Lachend schmierte ich Julian seine gesichtsmaske ins Gesicht.
Er legt viel wert auf reine Haut. Ich hatte früher zum Beispiel echt Probleme mit meiner Akne, aber jetzt passt es wieder.
„nimm doch jetzt auch harvey, das ist dann voll süß!" versuchte er mich zu überzeugen.
Er setzte seinen Hundeblick auf, dem ich nie widerstehen kann.
Bei dem Anblick schmilzt mein Herz.
„meinet wegen." schnappte ich mir den Pinsel.
Juli freute sich wie ein kleines Kind. Sein Lächeln erschien wieder so breit.
Ich liebe es.
Ich weiß nicht, was meine Hand da machte, aber auf jeden Fall nicht die Maske ordentlich auftragen.
Ich bin wirklich zu unfähig, eine Maske aufzutragen? Ich sehe aus wie ein Gespenst.
„komm her, ich übernehme das." lachte er. Obwohl ich eigentlich leicht verärgert bin, dass ich es nicht selbst schaffe, fing ich auch an zu lachen.
Bei seinem Anblick muss man das einfach. Wenn er lacht, explodiert ein Feuerwerk in mir.
Wenn er glücklich ist, bin ich das auch.
„lass uns bilder machen wir sehen so süß aus." kam es überzeugend aus ihm.
Er hatte tatsächlich recht. Wir sehen eben aus wie...ein paar.
Immernoch surreal, aber wunderschön.
Ich stimmte ihm zu, und schon schoss er einige Spiegelbilder.
Auf manchen küssten wir uns.
Die Bilder waren echt süß geworden.
Am liebsten würde ich sie posten, aber das geht eben nicht.
Irgendwann. Irgendwann werde ich sie posten können. Ich bin mir sicher.
Es ist erst 14 Uhr. Gestern sind wir einfach eingeschlafen.
„was machen wir heute?" fragte ich ihn interessiert. Ich meine, jeden Tag kuscheln wir, und dagegen habe ich auch gar nichts, aber ich will mal irgendwie raus. Ist nur schwierig, wenn man selbst Profifußballer ist, und auch noch mit einem zusammen ist.
„Essen gehen." schlug er vor. Nein, er hatte es schon festgelegt.
Ich grinste ihn an.
„dagegen habe ich nichts, Herr brandt" gab ich nur zurück, und neckte ihn mit seinem Nachnamen.
Mit meinem Freund essen gehen.
Hört sich gut an.
„na gut, herr havertz, machen sie sich aber schick!" befohl er mir. Ohgott.
Ich hasse es, mich selbst in Anzügen zu sehen, aber für ihn mach ich das.
Außerdem würde ich ihn dann ja auch mal so sehen. Schon oft habe ich daran gedacht, wie er wohl aussehen würde.
Meine Vorfreude stieg deutlich an.
„harvey, komm jetzt!" wurde ich von jule unterbrochen, der womöglich schon an der Tür stand. Ich war grade dabei, meine Haare noch zu bändigen. Eher Erfolgslos. Egal.
Ich habe ihn noch nicht gesehen, und er mich auch nicht. Ich sprühte mich nochmal schnell mit meinem Parfüm ein, und lief dann nach unten, wo ich ihn sah.
Wow.
Mehr fällt mir nicht ein. Ich blieb stehen, einige Meter von ihm entfernt.
Ich habe mir ihn schon oft so vorgestellt, aber dieser Anblick übertrifft alle Erwartungen.
Er sieht so gut aus.
Ich muss aufpassen, dass ich nicht Sabbere.
Ich räusperte mich und kam ihm näher.
„Du siehst so wunderschön aus." platzte es aus ihm. Mein Bauch schlug wieder Saltos.
„Und du erst Jule, wirklich." gab ich zu.
„Und weißt du was? Um so froher bin ich, dich meinen festen Freund nennen zu dürfen. Du bist nur meiner. Niemand anderes darf dich anfassen, so wie ich es tue." fügte ich noch hinzu. Sollte er ruhig wissen, wie verliebt ich bin.
„Ich will auch von niemanden anderen so angefasst werden, außer von dir." grinste er. Meine Gedanken werden direkt versaut. Scheisse. Nicht jetzt.
„Du darfst auch, wann immer du willst.
Ich gehöre ganz dir." schob er hinterher.
