{chapter 4; was zum-?}

294 12 2
                                        

Das erste was ich bemerkte war, dass mein Kopf unfassbar wehtat. Das Stechen war so extrem, das ich mich nicht mal traute meine Augen zu öffnen.

Von weitem konnte ich Vögel zwitschern hören. Anscheinend war mein Fenster geöffnet.

Erst jetzt bemerkte ich, wie warm mein Gesicht war. Als hätte stundenlang die Sonne darauf geschienen.

Doch das war mir gerade egal. Diese Kopfschmerzen waren unerträglich. Ich brauchte auf jeden Fall sofort eine Schmerztablette.

Also öffnete ich langsam meine Augen und wurde sofort von der grellen Sonne geschienen. Kurz schloss ich meine Augen wieder und öffnete sie dann schlussendlich ganz. Nach einer Weile hatten sie sich an das Licht gewöhnt.

Ich blickte gerade Wegs in den strahlend blauen Himmel und über mir konnte ich einen riesigen Baum erkennen, der mir etwas Schatten spendete.

War ich draußen eingeschlafen?

Nein, das konnte nicht sein. So viel Alkohol hatte ich doch nicht auf der Party getrunken.

Erst jetzt nahm ich den frischen Duft des Grases wahr, auf dem ich lag.

Langsam versuchte ich mich aufzusetzen. Ein schmerzerfülltes Zischen kam mir über die Lippen. Mein ganzer Körper fühlte sich komplett ausgelaugt an, als wäre er die letzten Stunden nur gerannt.

Im Sitzen tat mein Kopf noch mehr weh und ich fing an meine Schläfen zu massieren, was natürlich nichts brachte.

Ich ließ nun meinen Blick durch die Umgebung wandern.

Was zum-?

Um mich herum war keine Menschenseele. Auch keine Häuser waren zu erkennen.

Nur Bäume, Gras und Vögel die zwitscherten.

Wo zum Teufel war ich?!

Langsam stand ich auf. Meine Beine wackelten gefährlich, doch mit zusammengebissenen Zähnen konnte ich stehen.

Was war hier los?

Mein Kopf brummte immer mehr und ich zuckte bei den Schmerzen zusammen.

Das sollte sofort aufhören!

Vorsichtig machte ich ein paar Schritte und wäre fast wieder hingefallen, aber umso mehr ich mich konzentrierte, desto besser wurde es und die Müdigkeit verschwand aus meinem Körper.

Ich musste unbedingt herausfinden, wo ich war und wie ich hier her gekommen war.

War ich mit irgendjemanden von der Party weggegangen? Hatten wir uns verloren?

Das letzte an das ich mich erinnern konnte war, dass ich auf der Party getanzt hatte und dann war alles schwarz.

Was war bitte passiert?

Niemand war hier. Nur die Vögel waren die einzigen lebenden Geschöpfe neben mir, die sich hier aufhielten.

Nicht mal die Geräusche eines fahrenden Autos waren zu hören. Was hieß, dass hier in der Nähe nicht mal eine Straße war.

Ich machte ein paar Schritte weiter und verließ so nun ganz den wenigen Schatten, die mir der Baum gegeben hatte.

Es war wunderschön hier, aber irgendwas ließ mich unfassbar unruhig werden.

Hier stimmte was ganz gewaltig nicht.

Ich schaute an mir herunter und musste feststellen, dass ich immer noch die Kleider von der Party an hatte. Eine einfache blaue Jeans Hose und ein graues T-Shirt. Selbst der Schlüssel, den mir mein Vater geschenkt hatte, hing immer noch um meinen Hals.

Another World || Ereri FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt