Hailey's POV
Oben in Debby's Zimmer angekommen wühlte sie eine Weile in ihrem Kleiderschrank rum. Ich schaute mich währenddessen bisschen um, ich war ja noch nie hier. Mir gefiel die Wandfarbe. Eine war in einem schönen Fliederton getaucht und der Rest normal in weiss. Die Möbel waren auch schlicht un modern.
"So hier.."
Sie hielt mir einen schlichten weissen Hoddie hin, den ich mit einem Danke annahm.
"Hätte ich gewusst, dass so ein Mist veranstaltet wird, hätte ich nicht hierhin eingeladen.." murmelte sie vor sich hin, währenddem sie paar vereinzelte Teile wieder in den Schrank stopfte.
"Die übertreiben aber auch direkt..", stimmte ich ihr zu. "Dachte eigentlich für heute reichte es mit Pullis wechseln.." murmelte ich noch.
Kurz wechselte ich den Pulli, meiner hatte schon begonnen ein bisschen kalt zu werden wegen der Feuchtigkeit.
"Was meinst du?" fragend drehte sie sich zu mir um.
"Du meinst die Pullis? Ist jetzt das dritte Mal.. nach der Schule hats mich verregnet da hab ich einen Pulli von Blake gekriegt.. dann hab ich mich zu Hause nochmal umgezogen bevor ich hierher gekommen bin. Tja und jetzt nochmal.." erklärte ich ihr das kurz. Eigentlich hätte ich ahnen können, dass sie in meine Erwähnung von Blake etwas hinein intepretierte. Da hatte ich schlicht und einfach nicht dran gedacht.
"Wiee von Blake??"
Ganz sachlich und neutral erklärte ich ihr was heute Nachmittag passierte. Also den Teil wo ich meinen Schlüssel vergessen hatte und mich Blake aufgegabelt hat. Dazu den Teil mit dem Pulli.
Ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit welches ich ihr am liebsten sofort wieder vertrieben hätte.
"Chill mal, er hat mir nur geholfen. Zur Abwechslung war er halt mal nett, na und? Ist doch nichts dabei.."
Mit einer wegwerfenden Handbewegung versucht ich das Thema abzuhaken.
"Da wäre ich mir nicht so sicher.."
mit eindeutigen Hintergedanken lächelte ich sie an. Meine Gedanken wollten dieses Thema nur noch abhaken.
Also fragte ich sie kurzerhand danach ob sie ein Handtuch hätte womit ich meine Haare trocknen konnte.
"Im Badezimmer unten. Nach der Treppe direkt links die helle Tür... Dein Pulli kannst du auch grad da an der Heizung aufhängen.."
"Danke.."
Ich verliess gleich ihr Zimmer und ging zurück nach unten. Dort angekommen warf ich ein Blick ins Wohnzimmer, sie waren immer noch dabei das ganze Wasser mit dem Eis aufzuwischen.
Ich bog wie von Debby beschrieben links ab und fand das Bad. Mein Pulli wringte ich über dem Waschbecken nochmals besser aus ehe ich ihn aufhängte. Ich hatte gerade eines von zwei Handtüchern in der Hand, da wurde die Tür geöffnet. Natürlich war da Blake. Genauso wie ich mit tropfenden Haaren und sein Blick war grimmig. Ohne ein Wort betrat er den Raum und schnappte sich ein Handtuch welches auf einer Halterung hing. Dabei wandte er keine Sekunde seine Augen von mir ab. Ich musste dabei eher anfangen zu Lachen. Tja, hätte er sich halt nicht hinter mir versteckt, selbst schuld.
"Das war ja auch unbedingt nötig oder?" Sagte er bevor er sich das Tuch übers Gesicht rieb.
"Selbst schuld würd ich sagen.." antwortete ich ihm immer noch grinsend.
Ich fing jetzt auch an meine Haare ein bisschen zu trocknen. Eigentlich waren sie ja schon wieder trocken vom Regen, aber jetzt ja nicht mehr.
Ich fing an alles im Handtuch etwas auszudrücken. Ich sah mich währenddessen im Spiegel, Blake auch. Ich war eigentlich auf meine Haare konzentriert als mir plötzlich auffiel, dass Blake sich sein Shirt auszog. Ich hielt inne und konnte nicht anders als seinen trainierten Oberkörper zu betrachten. So richtig ohne Shirt hatte ich den ja noch nie gesehen, shit der sah verdammt gut aus. Zum Glück bemerkte ich mein Peinliches Starren nach wenigen Sekunden und wandte mich ab, innerlich verpasste ich mir schon einen Arschtritt der mich auf den Mond befördern könnte. Ich hoffte er hätte es nicht bemerkt, aber da hatte ich den Spiegel nicht eingerechnet, er konnte mich da ja klar und deutlich sehen, nicht nur ich ihn.
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Lebenskampf
Teen FictionDie 17 jährige Hailey lebt mit ihren zwei Brüdern in einer Kleinstadt und führt bei ihnen ein mehrheitlich glückliches Leben. Allerdings ist in der Schule genau das Gegenteil der Fall, sie ist die Aussenseiterin, wird verarscht und gemobbt. Was aber...
