Harry hatte Niall absichtlich nichts von dem Plan erzählt, als sie gemeinsam die Treppe runtergingen. „Liam wird uns bereits erwarten.", Der Schwarzhaarige drückte seinen Jüngsten an die Wand, stützte links und rechts die Hände neben seinen Kopf.
Der Blonde hatte sich zwar gewundert, wohin sein Mentor verschwunden war, aber er hatte gedacht, dass er möglicherweise an der frischen Luft war.
„Ich gebe dir jetzt ein paar Regeln für unser heutiges Spiel und ich will, dass du mir ganz genau zu hörst.", die Stimme klang wieder unsagbar streng und Niall fing an zu zittern.
„Ich habe das alles mit Liam vorher abgesprochen. Er ist einverstanden, soviel zu der Frage, die in deinen Augen steht.", Harry grinste leicht, als sein Jüngster den Blick noch etwas mehr zu senken schien, weil er ihn in seinen Gedanken erwischt hatte.
„Du wirst heute, wenn du es nicht vorher durch dein Safe-Wort abbrichst, Zeuge einer Schlagsession werden. Das ist etwas, was Liam sehr mag, weil er da den Kopf komplett frei bekommt. Ich werde sehr viele verschiedene Gerätschaften benutzen und du wirst sehen, wie sie auf ihn wirken."
Harry beobachtete genau, wie sich alle Härchen an Nialls Körper aufstellten und strich ihm über die Wange.
„Du wirst Liam schreien hören, teils aus Schmerz, vielleicht aus Lust. Du wirst das nicht kommentieren und nicht einschreiten, so sehr du auch meinst das vielleicht tun zu müssen. Hast du mich verstanden?", der Schwarzhaarige griff mit seiner rechten Hand nach der Kehle des Kleineren und dieser nickte. „Ja, Sir."
Sofort bildete sich ein zufriedenes Lächeln. „Sehr gut, Niall.", er strich jetzt einmal über seine Wange, bevor er fortfuhr. „Möglichweise werde ich dich zu einem späteren Zeitpunkt auch auffordern mitzuspielen. Das entscheide ich dann, erwarte aber, dass du mir absolut vertraust und die Dinge die ich der Meinung bin dir dann zumuten zu können, auszuprobieren. Vertraust du mir, Niall? Möchtest du es probieren? Du kannst jederzeit abbrechen. Niemand wäre dir böse.", die Stimme war ganz tief und wieder begann der Kleinere stärker zu zittern. „Ja, ich vertraue ihnen Sir und ja, ich möchte es probieren."
„Gut, dann komm jetzt, wir wollen Liam nicht noch länger warten lassen.", er lächelte leicht, griff den Kleineren am Handgelenk.
„Du wirst links von Deinem Mentor knien, der gleich am Kreuz stehen wird. So kannst du genau sehen was ich tue und wie er reagiert."
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Liam war aufgeregt, unglaublich aufgeregt und als er die Schritte der vier Füße hörte, schlug sein Herz bis zum Hals.
Hoffentlich konnte er sich heute genauso gehen lassen wie sonst. Hoffentlich würde Nialls Anwesenheit nicht das Hochgefühl blockieren, was er bekam, wenn er sich komplett in Harrys Hände fallen ließ.
Schmerzen grundsätzlich waren nicht seins. Eigentlich war er genau genommen sogar eine Memme, die Tränen in den Augen hatte, wenn er sich nur den Zeh stieß. Beim Spanking jedoch war es etwas anderes, was er mochte. Er wurde ja nicht einfach nur verhauen, sondern Harry steigerte beim Schlagen kontinuierlich die Stärke, die Frequenz. So konnte sein Körper sich langsam auf die zunehmenden Schmerzen einstellen, die Botenstoffe ausschütten, die ihn dann dazu brachten, sich fallen zu lassen in das Gefühl. Manchmal ging es so weit, dass er in den Subspace abrutschte. Ein Zustand, der totalen Losgelassenheit, nur noch existieren, nur noch fühlen, kein Nachdenken. Das war das Größte, was man als Sub erreichen konnte. Allerdings hatte es für ihn auch den Nachtteil, dass man länger für die Erholung brauchte, im Anschluss, man erst wieder in der „normalen" Welt ankommen musste. Deshalb behielt er meist noch immer ein wenig innere Kontrolle und ließ wirklich nur los, wenn er wusste, dass er nicht wieder heimfahren musste. Zum Beispiel an den Wochenenden.
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Ligatus - Larry Stylinson AU
FanfictionHarry als Dom und Ehemann von Louis, lebt ein ganz besonderes Leben, in seinem Haus auf dem Berg. Fernab jeglicher normaler Beziehungskonventionen, lebt er seinen Traum vom BDSM in jeglicher Hinsicht, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Tauch...