Ich habe nichtmal bemerkt, wie klein der Abstand zwischen unseren Lippen geworden ist.
Seine worte machen mich so an.
Es gibt jetzt 2 Optionen:
Option 1 ist, einfach los gehen.
Option 2 ist, ihn hier und jetzt nehmen.
„Du weißt, was ich jetzt gerne machen würde, aber wir müssen los." entschied ich mich für Option 1.
„Das wird später aber nachgeholt" zwinkerte er mich an.
Das wird es, ganz sicher.
Es war wirklich wunderschön, mit ihm Zeit zu verbringen. Das Essen war hervorragend. Wir haben so gute Gespräche gehabt. Über unsere Lebenseinstellungen, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen, und so weiter...
In fast allen Dingen, sind wir uns so gleich. Ich vertraue Julian zu 100%.
Schon seit Anfang an hat er einen großen Platz in meinem Herzen. Ich will ihn nie wieder verlieren.
Früher war ich einfach zu dumm, um mir meine Gefühle für den kleinen einzugestehen.
Als wir uns dann wieder gesehen haben, war mir klar, dass ich ihn nie wieder los lassen wollen würde.
Ich weiß noch ganz genau, als ich betrunken war, und wir rumgemacht haben. Ich konnte nie genug von seinen Berührungen haben. Genauso geht es mir heute noch.
Er weiß genau, wo meine Schwachstellen sind.
Er weiß genau, wo er mich berühren muss.
Mit ihm ist alles so intensiv. Noch nie habe ich die Liebe zu einem Menschen so stark gefühlt. Ich weiss jetzt, was liebe bedeutet.
Julian. Julian ist meine große Liebe. Ich hoffe, er weiss wie glücklich ich mit ihm bin.
In diesen Gedanken, schaute ich die ganze Zeit in seine Augen. Er unterbrach den Blickkontakt aber auch nicht.
Seine Augen fixierten meine, und meine seine.
„du hast die schönsten Augen" lächelte er mich sanft an.
Ich nahm seine Hand über den Tisch, und streichelte sie. Würde man uns jetzt von der Seite fotografieren, würden wir warscheinlich so aussehen, wie ein altes Ehepaar.
Aber das ist mir egal.
„danke juli" lächelte ich zurück.
„womit habe ich dich nochmal verdient?" fragte er mich unglaubwürdig.
„Das selbe könnte ich dich fragen.
Ich bin der Meinung, dass wir zusammen gehören. Egal was passiert, wir werden immer zueinander finden. Meine Meinung wird sich auch nie ändern.
Nie werde ich aufhören dich zu lieben, merk dir das. Nie." erklärte ich ihm ehrlich. Sein Blick wurde so sanft.
„ich werde dich auch immer lieben, wirklich." gestand er mir.
„oh Gott, wir sind so schnulzig" musste ich natürlich den Moment zerstören.
„Hast recht, aber es ist nun mal die Wahrheit." zwinkerte er mich an.
„lass uns gehen" bot ich ihm an.
Er nickte, und bezahlte dann.
Auf der Autofahrt, legte er seine Hand auf die Innenseite meines Oberschenkels.
Er strich ein paar mal etwas höher, und dann etwas tiefer.
Ich versuchte meine Atmung zu kontrollieren. Ich muss mich echt konzentrieren.
Mein Blick schweifte zu ihm.
Er sieht so fixiert auf die Straße aus. Und es ist unglaublich heiß.
Warum auch immer.
Seine jawline. Seine perfekte Nase.
Sein Seitenprofil war einfach phänomenal.
Er drehte sich kurz zu mir um.
Er in diesem Anzug. Der Anblick lässt mich durchdrehen.
Ich zog die Luft ein. Ich muss mich echt beherrschen.
Er lachte kurz etwas auf, aber fokussierte sich wieder auf die Straße.
Ich kann es kaum abwarten, nach Hause zu kommen.
Was wird da wohl passieren...?👻
Dankeschön für die ganzen Stimmen und reads. Finde das einfach gar nicht selbstverständlich! Vielen vielen dank!<3
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meant to be || bravertz ff
RomanceKai und Julian haben sich seit leverkusen nicht mehr gesehen. Im november stand Julian aber im Kader der deutschen Nationalmannschaft und trifft somit das erste mal seit Jahren wieder auf kai...wenn sie dort nur schon gewusst hätten, wie sehr sie si...
