Kapitel 11

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Harry lächelte in sich hinein, als er sich in sein Bett legte. Die Aktion eben war mal wieder nicht geplant gewesen, aber genau richtig gekommen in der Situation. Er hatte Louis mal wieder an eine seine Grenzen herangeführt und er hatte es geliebt.

Seine am Ende ausgesprochene Drohung würde er natürlich nie ernst machen. Auch er hatte Grenzen und die waren mit seinem Mann definitiv um ein Vielfaches enger gesetzt als mit seinen Subs.

Louis würde er nie vor einem anderen zur Schau stellen. Er gehörte ihm und auch nur er durfte ihn je so sehen.

„Meintest du das eben ernst unten?", Louis blaue Augen sahen ihn unsicher an, als er zu ihm ins Bett krabbelte und seinen Kopf auf die Brust des anderen legte.

„Wenn du nicht gehorchst und es mir zu bunt wird, würde ich nicht drauf wetten, dass es ein Spaß war.", antwortete er und küsste Louis sanft auf die vollen Lippen.

„Und es hat dir doch gefallen eben, oder? Sei ehrlich.", er strich seinem Mann zärtlich durchs Gesicht und grinste als dieser einen Rotschimmer auf den Wangen bekam.

„Vielleicht.", antwortete dieser und Harry lachte heiser. „Ich habe es gewusst, du bist nicht halb so unschuldig wie du tust, du süßes Biest."

Louis fing an zu lachen bevor sie sich küssten und anschließend aneinander gekuschelt einschliefen.

XXX

Harry war am nächsten Morgen schon früh auf und ging die kleine Morgenrunde mit Speedy. Dabei ließ er den letzten Tag Revue passieren. Sein Leben war wirklich etwas ganz Besonderes. Er hatte finanziell ausgesorgt, durch das Erbe von seinen Großeltern und der Firma, die wie von selbst lief.

Er hatte den tollsten Mann der Welt, einen besten Freund der sein Wohl über sein eigenes stellte und ein paar der tollsten Jungs, die seine Leidenschaft mit ihm teilten. Nun hatte er auch noch das besondere Glück einen jungen Sub wie Niall zu bekommen.

Er hielt an und sah hinüber zu den schneebedeckten Bergspitzen und griff nach seinem Handy und wählte.

„Liam?", Harry hatte gehört, dass am anderen Ende der Leitung abgehoben wurde, aber nicht gesprochen.

„Harry?", hörte er eine vollkommen verschlafene Stimme und musste grinsen.

„Ja ich bin es. Hast du heute Abend bis morgen Vormittag Zeit?", fragte der Schwarzhaarige und Liam am anderen Ende musste sich erst sammeln und richtig wach werden.

„Ja, habe nichts vor wieso? Ist Niall nicht gekommen? Ist etwas passiert?", seine Stimme klang besorgt und er rieb sich den Schlaf aus den Augen.

„Nein, Niall ist hier. Aber ich hätte dich gern als seine Unterstützung bei uns."

Liam lächelte und fühlte Stolz in sich aufwallen. Harry bat ihm um Hilfe, ein Ereignis, das er im Kalender rot anstreichen würde.

„Natürlich gern. Wann soll ich bei euch sein?", fragte er und der Ältere grinste. Er wusste doch, dass er sich auf Liam verlassen konnte.

„Gegen 18 Uhr. Ich will das Niall heute Abend auf der Couch jemanden zum Kuscheln hat."

„Das heißt für mich keine Action?", Liam Stimme klang ein bisschen enttäuscht.

„Nicht an diesem Wochenende, aber dafür bekommst du einen extra Abend nächsten Monat. Ist das ein Deal?", fragte Harry und grinste.

„Deal, Sir.", gab Liam zurück.

„Alles klar, dann bis nachher."

XXX

Niall hatte gut geschlafen, irgendwie hatte ihm das Geständnis gestern wirklich mehr als gutgetan und er fühlte sich wohl und angenommen. Louis und Harry hatten ihn nicht ausgelacht, sie hatten ihn ernst genommen und er fühlte eine tiefe innere Dankbarkeit.

Ligatus - Larry Stylinson AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt