Ayla ist ein ganz normales Mädchen. Achtzehn. Vater. Bruder. Nervendes Schulleben. Und beste Freunde die diese besser machen....
Naja wäre da nicht der Umzug...
Neue Stadt.
Neue Geheimnisse.
Fragen über fragen.
Lügen über lügen.
Wird sie die G...
Zu dritt standen wir nebeneinander vor dem großen Haus. Wir waren nur zu dritt und dieses Haus war größer als unser letztes! Es war schon fast eine Villa! Woher kam das Geld auf einmal?!
Vater klatschte in die Hände. „Ja dann! Packen wir aus! Es ist schon dunkel und ihr müsst morgen in die Schule." Beide seufzten wir, doch taten, wie er es sagte. Koray machte den Kofferraum auf und überreichte mir zwei Taschen und ein paar Jacken.
Voll bepackt lief ich drei Stufen zur Haustür hoch und trat in den großen weißen Flur ein. Nach links war eine Tür, die sich als begehbarer Schrank herausstellte, in dem ich schnell die Jacken hinhängte. Weiter schaute ich rechts durch eine andere Tür, die sich als Badezimmer herausstellte. Also trat ich weiter ins Haus hinein.
Vor mir führte ein offener Flur zu einer Treppe, die nach oben und nach unten führte. Nach links war eine Wand mitten im Raum, die den Flur von dem großen Wohnzimmer und Esszimmer trennte. Ein weißes Sofa stand dort. Dahinter war eine Glaswand, die den Blick auf einen Riesengarten freigab, wobei ein Teil der Glaswand bestimmt eine Tür ist. Weiter lief ich durch die andere Öffnung, an dem Kamin vorbei, zurück in den Flur. Vor mir, gegenüber von dem Wohnzimmer, war eine Küche mit Esszimmer und dann ging es schon nach oben.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
(Hoffe es ist so verständlich)
Oben angekommen waren fünf Türen, drei links, zwei rechts. Ich lief in die erste, wo sich ein kleines Büro befand. In der zweiten war ein riesiges Zimmer, was wahrscheinlich Vater gehört, also lief ich zur dritten, wo sich ein kleineres Schlafzimmer befand. Irgendwie seltsam, wenn schon alles vorhanden ist. Ich drehte mich zur anderen Flurseite und ging in das hinterste Zimmer.
Ein Doppelbett stand geradeaus an der Wand. Schräg rechts war eine kleine Sitznische an einem Fenster und rechts war neben einem Schrank noch eine Tür. Neugierig öffnete ich sie. Ein Badezimmer. Auf der anderen Seite war noch eine Tür, also führt die wahrscheinlich in das andere Zimmer. Kurzerhand entschied ich mich, dieses Zimmer zu behalten und ließ die Taschen fallen.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Schnell lief ich wieder runter und half Koray und Vater weiter, das Auto auszuräumen. Irgendwann hatte Vater angefangen, in der Küche schon ein paar Sachen auszuräumen und Koray ist auf Entdeckungsreise durch das ganze Haus gegangen. „Ist noch was im Auto?" Ich rief laut ins Haus hinein.
„Ja, eine Tasche oder so", meinte Koray und ein Gerümpel war zu hören. „Sorry!" Ich verdrehte die Augen. Er ist ein Jahr älter und macht dennoch viel Blödsinn. „Okay, ich hole sie."
Also lief ich wieder raus und warf mir die Tasche über die Schulter. Das Auto war leer, also schloss ich den Kofferraum und drehte mich erneut zum Haus. Erschrocken schrie ich auf und stolperte gegen das Auto.
„Entschuldigung. Ich wollte Sie nicht erschrecken." Ich atmete tief durch und winkte mit der Hand ab. „Ach! Alles schon wieder gut."
Gruselig! Ein etwas älterer Mann, breiter gebaut, stand vor mir. Seine dunkelblauen Augen fixierten mich skeptisch. Er sah sehr streng aus durch seine schwarzen, zurückgekämmten Haare und dem Hemd, was er trug.
