Der Schwarzhaarige war ein wenig überrumpelt, wenn nicht sogar etwas überfordert mit der Psychoanalyse, die sein Mann da gerade von sich gegeben hatte.
„Und du willst das so?", fragte er nun Ed, drückte sein Kinn hoch, sodass sie sich in die Augen sahen.
Dieser nickte. „Ich würde es gern ausprobieren, ja."
Harry seufzte, strich ihm dann über die Haare, bevor er ihn in seinen Arm zog. „Dann soll es so sein. Ich würde alles tun, damit ich dich nicht verliere.", sagte er leise und drückte ihm einen Kuss auf die Haare.
„Es wird sicher holprig und ungewohnt am Anfang und wenn du es wieder ändern willst, sag es einfach. Ich werde mich jetzt zurückhalten. Nur noch dein bester Freund sein und erst wenn du es von dir aus willst, dann spielen wir wieder."
Ed lächelte gegen die Schulter, merkte wie sich eine Träne der Erleichterung löste.
„Und wenn du Nähe willst, wenn ich dich in den Arm nehmen soll...", er hielt inne, sah Louis an, der zustimmend nickte. „Dann komm einfach. Ich brauche keinen Grund, keine erledigte Aufgabe von dir, um dir das zu geben, was du brauchst, im Rahmen einer Freundschaft, versteht sich."
Der Älteste schlang seine Arme um den Großen, drückte sich noch fester an ihn. „Danke.", hauchte er leise.
Louis stand mit dem Rücken zum Fensterbrett, lehnte sich leicht dagegen und war unendlich froh, dass diese Fronten jetzt wieder geklärt waren. Nicht auszudenken was gewesen wäre, wenn Ed ausziehen hätte wollen.
Vermutlich wäre Harry komplett ausgeflippt, auch wenn er immer großspurig gesagt hatte, dass der Älteste die Entscheidung für sich jederzeit treffen konnte.
XXX
Auf dem Weg nach Hause herrschte wieder Stille im Auto. Beide hingen ihren Gedanken nach und erst als sie abends nebeneinander im Bett lagen sagte Harry. „Und für dich ist es in Ordnung, wenn ich Ed auch außerhalb des Spiels in den Arm nehme, ihm den Nacken kraule?"
Louis seufzte leise. „Ja, das ist es. Es ist Ed, kein anderer Mann sonst. Bei ihm ist es irgendwie was anderes. Wenn das mit Liam so wäre, oder mit Zayn würde ich vermutlich ausflippen, aber...", der Brünette zuckte mit den Schultern und Harry schmunzelte.
„Du weißt schon, dass du ein ganz besonderer Mann bist, oder?", fragte er und drehte sich zu Louis herüber, stützte sich auf den Ellbogen und sah ihm tief in die Augen.
„Ich hoffe doch.", sagte dieser grinsend. „Wer zähmt denn sonst einen so dominanten Kerl wie dich?", er griff nach Harrys Kinn, der sofort seine Hand wegschlug.
„Wage dich nicht.", knurrte er und Louis lachte leise. „Ach, was passiert denn, wenn ich mich doch wage?"
Woher jetzt die Lust kam Harry ein bisschen zu provozieren, ihn zum Spielen zu animieren wusste Louis auch nicht, aber es fühlte sich einfach richtig an.
„Willst du es ausprobieren?", die grünen Augen glitzerten. Ein Spiel war genau das was er jetzt brauchte und Louis wollte es ihm geben. Himmel, wie er diesen Brünetten Teufel vor sich doch liebte.
„Ich denke schon.", Louis richtete sich auf, versuchte erneut an Harrys Kinn heranzukommen, um dessen Lieblingsgeste nachzuahmen, doch er kam nicht weit.
Innerhalb von wenigen Sekunden lag er auf dem Rücken, die Hände über dem Kopf ausgestreckt und mit der einen Hand fixiert, während der Schwarzhaarige mit einem süffisanten Lächeln über ihm kniete.
„Das war ja ein kläglicher Versuch. Finde dich doch einfach mal mit deiner Rolle ab. Du bist mir unterworfen und du wirst nie in der dominanten Position sein.", er beugte sich über das Gesicht, leckte einmal über Louis Lippen, die grinsten.
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Ligatus - Larry Stylinson AU
FanfictionHarry als Dom und Ehemann von Louis, lebt ein ganz besonderes Leben, in seinem Haus auf dem Berg. Fernab jeglicher normaler Beziehungskonventionen, lebt er seinen Traum vom BDSM in jeglicher Hinsicht, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Tauch...
