Ed legte vorsichtig den schweren Körper zur Seite, zog die Decke hervor, die hinter der Couch lag und breitete diese über Harry aus.
Dieser hatte sich allen Kummer von der Seele geweint und war irgendwann in seinen Armen eingeschlafen.
Wieder sah Ed liebevoll auf den Mann vor ihm. Wie hatte er nur so hart sein können und ihn in der Situation allein lassen? Er wusste, dass Harry keine Familie mehr hatte, niemanden außer Louis und ihm und vielleicht den anderen Subs, die man im weitesten Sinne als „Freunde/Familie" bezeichnen konnte.
Natürlich fand er das was passiert war immer noch schrecklich und falsch und verantwortungslos, aber er hatte eingesehen, dass kein Mensch perfekt sein konnte. Niemand konnte das auch ein Harry nicht.
Leise, um seinen besten Freund nicht zu wecken stand er auf und ging in die Küche. Er würde ihnen beiden jetzt erstmal etwas Vernünftiges kochen und am Abend würde er mit Louis telefonieren.
Vielleicht konnte er ihn ja dazu bewegen, ähnlich zu denken wie er selbst. Auch wenn er sich nicht sicher war, wie dieser überhaupt auf einen Anruf von ihm reagieren würde.
Aber versuchen musste er es. Im Interesse von Harry und auch seinem eigenen. Er wollte, dass ihm Louis endgültig verzieh. Er mochte den Brünetten so sehr und es tat ihm im Herzen weh zu wissen, dass dieser so verletzt war.
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Harry wachte etwas später mit Schmerzen im Nacken auf. Verwundert schubste er die Decke von sich und sah sich im Wohnzimmer um. Ed hatte ihm tatsächlich verziehen und er hatte sich emotional bei ihm fallen lassen, wie noch nie.
Noch immer müde von der emotionalen Erschöpfung, die sich in ihm breit gemacht hatte, stand er auf und als er gerade die Tür öffnen wollte, drückte Ed sie von außen auf.
„Oh, du bist wach. Sehr gut. Ich habe uns was gekocht. Komm mit, das wird dir guttun."
Harry nickte nur, folgte Ed, der nun in seiner bekannten Art in die Küche wuselte, bereits den Tisch gedeckt hatte und dem Schwarzhaarigen aufmunternd zulächelte.
„Ich habe dir ein Steak gebraten und dazu Salat gemacht.", sagte er und richtete die Speisen auf den Tellern an, bevor er sie auf den Tisch stellte.
„Danke, Ed.", sagte Harry und die Stimme klang wieder fest und stark.
„Ich weiß nicht, womit ich dich verdient habe.", die Worte kamen so ehrlich, dass Eds Herz noch schneller in seiner Brust schlug und so tat er etwas, was er sich sonst nie getraut hätte. Er umschlang Harrys Hals von hinten, drückte ihn so einmal fest an sich.
„Wir schaffen das. Du wirst Louis bald wieder in deine Arme schließen können, da bin ich mir sicher und ich freu mich, wieder mit euch gemeinsam auf der Couch liegen zu können!"
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Zayn betrat die Wohnung und Louis sprang direkt auf. „Und?", fragte der Brünette aufgeregt, doch der Jüngere schüttelte nur den Kopf, zog seine Schuhe aus und ging an den Kühlschrank.
Ohne ein Wort zog er eine Flasche Bier heraus, öffnete diese und leerte sie mit einem langen Zug.
„Was verdammt ist da oben passiert?", fragte Louis nun und wurde nervös.
„Liam ist passiert.", war die Antwort von Zayn, der sich das nächste Bier griff und dann kopfschüttelnd ins Wohnzimmer ging.
„Er hat mich vor einer riesengroßen Dummheit beschützt und den Frieden zwischen Harry und uns bewahrt."
Louis hob eine Augenbraue, sah seinen besten Freund fragend an.
„Und er war unglaublich dominant."
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Ligatus - Larry Stylinson AU
FanfictionHarry als Dom und Ehemann von Louis, lebt ein ganz besonderes Leben, in seinem Haus auf dem Berg. Fernab jeglicher normaler Beziehungskonventionen, lebt er seinen Traum vom BDSM in jeglicher Hinsicht, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Tauch...
