Kapitel 23 ~Verrat

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{Natsuya POV}

Ich lag auf meinem Sofa und schaute Fernsehen. Es war ein Abend, wie eigentlich jeder anderer. Allerdings blieben meine Gedanken immer mal wieder bei Lucy und der blonden Mafiosi hängen.>Ich ging immer wieder meine Schritte durch, wie ich bei Lucy und Higuchi weiter vorgehen sollte, wie ich sie komplett auf meine Seite schlagen kann, sie wäre sehr nützlich für die Detektive und ich mein Kyoka wurde auch von der Mafia aufgenommen.<

Der Klingelton meines Handys riss mich plötzlich aus meinem Gedanken. Ich schaute auf das Display, „Higuchi" stand auf dem Display. Ich nahm ab. „Natsuya!!" keuchte sie ins Telefon. „Was ist los?!", entgegnete ich ihr. „Ich glaub, ich hab Mist gebaut! Kann ich zu dir?!"

„Eh ja klar! Aber wo bist du jetzt?!" fragte ich sie, wenn sie nah genug bei mir war, kann ich sie direkt zu mir holen.

„Ich bin... ich bin irgendwo in der Stadt. Warte!! Hier ist eine Schule!! Eine Grundschule!!"

„Ok warte kurz!! Bleib da stehen ich komme!!"

„Was aber wie!!"

Ich legte auf, holte die Yokohama Karte raus und schaute bei einem vertrauten Bezirk nach einer Grundschule.

„Ya! Die Yamasu Grundschule!! Halte durch, Higuchi, ich bin gleich bei dir..."

Ich fixierte meine ganze Kraft nur auf diesen einen Ort und erschuf ein Portal dort hin.

Ich ging hin durch, hielt es auf und rief nach Higuchi.

„Natsuya!!" sie lief auf mich zu. Als sie vor mir stehen blieb, packte ich sie und nahm sie mit ins Portal zurück.

Mit dem Ruck, mit dem ich sie packte, knallten wir auf den Boden. „Ahhhh!"

Das Portal schloss sich sofort wieder und ich bemerkte erst nach einigen Sekunden, dass Higuchi auf mir lag. „Ehh... Ahhh!! Es tut mir leid!!" sie bemerkte, dass sie auf mir lag und wich zurück. „Mh? Ist doch alles gut." Ich stand auf, um ihr aufzuhelfen und ich reichte ihr meine Hand. „Ehm... Danke..." sie war plötzlich so schüchtern.

„Möchtest du etwas zu trinken oder etwas zu essen haben?", bot ich ihr direkt an. Sie lehnte jedoch dankend ab. „Du sag mal? Was genau ist denn bei dir eigentlich los? Ich meine, nicht ohne Grund, kommst du, ausgerechnet zu mir?" das MIR betonte ich extra. „Also ich ..." ich sah, wie sie zitterte, kramte eine Decke heraus und legte sie, um ihren zarten Körper. Außerdem setzte ich Tee auf. Sie beobachtete mich bei allem, was ich tat.

Der Tee war fertig. Ich brachte ihr den Tee und stellte meinen auf den Tisch ab. Sie nahm ihn dankend an und nippte an dem Tee, weil dieser heiß war. Danach erzählte sie mir alles über den Vorfall mit Akutagawa und weiteres.

Nachdem sie fertig war, brauchte ich eigentlich erstmal Zeit zum Nachdenken, weil sie meinen kompletten Plan durcheinander geworfen hat. >Ich hatte ja nicht damit gerechnet, dass sie jetzt schon vor der Mafia flüchten müsste. Ach Higuchi ... warum musst du alles, was ich plane, immer auf den Kopf stellen...< Meine Gedanken spielten verrückt.

„Wirklich begeistert davon, bin ich natürlich nicht, aber ändern können wir es auch nicht. Pass auf, wir müssen erstmal eine neue Wohnung für dich finden, aber lass das mal meine Sorge sein. Allerdings denke ich nicht, dass du dich ewig hier verstecken kannst..."

„Aber was soll ich denn sonst machen? Alle gehen davon aus, dass ich sie verraten habe... Der Boss würde mich töten lassen und zu meinem Meister kann ich auch nicht mehr!" sie fing plötzlich an bitterlich zu weinen.

Ich rutschte zu ihr und schloss meine Arme um sie. „Ich habe ihn verloren!! Das was ich die ganze Zeit verhindern wollte!! Ich wollte nur Sie von ihm weg haben und ihn nicht verlieren!!" weinte sie sich in meinen Armen aus.

„Shhh... Das sollte nicht dein Verlust sein, sondern seiner! Er weiß dich nicht zu schätzen... und so jemanden solltest du nicht dein Herz schenken. Das hat jemand besseres verdient." versuchte ich sie zu beruhigen.

„Meinst du? Aber was soll ich denn jetzt machen?! Ich kann nicht mehr zurück!" Mittlerweile schaute sie mich mit ihren verheulten Augen an. Sie tat mir leid. Ich würde sie jetzt zu gerne mit einem Kuss ablenken und sagen, sie solle in die Detektei kommen, aber ist das nicht etwas zu früh? „Pass auf, wir biegen das irgendwie wieder gerade. Du bleibst jetzt erst mal in meiner Nähe und dann schauen wir weiter, ok?" bat ich ihr an.

„Wenn das wirklich für dich Okay ist..."

„Ja ist es! Und jetzt hör auf zu weinen, weinen steht dir überhaupt nicht." Als ich das sagte, legte ich meine Finger an ihr Kinn. Sie wurde schlagartig rot und drehte ihren Kopf weg. „L-lass das!", ich wurde daraufhin selber leicht rot und musste anfangen zu lachen. Sie ist einfach nur zuckersüß, wenn sie so reagiert.

Als ich sie dann endlich mit irgendwelchen Geschichten ablenken konnte, wurden wir nach einer Zeit echt müde. Ich machte das Bett für sie fertig und nahm alles aus meinem Zimmer alles, was ich brauchte. „Ist das wirklich okay, wenn ich in deinem Bett schlafe? Ich meine, es ist dein Bett."

„Nein alles gut. Schlaf du mal in meinem, das ist tausendmal bequemer als das Sofa." >und deswegen schlafe ich auch aufm Sofa und nicht du!<

Sie legte sich in mein Bett, mit einem zu großen T-Shirt und bedankte sich nochmal. „Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Selbstverständlichkeit! Und nun Ruh dich aus, du hattest einen harten Tag. Gute Nacht~."

Ich verließ das Zimmer und richtete das ach so bequeme Sofa her. Mir war bewusst, dass ich heute Nacht nicht lange schlafen werde. Stattdessen machte ich mir unendlich viele Gedanken über meine nächsten Schritte, durchdachte und hinterfragte alles, was mein Plan gefährden könnte.

[Stunden später, am Morgen]

Wie erwartet habe ich kaum ein Auge zugemacht. Als ich auf die Uhr sah, 8 Uhr, stand ich auf. Ich zog mir ein T-Shirt und eine Jogginghose an und ging zur Küche. Ich trank etwas, ging ins Bad, machte mich dort richtig fertig und holte etwas zu essen.

Als ich nach ihr schaute, sah ich, wie sie friedlich und unbekümmert schlief. Am liebsten hätte ich sie weiterhin beobachtet, aber ich hatte für sie ein schönes Frühstück geplant. So richtete ich mein Wohnzimmer für sie her und fing an den Tisch zu decken.

Mittlerweile hatten wir es kurz vor neun, ich saß auf dem Sofa und überflog die Zeitung, was wichtig für mich erschien, las ich mir durch. Dort stand z.B. etwas über die Mafia, dass sie wieder Polizisten umgebracht haben und teilweise Geld stahlen usw. >Ob meine kleine Schwester was damit zu tun hat? Was ist bloß aus ihr geworden..., wäre sie immer an meiner Seite gewesen, hätten wir wunschlos glücklich sein können...<

Das Geräusch der Badezimmertür riss mich aus meinen Gedanken. Ich schaute zum Badezimmer, wo Higuchi plötzlich stand und mich peinlich anschaute. „Guten Morgen, mach dich kurz fertig und dann können wir frühstücken." lächelte ich sie an.

Sie nickte nur und kam 10 min später wieder raus. Sie hatte die Sachen angezogen, die ich für sie besorgt hatte und ich musste sagen, sie sah umwerfend aus. Ich deutete auf ihren Platz, woraufhin sie dort Platz nahm.

Während des Frühstücks betrachtete ich sie ein weiteres Mal und wurde aufgrund ihrer Schönheit leicht rot. "Ehm... Hab ich was am Mund?" fragte sie verwundert. "Nein, alles gut." schaute ich weg. Nach dem Frühstück machte sie sich noch richtig fertig und wir fuhren zu meiner anderen Wohnung. Lange bin ich nicht mehr mit meinem Auto gefahren..., während der Fahrt war es ziemlich ruhig, ich hatte den Eindruck Higuchi ist mir gegenüber ein wenig schüchtern...

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Ich hoffe euch gehts gut und euch gefällt dieses Kapitel, nächstes Mal gibt es dann gleich zwei Kapitel am Stück und ich verspreche euch, DIE WERDEN AUFREGEND XD!!! Freut euch auf jeden Fall! Und schreibt mir gerne wie ihr dieses Kapitel fandet, ich freue mich über jeden Kommentar :D

Leiden schafft Liebe (Bungou Stray Dogs OC Fanfiction)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt