverbot wirklich durch. Ihr könnt gerne Mike fragen, wenn ihr mir nicht glaubt, er hat es selber erfahren müssen. Für 5 Tage!!!!"
Mike verzog bei dieser Erinnerung das Gesicht, was meiner Ansicht nah dazu bewirkte, da die beiden entschlossen niemandem davon zu erzählen. Meine Vermutung bestätigte sich nach kurzer Zeit, als Jack entschuldigend meinte,
„Wir werden niemanden etwas erzählen, aber bitte kein Kuschelverbot!", dabei sahen beide wie geschlagene Hundewelpen aus. Ich konnte den Blicken der beiden nicht Wiedersehen und umarmte beide seufzend und setzte mich nachdem wieder auf die Couch.
Nach und nach setzten sich die ganzen Jungs zu uns und ich machte mich so breit, wie ich konnte, damit ich nachher nicht wieder zwischen zwei der Jungs eingequetscht bin.
Es kam dazu, das ich zwischen Jayden und Aiden saß. Ich aß mein Müsli weiter und sah mich im Raum um, da mich die Sendung im Fernsehen nicht interessierte, weshalb ich auch schon bald die gierigen Blicke von Jayden sah, die er in regelmäßigen Abständen auf meinen Jogurt warf. Ich schaute seufzend darauf und hielt ihm schweren Herzens einen Löffel hin. Er sah mir glücklich in die Augen und wollte sich den Löffel nehmen, woraufhin ich in schnell wieder wegzog.
„Ich muss dich jetzt füttern kleines Baby!", sagte ich mit Babystimme und tätschelte ihm mit der freien Hand den Kopf, nachdem ich meinen Jogurt auf meinen Beinen abgestellt hatte. Er schaute mich leicht irritiert an und fragte dann,
„Ich bin kein kleines Baby, also gib mir jetzt bitte den Löffel!"
Ich schüttelte nur den Kopf, bevor ich antwortete.
„Entweder du lässt dich von mir füttern, oder du kriegst gar nichts!"
Ergeben seufzte er und öffnete zögern den Mund. Ich schob ihm den Löffel in den Mund und so ging es immer weiter, bis alles aufgegessen hatte. Ich stellte die Schüssel auf den Couchtisch und lehnte mich an Aiden, was ihm und mir einen scharfen Blick von Luke einfing. Ich schüttelte nur den Kopf und formte ohne Laute die Worte „Alles gut!" mit dem Mund, was ihn wohl ein bisschen beruhigte. Wir haben wohl ziemlich lange Ferngesehen, da ich als ich das nächste mal aus dem Fenster schaute, es bereits draußen dunkel war.
Auf einmal hörte ich Schritte, die auf das Wohnzimmer zu kämmen und da kam auch schon eine mir sehr bekannte Person hinein.

1063 Wörter
Ich hoffe es gefällt euch.
Eure Sera❤️😘

Mein Leben mit 8 ChaotenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt