Kapitel 50

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Louis sah Ed und Harry das Haus verlassen und schluckte harte, bevor er Demon ansah, den Kopf schüttelte.

„Hey, ich weiß du bist schockiert und das tut mir sehr leid.", der Dunkelhaarige war aufgestanden, an Louis herangetreten und legte ihm die Hände auf die Schultern.

„Fass mich nicht an.", fauchte dieser und sofort entfernte sich der andere ein paar Schritte, hob die Hände.

„Schon gut, es ist alles gut.", die hellbraunen Augen sahen den Brünetten an und dieser spürte einmal mehr eine Gänsehaut, als dieser ihn jetzt intensiv musterte.

„Du bist noch schöner als an dem Abend im Club.", Demon setzte sich wieder, verschränkte die Hände auf dem Tisch vor ihm.

„Ich kann mich gar nicht satt an dir sehen und wirklich, glaube mir, ich wollte dich nicht in eine unangenehme Situation bringen. Dazu bist du viel zu wertvoll.", die Stimme war rau und Louis schluckte hart.

„Hör auf damit.", sagte er leise, merkte wie sein Herz immer schneller zu schlagen anfing.

„Warum? Ich sage doch nur die Wahrheit und du verdienst es, dass man dir sagt, wie wundervoll du bist.", ein Lächeln, dass Louis die Beine weggezogen hätte, wenn er gestanden wäre, ließ ihn die Augen schließen.

„Kannst du bitte gehen? Kannst du bitte Harry sagen, dass du das hier nicht willst. Ich, ich ertrage es nicht. Ich ertrage nicht, dass ich ihn betrogen habe, ich...", Louis brach ab und spürte jetzt doch eine große warme Hand auf seinem Arm.

„Es tut mir abermals leid, aber nein.", sagte dieser und strich dem blassen Mann vor ihm über die Wange.

„Warum tust du mir das an?", die Stimme des Brünetten war gebrochen und Demon lachte leise, drückte sein Kinn hoch, sodass sich die Augen trafen.

„Weil ich dich so sehen kann und die Möglichkeit habe, um dich kämpfen. Ich nehme all das nur auf mich, damit ich dir nah sein kann. Glaube mir, ich bin kein Sub, wirklich nicht.", sagte er nur und der Zeigefinger fuhr einmal über die weichen Lippen.

„Aber warum, ich, bitte nicht Demon. Bitte, wenn du mich nur ein bisschen magst, dann gehst du einfach.", Louis war verzweifelt, er spürte schon Tränen, die sich ihren Weg bahnen wollten.

„Psst. Streng deinen süßen Kopf nicht so an. Es wird alles passieren, wie es passieren soll, Louis.", er ließ das Kinn von ihm los, zwinkerte einmal, ehe er sich zurücklehnte. „Versuch dich zu entspannen, ich kontrolliere die Situation. Du kannst dich fallen lassen, ich passe auf dich auf."

XXX

Zum Glück war der Mustang nicht angesprungen und Harry und Ed waren kurz nach dieser Unterredung ins Haus zurückgekehrt.

„Er kann bleiben.", sagte Louis nur einsilbig als sein Mann die Küche betrat und er sich an ihm vorbei drängte. „Ich lege mich jetzt hin. Mein Körper braucht wohl doch etwas Ruhe."

Harry sah dem Brünetten hinterher, der die Treppe nach oben nahm, hörte das Klappen der Schlafzimmertür.

„Das war ja kurz und schmerzlos.", grinste der Schwarzhaarige und sah seinen neuen Schützling grinsend an. „Da warst du wohl überzeugend. Also gut, dann lass uns ins Büro gehen, wo wir alles Weitere besprechen. Natürlich gilt die Zusage erst einmal nur unter Vorbehalt. Ich möchte das nächste Familienwochenende noch abwarten. Da ich aber Louis Urteil vertraue, denke ich können wir die Formalitäten bereits jetzt klären."

Demon grinste, nickte dann. „Ich freue mich sehr, dass ich Louis von mir überzeugen konnte. Ein Teil eurer Familie zu werden ist etwas was mich mit Stolz erfüllen wird."

Ligatus - Larry Stylinson AUGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt