Ran pov.
Gegen 17 Uhr war das Meeting zu Ende und ich wollte mich auf den Weg nach Hause machen.
,,Können wir mitkommen?", fragte Izana, zeigte auf Kakucho.
,,Klar, Y/n müsste auch noch zu Hause sein", sprach ich, was Izana lächeln ließ.
,,Deine Freundin ist wirklich eine Süße. Aber sicher, dass es so eine gute Idee war, sie mit Rindou alleine zu lassen?", fragte der Weißhaarige, während wir durch die kalten verschneiten Straßen gingen.
,,Ich weiß es nicht", sagte ich, sah auf mein Handy.
Die Kleinere hatte auf keine meiner Nachrichten geantwortet und so langsam machte ich mir Sorgen, dass ihr etwas passiert war.
Als wir meine Wohnung betraten, stellte ich fest, dass Y/ns Schuhe fehlten. Sofort machte sich ein ungutes Gefühl in mir breit, weshalb ich die Kleinere suchte, sie jedoch nicht fand. Als wir Drei in die Küche gingen, saß Rindou in dieser, hatte einen Verband um den Kopf und ein Pfaster auf der Wange.
,,Wo ist Y/n?", fragte ich, stellte mich vor meinen Bruder.
Angesprochener zuckte nur mit den Schultern und sah weiter auf sein Handy. Seine Hoodie Ärmel waren etwas hochgerutscht und ich konnte leichte Blutergüsse um seine Handgelenke erkennen.
Wut machte sich in mir breit und ich knirschte sauer mit den Zähnen. Izana und Kakucho verstanden die Situation gingen ins Wohnzimmer und ließen mich mit meinem Bruder alleine.
,,Was hast du mit ihr gemacht?", fragte ich, ballte meine Hände zu Fäusten, spürte wie sich die Wut weiter in mir anstaute.
,,Mit ihr geredet, aber deine kleine Schl-"
,,RINDOU HAITANI, ICH WILL WISSEN WOHER DU DIESE VERLETZUNGEN HAST UND WO MEINE FREUNDIN IST! MEHR NICHT!", schrie ich meinen jüngeren Bruder an, schlug auf den Tisch.
,,Okay okay, ich habe mich mit ihr geprügelt aber wo sie ist weiß ich nicht, sie ist wahrscheinlich gegangen", antwortete er genervt, sah mich monoton an.
Gestresst fuhr ich mir durch die Haare, überlegte, wo sie sein könnte.
,,Ist das jetzt nicht egal? Ich mochte sie eh nicht, such dir doch einfach eine andere", meinte mein Bruder, was ich nur noch ignorierte, in den Flur rannte, mir Schuhe und Jacke anzog und aus der Wohnung stürmte. Der erste Ort der mir in den Sinn kam, war bei ihr zu Hause.
Bei ihrer Wohnung angekommen, klingelte ich wie ein Verrückter, jedoch machte mir nur ihre Mutter auf.
,,Ran, was ist los?", fragte sie, sah mich verwirrt an.
,,Wo ist Y/n?", fragte ich, spürte wie meine Stimme zitterte.
,,Ich weiß es nicht, vielleicht bei Freunden, aber war sie nicht bei dir?"
,,Ja schon", meinte ich, machte auf dem Absatz kehrt und rannte warlos durch die Straßen Tokyos, rief Y/n an, schrieb ihr unzählige Nachricht, diese nichteinmal ankamen.
Das ich ihre Mutter verdutzt zurück ließ und sie mir noch meinen Namen hinterher rief, bekam ich nicht wirklich mit.
Mittlerweile wurde es dunkel und die Stadt wurde nur noch von den Lichtern der-
Genau die Lichter, der Berg, da könnte sie sein - fiel es mir plötzlich ein. Immerhin hatten wir dort unser erstes Date und ich wusste noch genau, wie angetan sie von dieser Aussicht war.
Ich rannte zu dem Berg und erblickte tatsächlich eine kleine Gestalt, diese auf der Leitplanke saß und auf das nächtliche Tokyo sah.
Ich spürte wie sich Erleichterung in mir breit machte, mir eine Last vom Herzen fiel. Langsam ging ich auf sie zu, schlang meine Arme um ihre Taille, worauf sie erschrocken aufzuckte.
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𝐹𝑖𝑟𝑠𝑡 𝐿𝑜𝑣𝑒ᴿᴬᴺ ˣ ᴿᴱᴬᴰᴱᴿ
FanfictionDer 31.10.2005. Der Kampf auf dem Schrottplatz und das erste Mal, als ich ihn sah. Seine violetten Augen zogen mich sofort in seinen Bann und lösten in mir ein befremdliches Gefühl aus. Wie nah ich dem Haitani noch kommen würde und wie sehr er mich...