Charlie Spencer
Ich legte mich auf das Bett. "Wieso hast du das getan?", fragte ich Jamie und sah ihm beim umziehen zu. "Wieso denn nicht? Wir müssen unserem Cian ein bisschen helfen. Laut John würden sie super zusammen passen. Außerdem ist es nur ein Essen." Ich seufzte. "Ja. Hier. Bei uns. Du weißt doch, dass er sich unwohl fühlt, wenn andere hier sind. Vor allem, wenn sie in Cians Alter sind."
"Er sollte froh sein, dass er so gut leben kann. Sonst wäre sein Traum nicht möglich." "Das weiß er doch. Aber du weißt auch, wie er ist." Jamie legte sich neben mich. "Ich weiß."
Lächelnd gab ich ihm einen Kuss. "Weißt du was? Ich habe mir etwas überlegt." "Was denn?" Jai rollte sich auf mich. "Wir wollten doch eigentlich schon lange noch ein Kind. Wie wäre es, wenn wir über eine Adoption nachdenken?", sprach ich meinen Gedanken laut aus. "Eine Adoption?" Jamie wirkte überrascht. "Eine Überlegung wäre es wert. Immerhin fliegst du vorerst nicht mehr so oft um die ganze Welt", erwiderte ich.
"Wir sollten es uns aber gut überlegen und nicht überstürzen." Jamie küsste mich. "Oder Cian schenkt uns jetzt schon ein Enkelkind", flüsterte Jamie und küsste meinen Hals.
"Dad! Jamie!" Die Tür unseres Schlafzimmers wurde aufgerissen. Cian kam zu uns und ließ sich auf das Bett neben uns fallen. Lautlos seufzend legte Jai sich neben mich. "Ich verstehe Mädchen nicht. Die sind so kompliziert!" Cian sah an die Decke.
"Du meinst wohl eher ein Mädchen, nicht wahr?" Jamie stützte sich auf mir ab. "John telefoniert seit Stunden mit diesem Jungen", seufzte er. "Wieso nervt sie mich immer? Das macht mich wahnsinnig!"
"Sie mag dich und möchte dich kennenlernen. Anders kommt sie nicht an dich heran." "Sie kann ja nichts, was ich kann!" Ich zog eine Augenbraue hoch und strich über Jamies Arm. "Woher willst du das wissen?" "Als würde ein Mädchen Schach spielen! Oder singen können! Oder Mathematik beherrschen!", rief er aufgebracht. "Ich erinnere dich gerne daran, dass deine Mitschüler nicht alle männlich sind und diese sogar Schach spielen und singen. "
"Das sind Ausnahmen", grummelte er. "Frag sie doch einfach nach ihren Hobbys." "Das klingt ja so, als würde ich mich für sie interessieren." Ich seufzte. Mit Cian hatte man es oft nicht so einfach.
"Du interessierst dich doch für sie. Das ist zwar nicht so offensichtlich, aber wir kennen dich." "Nein, tut ihr nicht!" "Wie alt bist du noch gleich?", fragte Ich schmunzelnd. "17 Jahre und 305 Tage. Wieso?"
"Wir kennen dich also schon 17 Jahre und 305 Tage. Da willst du uns sagen, dass wir dich nicht kennen? Cian, ich bitte dich." Lächelnd wuschelte ich ihm durch seine Haare.
"Wir lieben dich und kennen dich. Wir helfen dir bei jedem Problem." "Gut. Dann beseitigt sie." "Okay, das werden wir nicht tun", lächelte Jamie. Ich liebte sein Lächeln. Noch immer strahlte er wie am ersten Tag, als ich ihm begegnet war.
"Und schickst du uns dann noch kurz John vorbei?" "Was hat der Idiot denn diesmal wieder angestellt?" Cian verdrehte seine Augen und stand auf. "Wir wollen ihm nur etwas sagen, das ist alles."
Jamie gab mir einen Kuss. "Du bist so sexy." Lächelnd strich er mir über meine Brust. "Was ich jetzt alles mit dir anstellen könnte." "Du musst dich leider gedulden." Breit grinste ich. "Ich weiß. Es macht alles so unerträglich, aber wenn ich dich dann für einen Abend alleine habe, ist die Freude und die Lust noch größer."
"Mamma Mia, das macht mich ja auf Sex noch neugieriger." Wir beide sahen erschrocken zur Tür. John grinste uns an. "Was gibts?" "Schließe die Tür und komm her." John nickte und schloss die Tür. "Aber so sehr, wie ich euch liebe, für einen Dreier bin ich einfach nicht bereit."
Sprachlos sah ich ihn an. "Du denkst-" "Quatsch. Nur bei Cian muss ich mir alles zweideutige verkneifen", grinste John und schmiss sich zu uns auf das Bett. "Was gibt es so dringendes?"
"Also, wir-" Ich räusperte mich. "Okay, ich-", fing Jamie an, weshalb ich zufrieden nickte. "Ich habe Caitlyn und ihre Familie zu uns eingeladen. Für das kommende Wochenende. Ich möchte Cian gerne helfen und ich möchte dieses Mädchen kennenlernen." John nickte. "Ihr wisst aber schon, dass Cian das alles hier peinlich ist?" Synchron nickten mein Mann und ich.
"Deswegen wirst du ihm nichts davon sagen und uns helfen. Freitag habt ihr ausnahmsweise kurz vor drei Schulschluss, ihr wärt aber schon halb vier hier. Du musst ihn aber bis um vier beschäftigen, denn um vier kommen die Schmidts. Okay?" "Das sollte ich hin bekommen."
John biss sich auf seine Unterlippe. "Jamie, du hast doch so deine Kontakte, ne?" "Worauf willst du hinaus?" Jamie legte sich auf mich und sah John skeptisch an. "Kann Mylo nicht auch kommen? Kannst du da irgendwas machen?" "Ich sehe, was ich tun kann. Aber jetzt gehst du schlafen." "Okay, gute Nacht und danke." John lächelte und stand auf, verließ das Zimmer.
Da Jamie noch immer auf mir lag, schob ich meine Hand in Jais Boxershorts, ließ sie dort auf seinem Hintern verweilen. "Hm, du weißt wirklich, wie du mich verrückt machen kannst."
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DARKNESS ∣ Fortsetzung zu Heavy Past
RomanceCian-James Spencer und Dylan Martinéz sind die wohl unterschiedlichsten Brüder, die es in Australien gibt. Doch eins haben sie gemeinsam: beide werden von der Dunkelheit umhüllt. Verfolgt hier die beiden Geschichten der Söhne von Jamie-Cormac & Char...
