Liam zitterte als er kniend im Inneren des Spielzimmers wartete. Verdammt, eigentlich sollte er doch gar nicht hier sein, eigentlich wollte er doch nur den Kleinen unterstützten und jetzt das.
Er hörte Schritte die Treppe runterkommen, nicht nur die Schweren von Harry. Er schloss die Augen und flehte, dass er nicht Niall mitbringen würde. Er durfte das nicht sehen, sollte nicht sehen, wie Liam schwach wurde bei einer Bestrafung. Er wollte für ihn doch der Fels sein, das Vorbild, der große Bruder.
„Setz dich auf den Stuhl an der Wand und wenn du auch nur einen Mucks von dir gibst Niall, wird seine Strafe noch viel schlimmer ausfallen. Haben wir uns verstanden?"
Niall nickte und sagte kaum hörbar, „Ja, Sir."
Harry wollte eigentlich nichts in der Richtung tun an diesem Sonntag, eigentlich hatte er sich nur ein harmonisches Frühstück gewünscht und nun war die Sache eskaliert.
Er rief sich selbst zur Ruhe, musste zu sich zurückfinden, um keine unwiderruflichen Kurzschlusshandlungen zu begehen.
Sein Blick ging auf Liam hinunter, der zitternd am Boden kniete. Er war sonst wirklich ein wunderbarer Sub, immer bemüht, immer folgsam. Aber scheinbar hatte er ein wenig seiner Disziplin verloren.
Da er selbst nicht auf eine Bestrafung vorbereitet war, überlegte er schnell, was er tun sollte. Es sollte spektakulär wirken, damit Niall begriff das man mit ihm nicht spaßen sollte, aber nicht so invasiv sein, dass Liam heute wirklich schwer leiden musste.
Normalerweise war es so, dass er wirklich Dinge mit dem zu bestrafenden Sub machte, die dieser bis aufs Blut hasste, aber das würde er ihm heute nicht antun. Er wusste das Liam wegen seiner Bitte hier war, selbstlos wie er war, sofort auf seinen Anruf gekommen war. Ihn jetzt über Gebühr zu bestrafen wäre unmenschlich.
Er begann innerlich zu lächeln, er hatte die perfekte Strafe für ihn...
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Liam stand am Kreuz gefesselt, nur in Shorts. Sein Atem ging abgehackt und dass er mit dem Gesicht zur Wand stehen musste, machte die Sache nur noch schlimmer.
Er hatte eigentlich kein Problem mit Schlägen, im Gegenteil. In einer Session genoss er es sehr, aber hier in der Situation und mit Niall im Rücken?
Und Harry würde sicher nichts tun, was ihm normalerweise gefiel. Dazu kannte er ihn zu gut, oder?
Harry ging langsam durch den Raum, sah Liam von links und von rechts an und genoss die Furcht, die er auf dem Gesicht erkennen konnte.
Dann wanderte sein Blick wieder zur Niall, der vollkommen verkrampft auf dem Holzstuhl saß und seine Finger knetete.
Eigentlich würde das hier gerade schon als Strafe reichen, dachte Harry grinsend, doch er musste noch das Ausrufezeichen in diesem Satz setzen.
Er ging an Liams Schublade, holte die schwarze Augenbinde raus und ging zurück zu dem Mann, dessen Haare sich bei seiner Annährung sofort wieder aufstellten.
Geschickt legte er ihm ohne ein Wort die Augenbinde an und dieser schien sich nur noch ein bisschen mehr zu verkrampfen.
Harry wusste das es für Liam eines der wenigen Dinge war, die er wirklich schwer ertragen konnte, blind zu sein und das würde er jetzt nutzen.
Nachdem er sich überzeugt hatte, dass ihm tatsächlich das Augenlicht genommen worden war, ging er zum Schrank hinüber, öffnete die Tür, in der sich weitere Schubladen befanden.
Er grinste, als er nach einem Staubwedel griff, an dessen Ende Federn befestigt waren.
Niall, der ihm die ganze Zeit ängstlich mit den Augen folgte sah den Dom jetzt vollkommen verstört an.
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Ligatus - Larry Stylinson AU
FanfictionHarry als Dom und Ehemann von Louis, lebt ein ganz besonderes Leben, in seinem Haus auf dem Berg. Fernab jeglicher normaler Beziehungskonventionen, lebt er seinen Traum vom BDSM in jeglicher Hinsicht, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Tauch...
