Hallo meine Lieben,
ich weiß, dass Ihr alle mit Louis mitleidet und ich kann es vollkommen verstehen. Gerade aus diesem Grund bekommt Ihr jetzt auch noch ein Monsterkapitel von mir. Es hat fast 5000 Wörter, aber ich denke, es versöhnt euch zumindest ein wenig wieder mit Harry.
Und bitte, denkt immer daran, all das hier ist Fiktion. Eine toxische Beziehung, wie diese es teilweise ist, ist nicht erstrebenswert. Partner die sich unterdrückt fühlen müssen sich bewusst wehren, erstmal versuchen durch Gespräche Dinge zu ändern und wenn das nicht hilft, mit einer Paartherapie oder einer Trennung die Konsequenz ziehen.
Dennoch weise ich auch darauf hin, dass zu einer Beziehung immer zwei gehören. Es ist nicht immer alles schwarz und weiß und das wird hier in dem Kapitel vielleicht ein wenig klarer.
Ich bin gespannt, ob Ihr Eure Gedanken für mich nach dem Kapitel da lasst. Sagt, was es mit Euch gemacht hat.
Viel Spaß
Eure Schäfchenbetreuerin
Louis fuhr und fuhr und als er wieder klar wurde, fand er sich auf dem Parkplatz vor dem Altenheim seiner Oma wieder. Er stellte den Motor ab, blickte nach oben zu dem Fenster, hinter dem sie ihr Zimmer hatte.
Die Sonne ging schon auf und er ließ seinen Kopf gegen das Lenkrad fallen. Wie sollte er mit dieser Schuld leben können? Wie konnte er je wieder Ed und Harry unter die Augen treten?
Sein Mann hatte ihm sehr eindeutig zu verstehen gegeben, wie sauer und enttäuscht er von ihm war, zurecht.
Er hatte gar nicht mitbekommen, dass jemand an sein Auto herangetreten war. Es war eine der Angestellten des Altenheimes, die jetzt an seine Scheibe klopfte.
Langsam öffnete er diese und die junge Frau sah ihn mit zusammen gekniffenen Augen an.
„Geht es ihnen gut? Kann ich ihnen helfen?", fragte sie und Louis schüttelte den Kopf.
„Nein, aber ich will zu meiner Oma. Aber ich bin zu früh, ich muss warten, ich kann nicht zu ihr, jetzt."
Die Blonde lächelte sanft als sie erkannte, wie schlecht es dem Mann im Auto zu gehen schien. Die Augen rot, die Wangen verheult.
„Ich denke hier im Auto ist nicht der beste Platz zum Warten. Kommen sie mit rein, ich gebe ihnen erst einmal einen Kaffee und wenn es dann an der Zeit ist, können sie zu ihrer Oma hinauf."
XXX
Harry war inzwischen verrückt vor Sorge. Er hatte Liam und Niall angerufen doch niemand von ihnen hatte etwas von seinem Mann gehört.
Unruhig probierte er es immer und immer wieder auf Louis Handy, doch die Mailbox war die einzige die antwortete.
„Verdammt, wo bist du nur?", fragte er leise und ließ die Stirn gegen die den rauen Stein sinken, bevor er sich wieder aufrichtete.
Eine Person hatte er noch nicht angerufen und das konnte er auch nicht tun, ohne sie zu Tode zu ängstigen, falls er nicht dort sein würde, Louis Oma. Einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben. Sie hatte ihn großgezogen, hatte alles für ihn getan, nachdem seine Eltern...
Harry schüttelte den Kopf, ließ die Gedanken nicht zu.
Wie konnte er nur herausfinden, ob Louis im Altenheim bei seiner geliebten Oma war, ohne dass diese davon etwas mitbekam?
Er schloss einen Moment die Augen und überlegte, bevor er über das Internet die Nummer des Heimes heraussuchte und wählte.
„Sonnenblick, Schwester Lilly am Telefon.", meldete sich eine junge weibliche Stimme und Harry sammelte sich, erklärte dann, dass er nach seinem Mann suchte, der potentiell bei seiner Oma sein könnte.
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Ligatus - Larry Stylinson AU
Fiksi PenggemarHarry als Dom und Ehemann von Louis, lebt ein ganz besonderes Leben, in seinem Haus auf dem Berg. Fernab jeglicher normaler Beziehungskonventionen, lebt er seinen Traum vom BDSM in jeglicher Hinsicht, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Tauch...