Unsicher räusperte ich mich. „Kann- kann ich irgendwie helfen?" Oh bitte sag nein!!! „Ja, wer bist du?" Wie bitte?! Ich hob meine Augenbrauen. „Ach, und wer sind Sie?!"
Seine Augenbrauen zogen sich zusammen und er trat einen Schritt näher. „Vorsicht mit dem Ton, junge Dame." Ich schluckte und nickte zögerlich. Er macht mir irgendwie Angst.
„Ayla?! Wo bleibst..." Vater stoppte mitten im Satz. Sein Blick wurde fast panisch, als er mich und den Mann sah. „Oh!" Schnell kam er zu uns runtergehetzt und legte mir schützend einen Arm um die Schulter. „Hallo! Ich bin Mani, Manfred Weiß. Freut mich, Sie kennenzulernen."
Irritiert sah ich zu meinem Vater hoch. Wieso freut er sich, den Mann kennenzulernen? Ist er der Direktor oder sein Chef? Vater reichte dem Mann die Hand und er nahm sie mit einem Nicken entgegen. „Hallo. Mein Name ist Scott Black." Er warf mir einen kurzen Blick zu, dem mein Vater folgte.
„Oh, Ayla, bitte geh doch ins Haus." „Aber..." Ich wollte mich weigern, ihn nicht mit diesem fremden Mann alleine lassen, doch Vater warf mir einen strengen Blick zu. „Ayla... bitte." Ich seufzte und nickte. „Hat mich gefreut." Oder eher nicht. Gruseliger Mann.
Ich lief zum Haus und blieb in der Tür nochmal stehen, um einen letzten Blick zu Vater zu werfen. Eine Frau stand nun auch bei ihnen und sie unterhalten sich alle miteinander. Ich ließ meinen Blick in der Umgebung schweifen und entdeckte rot leuchtende Dinger.
Verwirrt blinzelte ich, doch da waren sie wieder weg. Mmhh, vielleicht nur Einbildung? Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter. Ich zuckte zusammen und ein Schrei verließ meine Lippen.
Ein Lachen ertönte und wütend stieß ich Koray meinen Ellenbogen in die Rippen. „Du Arsch! Was soll das?!" Koray lachte nur noch stärker und lehnte sich lässig an die Wand. „Was machst du hier?"
Zögernd deutete ich mit dem Kopf Richtung Vater und den Fremden. Er folgte meinem Wink und spannte sich sichtlich an. Was hat er denn? Ist ja fast wie bei Vater, als er so panisch war.
Koray räusperte sich und richtete sich auf. „Vielleicht gehen wir jetzt besser rein." Verwirrt runzelte ich die Stirn. „Aber.." „Oh Mann! Ayla!!! Kannst du nicht ein Mal das machen, was man dir sagt?!"
Überrascht machte mein Herz einen Satz und ich zuckte zurück. Was geht denn jetzt bei ihm?! Verstört nickte ich langsam. „Ist ja gut, ich gehe ja. Musst ja nicht sofort so ausrasten!"
Er schnaufte aus und machte mir Platz. Ich lief nach oben und verstaute alle restlichen Sachen. Aus meinem Fenster konnte ich noch beobachten, wie Vater sich freudig von dem Mann und der Frau verabschiedete und wieder ins Haus trat, während die beiden einfach in den Wald verschwanden.
Wie seltsam! Wer verschwindet denn bitte in einen Wald?! Obwohl, kann ja auch sein, dass sie dort wohnen. Seufzend ließ ich mich auf mein Bett fallen. Es war schon fast null Uhr. Am besten hole ich mir noch einen kleinen Snack und gehe dann schlafen. Immerhin ist morgen ja auch der erste Schultag. Hauptsache, es wird kein peinlicher erster Schultag.
———————————————————————— 1052 Wörter
Wir wissen alle das der Schultag lustig wird oder ? :)
Was denkt ihr wird passieren?
Der Mate? Oder peinliche anmachen? Sie verhaut es und kommt am ersten Tag zu spät?!